Unitymedia Connect Booster: Powerline-Adapter sorgen für WLAN in jeder Ecke


Neues von Unitymedia. Keine neue Gigabit-City, sondern etwas für alle Nutzer, welche die Connect Box von Unitymedia nutzen, um in den eigenen vier Wänden WLAN zu nutzen. Die WLAN-Leistung eines Routers reicht in vielen Fällen nicht aus, um WLAN auch in die letzte Ecke zu bringen, in Zeiten von Smart Home mehr als ein Ärgernis. Die neuen Connect Booster sorgen dafür, dass Unitymedia-Kunden WLAN überall dort verfügbar haben können, wo es auch benötigt wird.

Bei den Connect Boostern handelt es sich um Powerline-Adapter, die Daten werden also über das Stromnetz verteilt und dann von den Connect Boostern via WLAN für die Geräte bereitgestellt. Einrichtung und Nutzung sind dabei auch für Laien einfach durchzuführen.

Das Connect Booster Basis Paket besteht dabei aus zwei Geräten, dem Powerline Basis Adapter und einem Powerline WLAN Booster. Die Basis kommt in die Nähe der Connect Box, denn man muss die beiden Geräte via Netzwerkkabel verbinden. Der WLAN Booster dann entsprechend dorthin, wo man einen besseren WLAN-Empfang möchte. Unterstützt wird WLAN ac (2,4 GHz und 5 GHZ).

Das Basis Paket kann für 2,99 Euro pro Monat gemietet werden, falls man bereits eine Connect Box einsetzt. Bis zu 5 WLAN Booster können für jeweils 1,99 Euro pro Monat hinzugefügt werden. Vorteil des Mietmodells: Bei einem Defekt wird die Hardware einfach ausgetauscht, außerdem gibt es über die gesamte Dauer technischen Support.

Alle weiteren Informationen finden Unitymedia-Kunden auf dieser Seite.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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17 Kommentare

  1. Hm, 2,99 pro Monat sind nicht mal so viel Geld, auf 24 Monate gerechnet etwas mehr als 70€. Vielleicht schafft es das Modell noch zum österreichischen Liberty Media Ableger UPC, bevor die Deutsche Telekom dort alles rosa färbt.

  2. Für 70 Euro habe ich solch ein Gerät in meinem eigenen Besitz. Der Vorteil eines Mietmodells erschließt sich mir hier nicht.
    Als Technik-Blog hätte ich mir hier zumindest ein wenig kritische Betrachtung dieser Aussage erhofft.

    24 Monate Austausch eines defekten Geräts erhalte ich auch bei den üblichen Herstellern über die Garantie. Oftmals ist dies sogar Gutschriftsware und wird direkt im Markt ausgetauscht.
    Technischer Support bei Unitymedia bedeutet also Anrufen im 1st-Level-Support -> Standardprotokoll durchlaufen -> Hardwaretausch.

    Nach den 2 Jahren kann ich das Gerät nicht einmal behalten.

    • Sascha Ostermaier says:

      Ich sehe das in der Tat als Vorteil. Hatte jahrelang den Media Receiver der Telekom als Leihgerät. Es war nichts geschmeidiger, als diesen einfach tauschen zu lassen, wenn es ein Problem gab. Kein Gehazzle mit einem etwaigen Zwischenverkäufer oder dem Hersteller, völlig egal wie alt das Gerät ist. Einfacher geht es nicht. Klar, anderer Anbieter und anderes Gerät, das Prinzip ist aber dasselbe. Wäre anders, wenn man über 24 Monate hier nun den doppelten Preis oder so zahlen würde.

      • Und wie oft ist Dir das Ding kaputt gegangen? Muss ja schon mehrfach passiert sein …. denn ansonsten lohnt das ja nicht. Und entweder geht das Gerät in den 24 Monaten kaputt (wo ich normalerweise eh Garantie habe) oder eben nicht und ich zahle danach jeden Monat drauf.

        Hast Du mal ausgerechnet was Dein Media Receiver Dich über all die Jahre gekostet hat?

  3. Dafür müsste UM erst mal funktionierendes Internet zur Verfügung stellen. Kämpfe aktuell mit Störungen. *Kappa*

  4. Störsender als miet Modell yey xD

  5. Ich frage mich seit einiger Zeit, warum es keine Router mit integriertem Power-Line gibt. Der häufigste Anwendungsfall dürfte doch sein, „das Internet“ in Ecken zu bringen die das W-Lan nicht erreicht. Mir blutet jedes Mal das Herz wenn ich bei Bekannten sehe, wie das Steckernetzteil der FritzBox in einer Mehrfachsteckdose mit dem Power-Line-Adapter steckt und dann 50cm Netzwerkkabel den Ring zur FritzBox komplett schließen.

    Hat Power-Line eine so geringe Verbreitung oder ist dessen Herstellung oder Lizenzierung so teuer dass es sich nicht lohnt, die Technik direkt im Router unterzubringen? Muss ja nicht in jedem sein, aber zumindest eine kleine Auswahl hätte ich mir schon erhofft.

    • Christian EM says:

      Genau das hab ich mich auch schon oft gefragt. Das wäre einfach Mal perfekt wenn das Mal so kommen würde ….

    • Entertain Hans says:

      Gibt ja mehrere Probleme. Die Steckdosen müssen sich im gleichen Stromkreis befinden. Üblicherweise ist jede Etage einzeln mit einem FI-Schalter abgesichert, Keller bzw. Heizraum ebenso, Badezimmer und Außensteckdosen auch. Also Internet vom Keller in die zweite Etage kannst du knicken.
      Zweites Problem, „Strom“ stört die die Signale vom Poweradapter extrem, ist alles also Fehleranfällig.
      Auch ist das Ganze dann unmanaged. Sprich wenn du dich durch das Haus bewegst wird dein Smartphone so lange in einem AP bleiben, bis der Empfang abreist. Also hast du im nur einen Balken Empfang, obwohl ein neuer AP neben dir ist und dir 90% Empfang bieten könnte.
      Besser für „kleine“ Wohnungen oder wenn man keine Kabel ziehen kann ein Mesh System ala Google wifi, Netgear Orbi oder Ubiquiti Amplifi.
      Besser sind natürlich kabelgebundene, managed APs ala Ubiquiti Unifi oder Cisco. Für kleinere Netze geht zur Not auch AVM Fritz mit ihrem „mesh“, quasi ein managed lite System.

      • Christian EM says:

        Muss nicht unbedingt der selbe Stromkreis sein. Heutzutage reicht es, wenn die Phasen ca. 1 m parallel irgendwo nebeneinander laufen. Da wird das Signal übertragen. Du funktioniert bei mir zuhause problemlos

    • Ich vermute einfach, dass niemand bereit ist den Aufpreis dafür zu zahlen. Außerdem wäre der Router dann auch anfälliger von Re­pa­ra­turen und davon wollen die Provider natürlich weg, genauso wie von den genannten Kosten.

  6. @Entertain Hans
    Gibt ja mehrere Probleme. Die Steckdosen müssen sich im gleichen Stromkreis befinden. Üblicherweise ist jede Etage einzeln mit einem FI-Schalter abgesichert, Keller bzw. Heizraum ebenso, Badezimmer und Außensteckdosen auch. Also Internet vom Keller in die zweite Etage kannst du knicken.

    Kann nur sagen stimmt nicht, war früher vielleicht mal, ich schaffe es per DLAN locker über zwei Stromzähler ( eigener Stromzähler + allgemeiner Stromzähler), von 200MBit kommen noch locker 30MBit an.
    Sinnvoll wäre es nicht alle WLAN Netze mit dem gleichen Namen zu versehen

  7. Ja, Unitymedia feiert den eigenen Scheiß. Das ist ja wie bei VW. Die verkaufen gefälschte Autos und hauen sich dann mit dem Dieselprämie auf die Brust weil sie wollen das alle sie toll finden.

    Diese Connect Box ist Pain in the ass und das die APs braucht ist auch klar. Aber anstatt den Leuten die Connect Box in den Bridge Modus zu schalten bringt man zwei AP und feiert sich dafür. Unglaublich.

    • Hast Du erfahrungen mit der Box?

      Nutze eigentlich die 6490 und habe im Rahmen eines Produkttests besagte Connect Box plus WLAN Booster hier und bin ehct positiv überrascht. Die WLAN-Reichweite (acuh ohne Booster!) kann sich absolut sehen lassen, mit Booster eine super Lösung für den „Normalkunden“.

      • Ja. Habe nach nem Ausfall meines Modems eine bekommen und direkt gekündigt. Das gerät war hier nicht brauchbar. Erdgeschoss und kaum bis zur Terrasse gekommen. Unflexibel hoch 10.
        Der alte Archer C7 hat noch den 300qm Garten geschafft, der Syno 2600ac ebenso. TV mit nem 4k Stream und ein bisschen was am Rechner (Lan)? Das Ding geht unter. UM weigert sich strikt den Bridge Modus einzuschalten und hindern damit schon das User auf einfachstem Weg eigene Hardware nutzen. War 10 Jahre bei denen und dann sowas.

  8. Die Box vom Provider nutze ich generell nur als reinen Internet Zugang. Die Provider Boxen sind meist so grottig und instabil, damit baue ich zu Hause kein Netzwerk auf.
    Ist es keine Fritzbox, so kommt prinzipiell dahinter eine, über die Alles läuft inkl. entsprechender FritzWlan Extender.

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