Umfrage des Monats November: Bist du mit deinem Energielieferanten zufrieden?

Bildschirmfoto 2015-11-01 um 15.32.36Der am Ende wirklich sprichwörtliche goldene Oktober ist rum und somit auch unsere Oktoberumfrage, in der wir wissen wollten, welche Sicherheitslösungen ihr – wenn überhaupt – einsetzt. 35% von Euch nutzen die internen Sicherheitsfunktionen des Systems, 29% immerhin eine externe kostenpflichtige Lösung der unzähligen Anbieter. Immerhin noch 21% setzen dann auf die (ebenfalls zahlreichen) kostenlosen Derivate, während 14% der insgesamt 3166 abgegebenen Stimmen schlichtweg der Meinung sind, gar keine Sicherheitslösung reicht auch aus. Also: In diesem Sinne danke für Eure Meinungen!

Der November fängt zwar nun nicht minder goldig an, wenn wir mal nach draussen schauen, bringt uns aber unser wieder gänzlich vom Vormonat entfernten Umfrage des Monats ein Stück weiter: Die dunkle Jahreszeit ist schon da und ergo wird mehr geheizt und mehr Strom in Licht umgewandelt – so eigentlich der Normalfall. Seit Jahren ist nicht nur die Energiegewinnung ein grosses Thema, sondern auch der Fakt, dass beispielsweise Strom immer günstiger eingekauft wird – zumindest von Unternehmen. Über sinkende Strompreise am Strommarkt freuen sich überwiegend die Stromeinkäufer aus der Wirtschaft, die günstigen Strom für aktuell etwa 3 ct/kWh (2008 waren es noch bis zu ca. 9 ct/kWh) einkaufen, während das Gesamtprodukt durch Umlagen etc. für den Endverbraucher paradoxerweise immer teurer wird.

Hier ist also persönliches Handeln gefragt, denn nicht immer sind die lokalen Anbieter in Eurer Stadt oder die Platzhirsche in Sachen Werbung die beste Alternative – gemerkt habe ich das am eigenen Leibe. Zwar sind wir inzwischen eine fünfköpfige Familie und auch wenn es mittlerweile ein Hobby von mir ist, per Homematic-Funktaster die Verbraucher bei den Kindern, die natürlich im jeweiligen Moment nicht im taghell beleuchteten Raum herumturnen, auszuschalten, ist ein sonderbarer Trend erkennbar: Seit zweieinhalb Jahren verbrauchen wir trotz gleicher Anzahl Familienmitgliedern etwa gleich viel Strom und Gas, mussten aber im vorletzten Jahr moderat und im letzten Jahr schon etwas heftiger nachzahlen – beim gleichen Anbieter, der eben nicht der lokale Energielieferant war.

Verbrauch von Caschy

Verbrauch von Caschy

Es kommt also, wie es kommen muss und was ich mittlerweile auch jährlich bei meinen Versicherungen mache: Ich nehme mir mal ein paar Minuten Zeit, schaue mir einmal den Strom- und Gasverbrauch der letzten beiden Jahre an, runde ein wenig auf und begebe mich dann entweder auf ein Vergleichsportal oder spiele einfach mal die bekannten drei Parteien (lokaler Anbieter, bisheriger Anbieter und die dritte Option) über die gebotenen Kalkulationsmöglichkeiten auf dem jeweiligen Internetauftritt gegeneinander aus. Das Ergebnis war verblüffend: Der lokale Anbieter war nach wie vor der teuerste und mein bisheriger Anbieter (auch einer der bekannteren Alternativen zu den jeweiligen Stadtwerken) wurde vom (durch Fernseh- und Printwerbung nicht minder bekannten) dritten Anbieter in Sachen Strom um 100 EUR, in Sachen Gas mal eben um 150 EUR Differenz geschlagen – und das bei einem Verbrauch, den ich vorsichtshalber immer entsprechend auf die nächsten tausend Einheiten aufrunde.

Das Fazit: Ab Dezember hat mein Strom eine andere Farbe und auch wenn ich weiß, dass der Preis nicht zwingend alles ist, bin ich schon der Meinung: Vergleichen lohnt sich auch hier. Natürlich bringt der ein oder andere Mitbewerber aktuell Tablet-Aktionen mit, bei denen man sich beim Wechsel noch ein meistens nicht mehr ganz so aktuelles Android- oder iOS-Tablet abgreifen kann – hier muss man aber natürlich den Preis umrechnen auf den anderen Tarif, der dann meistens mit dem Endgerät gekoppelt ist, das Geld holt sich der Energielieferant halt irgendwie wieder. Erschreckend finde ich es, an der Stelle aber nicht zu vergleichen: War mein bisheriger Lieferant seit drei Jahren gesetzt, ist nun Anbieter Nummer drei trotz eines monatlichen Grundpreises aufs Jahr gesehen 250 EUR günstiger. Pro Monat also etwas über 20 EUR, die man sicherlich wieder anders ausgibt, aber haben oder nicht haben ist halt auch so ein Ding.

Von daher kann ich nur empfehlen – egal, ob Ihr zur Miete wohnt oder bereits ein Eigenheim besitzt: Rechnet das mal um und wer nicht nur blank vergleichen möchte, sondern vielleicht auch noch sauberen Strom haben möchte, wird auf den bekannten Vergleichsportalen sicherlich schnell fündig. Aufgrund dieser eigenen Erfahrung möchten wir in unserer Novemberumfrage einmal wissen, ob Ihr mit Eurem bisherigen Energielieferanten zufrieden seid oder schon einen Wechsel in die Wege geleitet habt bzw. das anstrebt.

Bist du mit deinem Energielieferanten zufrieden?

  • Ja, ich sehe keine Notwendigkeit, etwas zu ändern (41%, 897 Votes)
  • Das Thema interessiert mich aktuell nicht (23%, 499 Votes)
  • Nein, ich bin schon zu einem Mitbewerber gewechselt (18%, 402 Votes)
  • Nein, ich vergleiche aktuell noch, bin aber wechselwillig (18%, 393 Votes)

Total Voters: 2.191

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Digital Native, der trotzdem gerne das Mittelalter erlebt hätte und chronischer Device-Switcher. Multimediafreak. England-Fan. Freier Autor & Tech Blogger. Hobbyphilosoph. Musik-Enthusiast. Querdenker. Zyniker. Hoffnungsvoller Idealist. Gladbacher Borusse und hauptberuflicher IT-Consultant.

46 Kommentare

  1. Glückwunsch dass Du was günstigeres gefunden hast. Bei mir ist es seit Jahren unverändert. Vergleichen, die „zweifelhaften“ Angebote (z.B.: Vorkasse für 12 Monate) herausfiltern und dann ernüchtert feststellen: ich bin ja schon beim günstigsten Anbieter.

  2. Ismirworscht says:

    Habe vor Jahren zu einem Naturstrom-Anbieter gewechselt und er war nur unwesentlich teurer als die anderen Anbieter, aber wesentlich billiger als die Stadtwerke. Werde da auch bleiben, da die anderen schon immer getrickst haben wenn man da nen Ökotarif nimmt.

  3. Bis jetzt 3mal gewechselt mit Strom + Gas und bin ca 15% billiger als beim Standard Versorger, ohne das auf so windige Tricks mit Bonie und Vorkasse. 500€ gespart im Jahr für den Aufwand von 1h im Netz umschauen und einen Brief ausfüllen, das mache ich doch gern !

  4. Ich unterstütze die Stadtwerke in meiner Region bei ihrem Kampf um´s Überleben, obwohl andere günstiger sind.

  5. Günstig sind die „Billiganbieter“ aber auch nur im ersten Jahr als Neukunde, ab dem 2. Jahr sieht die Rechnung dann ganz anders aus. Da ich aber keine Lust habe jedes Jahr zu wechseln, um die höchstmögliche Ersparnis zu erhalten, bleibe ich bei meinem örtlichen Anbieter, den Stadtwerken, mit einem 5%igen Treuebonus auf die Jahresrechnung.

  6. Wer keinen Bock auf den jährlichen Preisvergleich hat schaut sich ggf. mal switchup.de an… Ich kann’s nur empfehlen.

  7. Daniel Gleich says:

    Naja, wir haben hier bei uns eine 14kWp PV Anlage, wenn die Sonne gut scheint versorgen wir uns durch den 8kWh Akku im Keller auch nachts selbst, über Tag speisen wir noch ins Netz ein, der Strom der im Herbst/Winter bezogen wird könnte dennoch günstiger sein 🙂

  8. Also ich habe nur Einjahresverträge mit einmonatiger Kündigungsfrist. So kann ich jedes Jahr die Neukundenprämien abstauben. Zwar ist der Unterschied nicht so groß, da man nicht groß in Vorleistung geht oder sich länger bindet, aber ich finde meine Praktik nicht schlecht.

  9. Bei Strom bin ich rational und nicht emotional. Eine Ersparnis von 10€ sind 10€ die ich für etwas anderes ausgeben kann. Der Strom, der aus der Steckdose kommt ist eh der Gleiche. Einzig das Bio gönne ich mir.

  10. @Caschy: ich dachte, dein Blogserver steht nicht bei dir zu Hause 😉
    Über 6.000kWh/a ist ganz schön viel. Ich komme auf ca. 2.100 kWh/a im Einfamilienhaus (2 Personen) mit Hausautomation, Windows Server (24/7), Gartenbewässerung mit Pumpe und Heizung enthalten.

  11. @Micha: Wir sind ein 2-Personenhaushalt mit Haus, haben Energiespatmöglichkeiten alle ausgeschöpft die Sinn machen und brauchen auch zwischen 5500 und 6000 KW im Jahr. Kann es sein dass Ihr nur Hobbys habt die keinen Strom verbrauchen?

  12. Ich würde auch vergleichen wenn ich kein Stromdeputat hätte. Als jemand der Technik liebt gar nicht so verkehrt 🙂

  13. @Micha: Gartenpumpe hab ich auch, diverse Sonos-Boxen, zwei NAS, 2 Router, Repeater, Home Automation, diverse Streamer und Konsolen und und und. Das läppert sich leider. Und natürlich Home Office.

  14. Ich bin sehr zufrieden und sah bisher keinen Grund zur Veränderung, zumal sich hier der örtliche Stromanbieter auch sehr für den Ausbau von Glasfaser bis ins Haus einsetzt was ich als äußerst „unterstützenswert“ betrachte.

    Gerade in den letzten 2 Jahren kann man unglaublich viel sparen wenn man mal ein wenig auf verwendete Technik achtet. LED Leuchtmittel sind seit gut 1-2 Jahren endlich sehr gut und haben eine angenehme Farbtemperatur erreicht so dass man allein mit einer Umstellung darauf den Stromverbrauch massiv senken kann – gerade jetzt vor dem Winter. Gleiches Spiel bei den Kühlschränken die heute (A+++) im Vergleich zu früher deutlich weniger Strom verbrauchen. In sofern sind in unserem Haushalt die Abschläge eher deutlich gesunken, trotz steigender Preise. Anfangs ist es natürlich erst einmal eine Investition, aber insbesondere bei LED Leuchtmitteln hat man die nach sehr kurzer Zeit wieder eingespart. Zumindest Familien bei denen häufig einer Anwesend ist.

    @Micha
    Also 2100kWh ist schon sehr gut, aber vermutlich auch für viele Haushalt fast unrealistisch. Ist denn bei euch häufig jemand anwesend? Wird viel zu Hause gekocht oder eher außerhalb gegessen? Solche Dinge können schon einen massiven Unterschied machen (und dann wieder an anderer Stelle teurer sein).

  15. phantomaniac says:

    Ich muss sagen, ich fahre mit unseren Stadtwerken mitunter und in Summe am günstigsten (Hintergrund ist ein Sondertarif für unsere Wärmepumpe).

    @Micha: wie schafft Ihr diesen Verbrauchswert, wenn die Heizung (Wärmepumpe?) enthalten sein soll ?
    Seid Ihr beide im Aussendienst und jeweils unter der Woche nicht zu Hause ? Denn alleine Kühlschrank und Gefrierschrank brauchen bei A+++ miteinander schon rund 250-350 kWh/a (eher mehr, falls es nicht die allerneusten Modelle sind). Waschmaschine kann man auch nochmal rund 100-150 kWh/a dazunehmen.

    Oder meintest Du 2.100 Euro Stromkosten im Jahr. 🙂

  16. Ich hatte vor ein paar Jahren von meinem ortsansässigem Stadtwerk zu ‚FlexStrom‘ gewechselt. Den Jahresbonus wollte man mir nicht zahlen, die Preise erhöhten sich ab / im zweiten Jahr. Bin schon vor der Pleite von FlexStrom zu einem Stadtwerk (anderes Bundesland, andere Stadt) gewechselt. Irgendwann vor 1-2 Jahren kam mal ein Schreiben von einem Insolvenzverwalter. Tatsächlich habe ich bei FlexStrom monatlich zu viel gezahlt. Bisher habe ich keine Rückzahlung erhalten und die Frage ist ob es jemals geschieht bzw. wie viel es sein wird. Der I-Verwalter sagte mir seinerzeit am Telefon, dass es für eine Currywurst reichen würde. Na ja, auch die wird teurer 😉
    – Bei dem Stadtwerk im anderen Bundesland bin ich jetzt über 3 Jahre und zufrieden. Die sind sogar billiger geworden in diesem Zeitraum, sowohl Strom als auch Gas.

  17. Wir sind seit Jahren von der EnBW zu eprimo mit dem Strom gewechselt und mehr als zufrieden. Der Kundenservice ist einfach Klasse, wenn im Februar die obligatorische Preiserhöhung kommt einmal anrufen und man bekommt ohne zu murren auch weiterhin den günstigeren Preis, oder gleich den Preis für Neukunden. Da wird nicht mal groß überlegt, es wird einem sofort zugesagt „klar, machen wir. Bestätigung kommt per Post.“.

  18. Wasser kann man über Strom, Gas oder über Fernwärme erhitzen. #vergleichbarkeit

  19. nette Umfrage
    Strom ist Strom und kommt aus der Wand(Steckdose)
    Ansonsten wird gewechselt was das Zeug hergibt, denn zu verschenken gibt es nix.
    Preislich nehmen sich die meisten Anbieter nix. Wie auch – kaufen alle gleich ein bzw produzieren zu ähnlichen Grenzkosten.
    Also kann der Unterschied (Neukundenrabatt ectpp) nach meinen Empfinden nur durch „Betrug“ (hervorgetan hat sich das Kölner Unternehmen 123 AG) / schwammige Auslegung oder aber Kundenservice unterscheiden.
    Letzterer wird dann interessant wenn es schief geht. Aber da ist es nicht anders wie bei den anderen (Telco und Co)

  20. Ja, wir sind beide berufstätig. Dadurch ist tagsüber das Haus leer und die Haussteuerung schaltet dann auch alle Standbyverbraucher bis auf Fritte, Server und Heizung komplett stromlos. Daneben konnte ich durch den Einbau von Hocheffizienzpumpen in der Heizung eine ordentliche Einsparung im Stromverbrauch erzielen.

  21. @beardman – Mir reicht das eine Jahr Preisgarantie, die zwei Jahre gab’s nur mit Tablet und da verdampft bei der Wahl des technisch veralteten Gimmicks der Preisvorteil direkt. So schaue ich nach der nächsten Jahresabrechnung, was alternativ geht.

    @bergzierde Die würden wir auch gerne unterstützen, aber bei der Preisdiskrepanz könnte man eher dazu tendieren, den Strom aus einem anderen Bundesland zu besorgen 😉 !

  22. @phantomaniac: wir haben eine klassische Gasheizung. Unser Kühl/Gefrierschrank ist mit 160kWh/a angegeben.

  23. @Micha – Ich achte mittlerweile auch schon drauf, neue Geräte nur mit Energieeffizienzklasse ab A+ zu kaufen, Energiesparlampen sind schon fast überall drin – ich schiele aber schon auf LED, es ist mittlerweile auch weniger Hardware im Haus 😉 und es wird abgeschaltet, was abzuschalten ist. Damit bin ich der Meinung, das mir Mögliche schon mal optimiert zu haben, komme aber trotzdem noch auf knapp über 5500 kWh mit einem 5-Köpfe-Haushalt, wobei meine Frau nur den halben Tag zuhause ist und ich halt erst Abends.

    Alles andere geht dann halt nur noch über Vergleichen, ich schaue aber schon, die eher namhaften Anbieter im Auge zu behalten und nicht zum nächsten Wald-und-Wiesen-Versorger zu wechseln.

  24. Bin schon vor Jahren zur EWS gewechselt, und das fühlt sich immer besser an. Kaum teurer als die Oligopolisten und jedes Jahr ein „großer Parteitag“, wenn ich das Testat bekomme, in dem ein externer Gutachter belegt, dass die original 0,0 Business mit den Big4 (EON,RWE,Vattenfall und EnBW) machen. Großartig!

  25. Ich wechsele jedes Jahr, man spart halt sehr viel.

    EFH (180 qm), 4 Personen, 3.000 kWh Strom und 28.000 kWh Gas

  26. wechsel jährlich wegen dem Neukundenbonus seit locker 8 Jahren. Bin jedes Jahr aufs neue mit dem jeweiligen Anbieter zufrieden, was soll da auch groß passieren?! Ersparnis je nach Tarif bei 100-150 EUR/Jahr (theoretisch reichen für den Neukundenbonus auch 2-3 Anbieter aus, die man der Reihe nach wieder benutzt :D)

    Von daher fehlt bei der Umfrage noch ein Punkt:
    Ja ich bin zufrieden und wechsel trotzdem

  27. Ich bin seit Gründung bei EWS und zahle gerne etwas mehr, da anfallende Gewinne in einer Genossenschaft reinvestiert werden, die zu den Pionieren des Ökostromes in D-land zählt.

  28. Ich bin Momentan bei RWE überlege auch zu wechseln, kann mich aber nicht entscheiden ob ich zu EWE oder Stadtwerke wechseln soll.

  29. Ich bin bei EWE und bin damit zufrieden.

  30. Wir sind auch frisch umgezogen und direkt zu Grünwelt gewechselt.

  31. Ich war erst bei der EWE, dann zwei Jahre bei Flexstrom und bin quasi mit in die Pleite geschlittert. Hätte ich zwei, drei Monate früher kündigen können, hätte ich noch meine Erstattung erhalten.. Tja, pech.. Ob ich jetzt irgendetwas von dem Geld wiedersehe, ist fraglich.. Dadurch dann zwangsweise kurz zur EWE als Grundversorger und dann zu ESWE. Naturstrom (Wind, Wasser), 2 Wochen Kündigungsfrist.. Bin zufrieden!

  32. Ach, das bezieht sich natürlich nur auf den Strom. Da ich zur Miete wohne, kann ich leider den Gasanbieter nicht wexeln..

  33. Ich mache Tarif – Hopping und wechsle so oft wie möglich. Wenn man sich mal anschaut für welchen Preis die Lieferanten an der Strombörse in Leipzig den Strom ordern, bleibt einem nichts anderes übrig. Selbst man bedenkt, dass Mehrwertsteuer, Netzentgelte, Kosten für Ausgleichsenergie, Lohnkosten, Infrastruktur usw. noch hinzugerechnet werden muss, bleibt noch ein gewaltiger Gewinn übrig.

    Lokale Stadtwerke zu unterstützen, ist für mich (aus Aachen) kein Argument. Das örtliche Stadtwerk macht grob 20.000.000€ Gewinn pro Jahr (2012)…das sind gut 165,00€ Gewinn pro Haushalt in Aachen ohne Berücksichtigung, dass sicherlich der ein oder andere Haushalt seinen Strom nicht beim örtlichen Stadtwerk bezieht.

    Der Gewinn fließt zu 100% in den örtlichen Nahverkehr, der alles andere als gut ist und ohne den Zuschuss nicht lebensfähig wäre. Ich wohne gut 1km von meiner Arbeitsstelle und fahre im Winter ab und an mit dem Bus statt mit dem Fahrrad. das kostet mich dann jeweils 2,65€ pro Strecke.

    Beide brauchen sich aktuell noch nicht dem Wettbewerb zu stellen…..die Bürger sind träge und wechseln nicht in Scharen den Stromanbieter und solange der Nahverkehr den Zuschuss bekommt, überdenkt er nicht seine Tarifstruktur. Nicht mit mir!

  34. @stepo: hast Du einen separaten Gas-Zähler? Wenn ja, kannst Du den Gasanbieter wechseln.

  35. Würde gerne wechseln aber es gibt kaum Angebote bzw. Vergleichsmöglichkeiten für WärmeStrom sprich HT-/ NT-Strom. Das günstigste was ich bis jetzt gefunden haben ist die BBSW bzw. BeSte WärmeStrom…
    Falls jemand Tipps hat wo ich gut vergleichen kann oder einen günstigeren Anbieter (ohne Vorkasse usw.) kennt immer her damit ^^

  36. Ich bin auch einer der Kandidaten, die jedes Jahr wechseln. Gerade wenn man relativ wenig verbraucht (2-Personen-Haushalt mit LED-Beleuchtung und alle Großgeräte mindestens A++), machen die Neukundenboni schon einiges aus. Leider auch nur Strom, da Gasheizung zentral über den Vermieter läuft.

  37. Ich wechsel nicht jedes Jahr, vergleiche aber jedes Jahr die Preise meiner aktuellen Lieferanten (Strom/Gas) mit dem Wettbewerb. Vorkasse ist dabei Tabu, Boni ignoriere ich üblicherweise auch, weil es die oft nur gibt, wenn man 1 Jahr dabei bleibt. Kündigt man 6 Wochen vor Ablauf des Jahres, weil’s nach der einjährigen Preisgarantie deutlich teurer wird, gibt’s oft auch keinen Bonus. Und zugegebenermaßen wechsle ich auch nicht wegen einer Ersparnis von 10 €/Jahr.

    Die Umfrage finde ich allerdings etwas unpräzise formuliert: „Bist du mit deinem Energielieferanten zufrieden?“. Mit meinem lokalen Lieferanten? Oder mit meinem aktuellen? Mit letzterem bin ich aktuell zufrieden. Wenn er aber morgen drastisch seine Preise erhöht oder Wettbewerb seine Preise deutlich senkt, dann wechsle ich. Und bin dann mit meinem neuen Lieferanten auch zufrieden :-).

    Eigentlich könnte ich jede der ersten drei Antworten auswählen:
    – Thema interessiert mich momentan nicht, da der aktuelle Lieferant beim letzten Vergleich einer der günstigsten war und ich aktuell noch eine Preisgarantie habe.

    – deshalb sehe ich aktuell auch keine Notwendigkeit, zu wechseln

    – ich bin schon zu einem Mitbewerber gewechselt, vor knapp einem Jahr. Und davor war ich bei einem anderen. Und davor bei noch einem anderen…

  38. hab ich glaub einen says:

    Irgebdwie fehlt in der umfrage noch ein punkt. Tarifwechsel beim gleichen anbieter.

    3personen haushalt 1-2x wäsche in der woche 6-7x die woche Geschirrspühler, 2xtv, 1x nas router hommatic , garten wasser pumpe fast jeden tag kochen , kühlschrank ca. 8jahre alt (e-klasse a)……. jedes jahr bisjetzt sinkender verbrauch (wenn auch wenig) letztes jahr 2400 kwh dieses jahr 2180 kwh. Incl. Umwälzpumpen für die wärmepumpe. Rechnet man die pumpen raus ist der verbrauch bei 1820kwh im jahr

  39. Ich wechsle jedes Jahr und greife die Boni ab. Es gibt immer einen günstigeren Anbieter (mit Wechselbonus). Vorlasse schließe ich dabei aus. Das dauert mittlerweile nur noch 5 – 10 Minuten. Die Vergleichsportale kennen meine Daten, sodass kaum noch was eingegeben werden muss (wie auch bei der KfZ-Haftpflicht). Spare so mehrere 100€ im Jahr (100 qm Strom und Gas).

  40. Ich vergleiche jährlich per Vergleichsportal und nimm das günstigste Bio Angebot.
    Bonuszahlungen ignoriere ich, da die meistens nur in Form von Gutschrift fürs zweite (überraschenderweise teurere Jahr) angerechnet werden.

    Bisher keinerlei Probleme. Außer bei Teldafax wo ich noch ca ein halbes Jahr Guthaben aus Vorschusszahlung habe. – Nun nehme ich nur noch monatliche Zahlung.

    Ersparnis durch ca 15% was rund 200€ entspricht.

  41. Ich bin Schwabe und vergleiche gerne. Z. B. beim Gas. Beim Strom ist es so, dass ich mich bewusst für Ökostrom entschieden habe und dafür auch gerne ein bisschen mehr bezahle.

    Langfristig ist dies sicherlich günstiger als herkömmlicher Strom, wenn man den gesamten Lebenzyklus rechnet (Abbau von Atomkraftwerken, Umweltausstöße, etc). Natürlich müssten dann die anderen die Rechnung bezahlen (in dem Fall der Nachwuchs), aber finanziell kann ich mir das leisten. Auch weil ich auf den Energieverbrauch achte. Lichter in unbenutzen Räumen müssen z.B. nicht an sein, ein Cubietruck als NAS, welches immer läuft (und wahrscheinlich 15 Euro pro Jahr kostet), gönne ich mir trotzdem.

    Trotz der höheren Kosten als beim billigsten Anbieter ist der Tarif (wenn ich das richtig im Kopf habe) günstiger als beim lokalen Versorger.

    Ich war zuvor (vor meinem jetztigen Anbieter) auch schon bei einem „Ökostromanbieter“, jedoch ist mir irgendwann aufgefallen, dass dies eigentlich nur aus Zertifikatshandel bestand. Jetzt bin ich bei einem Anbieter, welcher nachhaltig investiert, den Ausbau fördert und auch genau erkennbar ist, wie sich die Kosten beim Anbieter verteilen. Ein großer Teil geht z.B. für die Netznutzung drauf, beim Anbieter (und in dem Fall auch Produzent) bleibt leider kaum was hängen. „Richtige“ Ökostromanbieter kenne ich in Deutschland eigentlich nur zwei, wer danach sucht, wird diese finden.

  42. Habe Ökostrom und Ökogas. Solange ich mir das leisten kann werde ich nicht wechseln.

  43. Die Umfrage finde ich etwas merkwürdig, „zufrieden“ in der Form, wie es das bei anderen Anbietern/Dienstleistungen gibt, gibt es ja beim Strom nicht: Egal wo man ist, man bekommt immer den gleichen Strom. Ist ja nicht wie beim Internet, dass es Anbieter mit mehr oder weniger Ausfällen gibt zB.
    Also gehts nur um Kosten, allenfalls noch um Service (Idealfall: 2x Kontakt: Bei Vertragsabschluss, bei Kündigung.)
    Da aktuell ein Neukunde sehr viel mehr wert ist, als Bestandskunden (eine Sache, die ich generell hier bei uns, auch in Bereichen wie Versicherungen, Mobilfunk und Internet sehr kritisch sehe), seh ich auch nicht ein länger als 1-2 Jahre irgendwo zu bleiben und nehme beim Wechseln immer die Wechselprämie mit.

  44. Ich habe vor ein paar Jahren auf Ökostrom von Lichtblick gewechselt. Vorletztes Jahr dann zu Polarstern, die nicht nur „Wirklich“ Ökostrom bieten, sondern auch noch sozial eingestellt sind. Vor zwei Wochen durfte ich die Firmengründer persönlich kennenlernen und seitdem bin ich NOCH zufriedener.

  45. ich bin zu greenpeace energy gewechselt. nicht aus idealistischen gründen sondern weil die günstiger wie mein lokaler anbieter sind und ich 24/7 den gleichen strompreis zahle.