Umfrage April 2015: Smarter Haushalt – ein Thema für dich?

Der Frühling scheint mittlerweile vielerorts angekommen zu sein und das Wetter meint es richtig gut mit uns. Die meisten wird es daher auch an diesem Wochenende ins Freie gezogen haben, sei es zum spazieren gehen oder für eine Fahrradtour. Bei der ganzen Bewegung werden ein paar Kalorien verbrannt, was sicherlich ein netter Nebeneffekt ist. Wer exakt wissen will, wie viele Kalorien abgelaufen oder abgestrampelt wurden, hat sich sicherlich einen Fitness-Tracker oder gar eine Smartwatch zugelegt, um das ganze im Überblick zu behalten. Und genau darum drehte sich unsere vergangene Umfrage des Monats, an der 4.348 Personen teilnahmen.

nest_thermostat_with_hand

Gerade jetzt, wo vergangene Woche der Startschuss für den Apple Watch-Verkauf gefallen ist, möchte man meinen, dass einige von Euch heiß auf das neueste Gadget aus Cupertino sind. Dazu kommen die neuesten Pebble Watch Editionen „Time“ und „Time Steel“ und auch Android Wear-Smartwatches werden immer erschwinglicher. Doch irgendwie scheint die Vielfalt die meisten kalt gelassen zu haben.

Ganze 44% (1.922 Stimmen) von Euch haben abgestimmt, dass sie sich weder eine Smartwatch, noch einen Fitness-Tracker zulegen wollen oder bereits eines dieser beiden im Einsatz haben. Anscheinend ist hier einfach noch nicht für jedermann was dabei. Diejenigen, die jedoch bereits ein Gerät besitzen oder damit liebäugeln, greifen zu insgesamt 20% (883 Stimmen) zu einer Android Wear. 13% (580 Stimmen) von Euch würden eher auf eine Pebble setzen, worunter sicherlich einige an der Kickstarter Kampagne zur neuen Pebble Time beteiligt haben.

nest

Was doch recht überraschend kommt, ist das schwache Interesse von Euch an einer Apple Watch, die gerade mal auf 9% (389 Stimmen) kommt. Ob einige von Euch ob der durchwachsenen Reviews im Netz lieber auf die zweite Generation warten, die langen Lieferzeiten ausschlaggebend sind oder die Apple Watch schlichtweg nicht nach Eurem Geschmack ist, können wir nur erraten. Insgesamt 7% (303 Stimmen) von Euch setzen auf andere Lösungen im Sinne von Fitness-Trackern und 6% (271 Stimmen) sind eher unentschlossen, ob sie sich überhaupt irgendein Gerät anschaffen wollen.

Thermostat(orange)-Face+Iphone-WebHD

Da wir das geklärt haben, möchten wir eine neue Umfrage zum Thema Smart Home starten. Das Thema gewinnt ja auch hierzulande immer mehr an Interesse und die Auswahl könnte kaum größer sein. Da gibt es die smarte Heizungsregelung vom Platzhirsch Nest, doch auch die Konkurrenz schläft nicht und Honeywell, tado°, Netatmo und Co. halten equivalente und optisch ansprechende Lösungen parat. Es gibt aber noch so viele weitere Möglichkeiten, die eigenen vier Wände intelligenter zu machen, von Rauchmeldern über Rollläden und Markisen bis hin zu Kühlschränken.

Daher würden wir gerne von Euch wissen, ob Ihr solche Smart Home-Lösungen interessant findet, solche in irgendeiner Form bereits einsetzt oder mit dem Gedanken spielt Euer Heim in absehbarer Zeit intelligent zu vernetzen.

Smarter Haushalt - ein Thema für dich?

View Results

Loading ... Loading ...

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Macht was mit Medien... Auch bei den üblichen Kandidaten des sozialen Interwebs auffindbar: Google+, Twitter, Xing, LinkedIn und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

34 Kommentare

  1. Für mich auf jeden Fall ein Thema welches ich im Auge behalten werde. 😀
    Ich finde es ziemlich interessant und auch einfach cool.
    Nur als Student gibt man das Geld dann doch lieber für andere Dinge aus. 😀

  2. Warum gibt es nicht ein Nein als Option? Weil keine Planung dahingehend, bedeutet nicht, dass es kein Thema ist. Oder setzt ihr direkt vorraus, dass man das als Thema auf der Agenda haben muss?

  3. Habe von Licht über Heizung bis hin zu bewegungsmelder und Kameraüberwachung, automatische Türöffnung, Luftbefeuchter usw über homematic automatisiert.

  4. Ganz ehrlich: ich suche noch nach Anwendungsbeispielen, die sich wirklich rentieren. Am interessantesten sind für mich im Moment Heizungssteuerung und Einbruchsschutz – nur, sobald ich anfange, das mal zu kalkulieren, lege ich die Ideen wieder weg. Schon mit der Heizungssteuerung käme ich locker auf ein paar hundert Euro, die vermutliche Einsparung würde bedeuten, dass das Zeug (ohne Ausfall) mindestens 10-15 Jahre halten muss, vermutlich noch länger, wenn die Winter so mild bleiben. Da jetzt schon auf eine Lösung zu setzen ist mir zu riskant – cool ist es schon, aber es muss sich eben irgendwie auch rechnen…

  5. Nest als Platzhirsch zu bezeichnen ist in Deutschland ja wohl unpassend, das Produkt ist hierzulande ja nicht mal erhältlich.
    Auch wenn ich derzeit ein Max! benutze und tado getestet habe, sind mir die derzeitig angebotenen Systeme alle nicht flexibel genug. Max kann nicht in die Heizungsanlage eingreifen sondern lediglich die Raumthermostate regeln, tado und netatmo können dafür nur ein Thermostat ansteuern und unterschiedliche Räume nicht unterschiedlich regeln.
    Kein derzeitigs System kann auch die Warmwasserversorgung steuern. Ich bin da derzeit eher ernüchtert.

  6. Ich nutze FHEM auf einem Raspberry Pi 2, die Möglichkeiten damit sind schier unendlich, da sehr viele Systeme unterstützt werden (HomeMatic, EnOcean, …). Das Gute daran ist dass auch komplett andere Dinge vernetzbar sind, in meinem Fall ein Sonos System und Samsung Fernseher. Ist nur nicht ganz massentauglich da gewisse Kenntnisse schon erforderlich sind.

  7. Nutze derzeit auch ein Max! System. Bin nicht unzufrieden, wobei da softwareseitig auch noch mehr ginge.

    Wirklich gut gelöst wäre das in meinen Augen aber tatsächlich auch erst, wenn man die Raum- mit der Thermensteuerung kombiniert.

  8. Arduino und raspi sind ein Segen des IOT und jetzt das ESP8266 Modul… Leute lernt es selbst zu bauen um zu verstehen was euch in Zukunft bestimmen wird. Es ist schön wenn alles funktioniert aber es ist schöner zu wissen weshalb und wie es funktioniert. 🙂 ein hoch ein das Internet der Dinge.

  9. Baruch Edem says:

    Mal eine kleine Kritik, ist da Thema Datenschutz hierbei kein Thema mehr? Die Teile sammeln so ziemlich alle Biodaten Pulz Temperatur und wenn was fehlt woraus man kein Verhalten mit Markov HMM extrapolieren kann – da mailt CSC dann eine Eingabemaske. Bei Pebble ist das ebenso wenig, wie bei PI smart Home Lösungen schwieriger, als bei Apple. Ich habe aber auch andererseits keinen Rabulistik Artikel – F*Aluhüte ich wir Redakteure haben alle Sensoren und den neusten Apple Bling Bling. F*Hater wir blasen das Backend mit euren Daten…. gelesen

  10. Sobal das Ganze sich finanzieren lässt und man nicht unsummen rein stekcne muss ja.

    Einzige was bisher vorhanden ist, ist eine Überwacungskamera von Xiaomi.

  11. Nutze Smart-Home schon lange und das auch sogar mit einer Smart-Watch (da es im Beitrag auch nochmal erwähnt war)

    https://www.youtube.com/watch?v=ESgWSYIshNI

  12. Ich will schon, aber leider verhindern Inkompatibilitäten zwischen verschiedenen Herstellern und mangelhafte echte „Smartness“ die aktuelle Umsetzung. Aktuelle Lösungen pappen sich lediglich den Begriff „SMART“ aufs Produkt ohne wirklichen vernetzten Nutzen, ohne einen Ansatz von künstlicher Intelligenz und sind nichts anderes als die seit Jahrzehnten vorhandenen fernsteuerbaren Geräte, lediglich wurde die vorhandene Funkfernbedienung durch ein Smartphone ersetzt, das macht noch kein „Smart Home“.

    Ich will echte intelligente Automation, ein Zuhause welches in Abhängigkeit von Umständen und Aktionen selbstständig Haustür ent- und verriegelt, Fenster zum Lüften öffnet und schließt, Rollläden bedient, die Heizung regelt, Lautstärke von Mediageräten (zb. bei Anruf) anpasst, die Sicherheit der Wohnung überwacht und ggf. Gegenmaßnahmen ergreift und Informationen versendet.

    Was die Industrie uns aktuell als Smart Home verkaufen will ist dagegen ein schlechter Scherz und für die gebotene Leistung mehr als überteuert. Smart ist daran überhaupt nichts. Das ist lediglich Abzocke.

    Wieso kann mein Auto, in dem ich, wenns hoch kommt in der Woche 5 Stunden verbringe viel mehr als mein Zuhause? Es regelt das Klima, überwacht die Luftqualität und den Zustand aller verbauten Systeme, informiert mich über den Zustand und warnt bei defekt. Es kann sich selbst verriegeln und öffnen, Fenster können mit Knopfdruck geöffnet und geschlossen werden und die Lautstärke des Autoradios passt sich automatisch der Umgebungsbedingungen an, wird leise bei Anrufen und alles ist mit einem Knopfdruck an oder aus.

    Wieso macht die Autoindustrie alles so viel besser und verglichen mit einem „Smart Home“ auch viel günstiger und intelligenter? Wieso kann unser Zuhause in dem wir viel mehr Zeit verbringen, so viel weniger als ein aktuelles Auto, von dem wir uns nach ein paar Jahren wieder trennen?

    Kann mir das jemand beantworten?

  13. Vieles ist sicher Spielerei. Ich stehe da aber total drauf. Wenn ich für 80€ ein vergleichbar sicheres Türschloss mit Bluetooth bekomme… dann Spar ich mir das kramen in der Tasche nach dem Schlüssel und bin persönlich zufrieden.

    Ich verstehe aber tatsächlich nicht warum z.B. Herd und Ofenhersteller da nicht schon längst mehr anbieten. Habe ich den Herd ausgemacht? Das kennt doch jeder, oder?! Ein gutes Induktionsfeld kostet ein paar hundert Euro und ein Herd noch mehr und da wird heute null Smart-Home integriert. Wieviel mag WLAN und Steuerung zusätzlich kosten? Könnte man ohne den Normalpreis zu erhöhen sogar als Option oder Nachrüstkit anbieten. Wäre mal ein nettes Alleinstellungsmerkmal, wo die sich doch sonst wie einem Ei dem anderen im Funktionsumfang gleichen.

    Kann mir nur erklären, dass es mit den „Standards“ zu tun hat. Viele wissen nicht was z.B. bei zigbee kompatibel ist oder welche Technik sich durchsetzen wird. Da ist man als Hersteller und Konsument vielleicht doch besser nicht der Erste.

    Ich hatte eigentlich gehofft, dass Apples Home-Kit die Kraft hat einen Quasi-Standard darzustellen. Aber bisher gibt es nichts.

    PS: Vielleicht bringt ja jemand eine smarte Drehstromsteckdose auf den Markt… damit ließe sich jeder Herd smart machen.

  14. Achso: neben dem smarten Herd, Ofen und Türschloss würde ich gern noch

    smarte Vorhänge oder Rollos (morgens die Sonne reinlassen statt Wecker),

    automatische Fenster (vermutlich gibt’s das aber als Be- und Abluftanlage)

    und

    Smarte Heizkörper-Thermostate einsetzen

  15. Kleiner Tipp, wer einen Smart Man Cage will, der alles AUTOMATISIERT man braucht nur gumierten Untergrund, True mit Platz für 15 Pizzen, Toaster Pappteller, Becher Amazon Abo, Rewe Online Es App Roboter Staubsauger und man stellt den Kleiderschrank ins Bad neben Trockner Waschmaschine. Wäre die Grundausstattung jedenfalls muss man erstmal nur raus, wenn man nicht von Zuhause arbeitet

  16. Lässt mir irgendwie völlig kalt das Thema. Aber gut, ich brauch weder eine Heizung die an ist wenn ich heim komme (wird eh nur an ganz wenigen Tagen im Jahr gebraucht) noch brauche ich irgend einen Schnickschnack um die Tür zu öffnen.

  17. Ich halte von Smart Home (noch) absolut nichts.

    Was beispielsweise passieren kann wurde hier schon beschrieben:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/angefasst-heizungssteuerung-tado-im-test-a-943622.html

    Zumal ich da auch noch kein System gesehen habe das Smart ist.
    Was macht die Heizung die angeht wenn ich im Wohnzimmer sitze, smarter als zum Thermostat zu gehen und das aufzudrehen? Ja schon, Lebenszeit ist wertvoll, aber wer nicht mal mehr 5 Sekunden selbst aufbringt um nicht mehr zu frieren hat denke ich die falschen Prioritäten im Leben. Vor allem geht das mit der Heizung ja (bisher) nur wenn man das Smartphone oder ähnliches dabei hat. Und die 5 Sekunden zum selber machen hat man mittlerweile eh, weil der smarte Fernseher erstmal booten muss….

    Kriegt mein Toaster irgendwann ein Firmwareupdate damit ich morgens nicht verhungere? Oder damit Hacker meine Toasts nicht in Holzkohle verwandeln können?

    Das einzige was ich noch halbwegs nachvollziehen kann ist die smarte Waschmaschine. Gewaschen wird wenn der Strom günstig ist. Momentan also meist nachts. (Anmerkung: Gibt es wirklich noch jemanden der Nachtstrom hat? Würde mich wirklich mal interessieren) Aber selbst wenn, da kann ich doch den Timer selbst einstellen? Beladen und entladen muss ich die Maschine eh noch selbst, also steh ich sowieso gerade am Gerät und kann die Tasten da drücken und brauch doch nicht das Smartphone.

    Und Waschmaschinen mit Timer sind heute Standard, und das sind noch nicht die „smarten“ Waschmaschinen. Die meisten Waschmaschinen zeigen eh schon an wie lange das Programm läuft. Da brauch ich doch keine Push-Benachrichtigung aufs Handy wenn die Wäsche fertig ist. Oder sind wir schon so debil geworden das wir unsere eigene Wäsche vergessen?
    Was soll eine smarte Waschmaschine sonst machen? Mitzählen wie oft ich meine Socken gewaschen habe? Für was? Wirklich, ernsthaft, für was?? Damit ich die Zahlen irgendwann auswerte und die Zeit die ich fürs Auswerten aufwende durch die smarte Heizung wieder einspare?

    Ich bin ja wirklich kein Technikfeind (sonst würde ich hier nicht täglich mitlesen). Ich denke sogar das Smartphones/Handys und Internet eine der besten Erfindungen überhaupt sind. Unterwegs mal einen Termin absprechen und allen die dazugehören den Termin direkt mitzuteilen ist eine super Sache. Im Internet Informationen suchen und finden. Das ist echt super.

    Aber so langsam glaube ich das wir versuchen auf eine Art und Weise „hypereffizient“ in wirklich ALLEN Bereichen des Lebens zu werden, dass das nicht mehr gesund/normal/vernünftig sein kann.

    Gerade im Bereich von smarten Türschlössern sehe ich da echte Probleme. Das Schloss wird „gehackt“ und der Fernseher geklaut. Laut Log-Datei erfolgte der Zugriff aber angeblich durch Hausbewohner XY. Einbruch oder Versicherungsbetrug?

    Ich denke das das Thema „Smart Home“ durchaus interessant ist. Aber viel mehr als ein interessantes Thema (was es auch schon vor 10 Jahren war) ist da meiner Meinung nach noch nicht rausgekommen.

    „Ping – Deine Espressomaschine ist bei Facebook jetzt mit Ilses Bügeleisen befreundet. 23 Handlampen gefällt das.“
    http://www.zeit.de/2012/38/Quengelzone-Smart-Home

  18. Ich nutze FHEM auf meinem Router und steuer darüber die Heizung soweit es geht. Die Fußbodenheizung scheint leider nicht integrierbar zu sein.

    Ansonsten läuft das wunderbar, ist aber natürlich nichts für jeden. FHEM ist naja „speziell“. Nutzerfreundlichkeit sieht anders aus. Dementsprechend mächtig ist es. Allerdings würde ich es deswegen nur Leuten empfehlen die technisch versiert sind.

    Die ganzen Fertiglösungen kommen für mich selten in Frage. Warum? Sie sind eher nicht offen. Ich kann nicht Hauptbasis A mit Sensor B betreiben weil das ja ganz doll böse wäre.

    Die Funkfernbedienung unseres Veluxfensters ist so verschlüsselt, das ich sie ja nur mit den be***** teuren Dingen des Systems nutzen kann. Ich muss also eine zweite Fernbedienung kaufen, diese aufschrauben, die Taster an Pins eines Raspberry anschließen und dann die Tastendrücke simulieren damit ich den Rolladen an mein FHEM anbinden kann. Für mich bedeutet das: Kein Velux mehr.

  19. Ist ja nicht so, dass es mit OpenHAB keine Alternative für FHEM gäbe. Ist natürlich ebenfalls mit etwas Arbeit verbunden; aber das bringen die Selbstbastel-Lösungen halt mit sich.

    Ich setze selbst auch FHEM als zentrale Verwaltung ein. Philips HUE für das Licht, AVM PowerLAN mit messbaren und schaltbaren Steckdosen, Heizung via Homematic, Anwesenheitskontrolle auf dem Smartphone via Tasker & andFHEM, WDE1 mit passenden Temperatur-/Luftfeutchtigkeitssensonsoren und im Laufe des Jahres auch noch Homematic Rauchmelder. Und dank der vielseitigen FHEM-Module lassen sich auch das Ambilight vom Philips TV, die Harmony Ultimate, die FritzBox mit dessem CallMonitor, AVReceiver, Pushbullet und WakeOnLAN mit einbinden.

    Viel Spielkram? Mit Sicherheit. Verbesserter Komfort? Ja, hier und da. Verringerte Energiekosten? Bei Strom auf jeden Fall, bei Heizung möglicherweise ebenfalls. Gingen die Einsparungen auch mit geringeren Kosten? Auf jeden Fall, aber wo bliebe da der Spaß 😀

  20. Das Thema Smart Home hat für mich erst eine Relevanz wenn es die Industrie schafft sich auf einen (!) gemeinsamen Standard zu einigen. Das aktuelle System ist ja an Lächerlichkeit und und an Realsatire mal wieder kaum zu überbieten. Jeder Hersteller werkelt für sich in seinem Kämmerchen an etwas herum, das natürlich nicht kompatibel zu den Produkten anderer Hersteller, und oft nicht einmal zu den eigenen ist.

    Bei diesem Thema stehen sich die Hersteller selbst im Weg. Die Verbreitung könnte schon erheblich weiter sein, wenn sich die beteiligten Personen von Anfang an mal an einen Tisch gesetzt hätten, um sich auf einen gemeinsamen Standard zu einigen.

  21. @Patrick du solltest dich mal über die Möglichkeiten informieren. Du kannst heute die Luftgüte prüfen, automatisch lüften, je nach Anwesenheit heizen, abhängig von der Luftfeuchtigkeit die Luft befeuchten lassen und 1000 Sachen mehr. Aber das eben nicht mit den im Beitrag genannten Systemen. Schau mal hier was Leute alles umgesetzt haben http://homematic-forum.de/forum/

  22. Ist denn Homematic jetzt Selbstbau- oder Fertiglösung? Bei mir sind noch Fritzbox, AVR, Dreambox und Squeezebox integriert, das zählt bestimmt zu „Selbstbau“

  23. @Jörg Lehmann, zum Thema Heizung, wenn deine Heizung so schnell regelt, dann ist es natürlich witzlos. Ich habe eine Fußbodenheizung, die eine Vorlaufzeit von ca. 8h hat, bis es warm ist. Kein Problem wenn es durchgängig warmes oder kaltes Wetter ist, aber in der Übergangszeit, wenn tägliche Temperatursprünge von 15° C keine Seltenheit sind, ist das Haus entweder zu kalt oder zu warm. Da wünscht man sich schon eine Regelung, die mit einer Wettervorhersage gekoppelt werden kann.

  24. Hallo, ich hätte eigentlich eher 2 Auswahlmöglichkeiten benötigt. Warum?

    Ich nutze zum einem seit vielen Jahre Homematic also die CCU1 und damit einige Jalousieaktoren.

    Da es seit ca. einem Jahr die Möglichkeit gibt die Homematicanlage auf einem Raspberry zu nutzen (lxccu) nutze ich diese (eine Virtualisierte CCU2).

    Darüber hinaus gibt es noch jemanden der gezeigt hat wie einfach es ist verschiedene Sensoren mit einem Arduino Board in die CCU zu intrigieren.

    Deshalb bin ich nun dabei damit zu experimentieren.
    Danke an dieser Stelle an Eugen Stall ohne ihn das für mich ohne Elektronik Kenntnisse niemals möglich gewesen wäre.

    Somit nutze ich die fertig Lösung Homematic und eine Bastel-Lösung.

  25. @Jörg Lehmann Wieviele Smarthomelösungen hast du den schon gesehen? Was du da alles raus haust hat mit der Realität wie ich sie kenne nichts zu tun. Es geht doch nicht darum, das du statt am Thermostat zu drehen jetzt mit dem Smartphone die Temperatur regelst (obwohl das natürlich geht).

    Ich mach mal ein paar Bespiele:
    Bei mir haben alle Fenster und Außentüren Fensterkontakte. D.h. mein System weiß ob Fenster auf oder zu. Ist in einem Raum das Fenster auf so regelt der Thermostat automatisch runter.

    Mit einem Wandthermostat kann ich die Luftfeuchtigkeit ermitteln. Im Bad bedeutet das, das bei Luftfeuchte 65-75% nach 20 Minuten eine Mail an mich und meine Frau geht mit der Aufforderung Stoßlüften und bei >74% über 45 Min. kommt eine Durchsage im Haus!

    Im Wohnzimmer ist es gerade anders herum. Wenn alle Fenster zu, Außentemperatur 42% wieder aus.

    Keiner Anwesend (Smartphones alle außer Haus): Heizung runterregeln

    Fenster länger als 15 Minuten auf/gekippt und Außentemp. 10 Mailwarnung

    Türverriegelung: Die Türe bei uns lässt sich mittels Fernbedienungen (ähnlich wie am Auto) oder per Smartphone oder per Codeeingabe öffnen. Erst letzte Woche geht meine Frau ohne Handy und Schlüssel aus dem Haus. Früher wäre das eine Aktion geworden weil ich ca. 1 Stunde fahren muss bis ich von der Arbeit zuhause bin. Jetzt machst sie die Türe auf mittels Codeschloss auch ohne Schlüssel. Und ja, das Codeschloss ist sicher. Da ist nichts mit Drähte überbrücken oder so ein Käse.

    Alarmanlage: Der letzte der das Haus verlässt, aktiviert die Alarmanlage. Sobald Bewegung außen (BWM Terasse, Zugangsweg und Eingangsbereich) wird ein „Gespräch“ abgespielt (Altes Handy => Home 24 Media Player => Bluetoothbox auf dem Garderobenschrank), das sich auhört, als wäre jemand zuhause.
    Löst ein Tür-/Fensterkontakt aus gibt es einen Alarm und eine Pushbulletmeldung auf mein Handy und eine Mail an meine Frau.

    Terassenbeleuchtung: Ich habe einen Hund. Der muss ab und an raus in den Garten. Löst der Terassentürkontakt aus und es ist dunkel schaltet sich automatisch das Terassenlicht ein. Wird die Türe geschlossen schaltet es sich nach 30 Sek. wieder aus.

    Rauchmelder: Sollte mal ein Rauchmelder auslösen, gehen alle relevanten Lichter an und die Haustüre wird eintriegelt das man von innen ohne den Schlüssel zu suchen schnell raus kommt.

    Die BWM außen schalten die Bewegungserkennungsfunktion meiner Dlink DCS2332L Kameras und ich bekomme Bilder von alle Leuten die mein Grundstück betreten.

    Licht Flur/Küche: BWM im Flur EG und OG und Küche schaltet 3W LEDs ein wenn es dunkel ist und wieder automatisch aus.

    Beim zu Bett gehen druckt der letzte auf den „Alarm Nachts“ Schalter neben der Badtüre. Damit verriegelt die Haustüre, schaltet im EG alle Lichter und den Fernseher aus (falls noch an) und aktiviert die Alarmanlage. Die löst aber nur aus, wenn keine Bewegung innen und ein Fenster geöffnet wird. D.h. wer nachts ins Wohnzimmer geht löst den BWM innen aus. Wenn dann die Türe geöffnet wird, wird keine Alarm ausgelöst weil es vorher innen eine Bewegung gab.

  26. Geil! Ich danke hier für die ganzen Anregungen!

    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, da auch was zu machen. Das einzige, was bisher noch fehlt, ist eine solide Grundlage. Sprich: Ein eigenes Haus. In unsere jetzige Wohnung werde ich so viel Geld, Zeit und Aufwand nicht investieren. Das wäre übertrieben. Hier würde sich das ganze vermutlich auf ein paar Steckdosen und die Steuerung der Heizkörper beschränken. Nur scheinen die Thermostatsteuerungen sämtlichst nicht verlässlich oder ich habe noch nicht ausreichend recherchiert (bisher hauptsächlich Amazon-Bewertungen zwecks brauchbarer Erfahrungsberichte gelesen, die zumindest recht aufschlussreich waren).

  27. Ich habe mich für Loxone entschieden und bin echt zufrieden mit den Möglichkeiten die ich da habe. Preis/Leistung stimmt auch

    http://www.loxone.com/dede/start.html

  28. @icancompute Ich nutze bzgl. Thema Heizung Homematic Thermostate mit optischen Fensterkontakten (die werden angeklebt und lassen sich Rückstandsfrei wieder entfernen;die Thermostate sowieso) und in 2 Räumen Wandthermostate (Kleben oder an schrauben). Das läuft sehr zuverlässig und dank der Direktverbindungen Fensterkontakte Thermostate sogar dann den die Homematic-Zentral (CCU2) mal ausfallen sollte.
    Anwesenheit läuft über Ping von der CCU2 auf die Smartphones der Familienmitglieder. Wenn sich alle nicht mehr pingen lassen, ist keiner mehr da. (eine manuell zu schaltende Var. Anwesenheit_manuell kann den Mechanismus ausser kraft setzen) und wenn keiner mehr da ist, dann drosselt die Heizung auf 15°C und springt wieder an, wenn wieder jemand anwesend ist.
    Und die Schaltsteckdosen sind eh kein Problem, die kannst du ja leicht wieder „abbauen“ 😉
    Kauf dir ne CCU2, ein paar Thermostate und Fensterkontakte und fang einfach mal an. Du wirst sehen, das ist ein riesen Spaß wenn plötzlich nicht nur das Handy mittels Tasker, der PC mittels Eventghost sondern auch die Bude sich „schlau“ verhält 😉

  29. @Jürgen

    Und das findest du schlau? Bei 15°C in der Wohnung sitzen?

    Das ist doch das Problem an der Temperatursteuerung, sie ist nicht schlau. Durch dein hochrunter fahren sobald alle das Hausverlassen (z.b. Samstags einkaufen, kurz die Kinder zum Sport fahren, Pizza holen oder ähnliches) verbrauchst du mehr Energie als du sparst. Wenn ich mich richtig erinner sagt die Stiftungwarentest erst ab 4 Stunden reduzierte Temperatur lohnt es sich. Und dann ist die Wohnung auch noch kalt wenn man rein kommt, da dann ja erst die Heizung hochfährt.

    Wenn man einen gut planbaren Tagesablauf hat, kann man das ganz gut über Zeitprofile regeln. Aber kommt man doch mal eher nach Hause oder geht nicht zum Sport, hockt man wieder in der kalten Bude. Und das muss dann auch noch für alle passen.

    Bei ner Fussbodenheizung, die nach möglichkeit Flussgesteuert ist, lohnt sich der aufwand gar nicht.

  30. @FlyingT
    Natürlich ist das Schlau wenn man die richtige Heizung hat oder in einer Wohnung wohnt. Pauschale Aussagen wie :“ lohnt sich erst ab 4 stunden“ halte ich für gefährlich. Das kommt immer auf das ganze an.

    Und selbst wenn es 4 Stunden sind und man morgens um 8 das Haus verlässt und um 14 Uhr wiederkommt, hat man diese 4 Stunden. Ich senke meine Zimmer ab je nachdem ob ich sie brauche oder nicht. Wenn ich mein Arbeitszimmer verlasse, weiß ich das ich es für mindestens 10 Stunden nicht nutze. Da läuft es bei 16°C.

    Und zumindest unsere letzte Nebenkostenabrechnung war ziemlich gut für uns. Leider habe ich keinen Vergleich zum Vorjahr nur zu anderen Mietern.

    „Aber kommt man doch mal eher nach Hause oder geht nicht zum Sport, hockt man wieder in der kalten Bude.“

    Ich kann von unterwegs die Heizung schon hochdrehen. Meine Freundin und ich nutzen das auch. Wir kommen in eine warme Wohnung.

    „Bei ner Fussbodenheizung, die nach möglichkeit Flussgesteuert ist, lohnt sich der aufwand gar nicht.“

    Natürlich lohnt sich das wenn man das ganze System betrachtet und diese eben nicht wie Heizkörper steuert sondern nur auf oder zu und den Rest über die Vorlauftemperatur. Das ist dann kein großer Aufwand und funktioniert laut FHEM Foren auch wunderbar. Ich kann es nur leider nicht testen.

  31. @D
    “ Wenn ich mein Arbeitszimmer verlasse, weiß ich das ich es für mindestens 10 Stunden nicht nutze. Da läuft es bei 16°C.“

    Dafür reicht auch eine Zeitsteuerung und die sind bei neueren Heizsystemen schon drin. Ist jetzt auch nicht „smart“. Hinzu kommt das es dafür eine geplanten tagesablauf braucht. Mit Gleitzeit oder ähnliches wird es da schon schwierig.

    „Ich kann von unterwegs die Heizung schon hochdrehen. Meine Freundin und ich nutzen das auch. Wir kommen in eine warme Wohnung.“

    Auch hier nutzt du keine „smarte“ Funkion sondern verlängers nur den Drehknopf an der Heizung.Es ist noch nicht mal automatisiert, da du ja per hand eingreifen musst.

    „Natürlich lohnt sich das wenn man das ganze System betrachtet und diese eben nicht wie Heizkörper steuert sondern nur auf oder zu und den Rest über die Vorlauftemperatur.“

    Vorlauftemperatur, Aussentemperatur, Zeit, Kalender und Flussgesteuert sind gute neue Heizungen auch heute schon. Da brauch es kein System, das man für teuer geld nachrüstet.

    Somit investiert man viel Geld in System was jetzt schon nicht berauschend ist. Das könnte man wohl besser in ein neues Heizsystem investieren.

    Ist ja nicht so das ich nicht smart home schon genutzt habe als es noch Hausautomatisierung hiess. Aber im Grunde bleibt es Spielzeug. 55KW Häuser haben dieses „schnickschnack“ nicht und schaffen (vielleicht gerade deshalb?) diese Werte.

    Die Arbeiten mit effizenten Heiz und Lüftungssystemen aber nicht mit irgend einem „Smart Home System“

  32. @FlyingT
    „Auch hier nutzt du keine “smarte” Funkion sondern verlängers nur den Drehknopf an der Heizung.“

    Du definierst smart einfach anders als ich. Für mich ist das schon allein die Vernetzung. Wenn du dahinter eine KI haben willst, dann ist das deine Sache. Natürlich habe ich auch die Wlan Erkennung für Smartphones.

    „Vorlauftemperatur, Aussentemperatur, Zeit, Kalender und Flussgesteuert sind gute neue Heizungen auch heute schon.“

    Eine moderne gute Heizung kann nach der Umwälzpumpe einzelne Stränge der Fußbodenheizung(und somit einzelne Räume) ab und anschalten und das nach Kalender? Und wir reden hier von Heizungen die erschwinglich sind. Und das Out of the Box?

  33. @Jürgen
    Danke für den Hinweis. Ja, darüber hab ich auf amazon auch schon ein paar Rezensionen gewälzt. Teils ließen die eben doch noch Zweifel aufkommen.
    Aber davon ab muss das eh noch etwas reifen. Ich muss mich da noch etwas weiter reinfuchsen und letztlich noch meine Frau überzeugen. Die ist nämlich auch eher der Meinung, dass man da mal eben zum Heizkörper hingehen kann. Früher oder (wohl eher) später werde ich da aber schon was machen.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.