Tim Cook über die Apple Watch, Apple Pay und China

Auf der Goldman Sachs Technology and Internet Conference plauderte Apple CEO Tim Cook über die Zukunft von Apple. Darunter auch Themen wie die Apple Watch und Apple Pay, dessen Erfolg anscheinend auch Apple selbst überrascht. Das komplette Interview kann man bei Apple anhören, gut 45 Minuten dauert der ganze Spaß. Uns interessiert natürlich die Zukunft von Apple, die Vergangenheit und die großen Erfolge haben wir ja miterlebt.

Apple_Watch

Die Apple Watch wird das nächste Produkt sein, das Apple veröffentlicht. Das ist nicht nur die erste neue Produktkategorie seit dem iPad, sondern auch Tim Cooks erste eigene Hardware, die ohne Steve Jobs im Rücken entstanden ist. Die Apple Watch wird es von Beginn an nicht leicht haben. Auf der einen Seite drohen die günstigen Android Wear Smartwatches, auf der anderen Seite die Hersteller von Luxusuhren. Tim Cook sieht dies relativ gelassen und vergleicht es mit anderen Produkten, die Apple erfolgreich machten.

Zuerst kommt der MP3-Vergleich. Apple war nicht der erste Hersteller mit einem MP3-Player auf dem Markt, überholte aber alle anderen. Ebenso mit dem iPad, das nicht das erste Tablet auf dem Markt war. Apple fertigte die Produkte so, dass sie von den Nutzern gerne verwendet werden. Natürlich macht auch das Marketing einen großen teil des Erfolgs aus. Im Bereich Smartwatches lobt Tim Cook sogar die Auswahl, die man mit Android Wear-Smartwatches hat. Allerdings sagt er auch, dass alles, was als Smartwatch verkauft wird, nicht das Leben der Menschen verändert. Die Apple Watch soll dies erreichen, so wie das iPad das mobile Arbeiten verändert hat, so wie das iPhone vieles geändert hat.

Cook hat auch ein Beispiel für diese Lebensveränderung. Er erzählt, dass er die Apple Watch für das Tracking im Fitness-Studio nutzt. Und um sich von ihr daran erinnern lässt, wenn er zu lange sitzt. Bei Apple tragen bereits viele die Apple Watch und die Menschen lassen sich an Bewegung erinnern. Cook sagt, dass es anfangs etwas ungewöhnlich war, wenn 10 Minuten vor dem Ende einer Stunde plötzlich alle aufstehen und sich bewegen, weil sie die Apple Watch daran erinnert, dass sie sich bewegen müssen. Aber man gewöhnt sich daran.

Auch bei den Apps für die Apple Watch sieht Cook großes Potential. Jeder soll die Uhr so nutzen können, wie er es möchte. Jeder wird andere Apps einsetzen. Er ist gespannt auf die Apps, die durch die Entwickler auf die Smartwatch kommen, letztendlich sind es auch die Apps, die iOS so erfolgreich gemacht haben. Ab April werden wir sehen, ob Cook in Sachen Apple Watch richtig liegt. Vielleicht dauert es auch mehrere Generationen bis sie ein Erfolg wird, aber nicht der erste auf dem Markt zu sein, kann sich für Apple noch als großer Vorteil herausstellen.

Von Apple Pay zeigt sich Tim Cook überrascht begeistert. Es macht fast den Eindruck als hätte Apple selbst nicht mit einer so schnellen Verbreitung gerechnet. Cook begründet diese vorsichtige Einschätzung mit dem Weihnachtsgeschäft, in dem sich Händler nicht mit der Umstellung eines Systems beschäftigen wollen. Apple wurde aber eines Besseren belehrt, Cook verweist hier noch einmal auf die 2 von 3 Dollar, die im kontaktlosen Bezahlen per Apple Pay umgesetzt werden. Der Roll-Out ist schneller als erwartet, die Händler gehen teilweise sogar noch einen Schritt weiter. Apple bietet die Hardware, die Software und den Service, nur so sei diese schnelle Verbreitung laut Cook möglich.

Als Beispiel führt Cook noch Panera Bread an. Kunden können vorab bestellen und dann mit Apple Pay bezahlen, das spart Zeit und ist für den Nutzer bequem. Nach Angaben von Panera Bread werden 80 prozent der mobilen Bezahlungen über Apple Pay getätigt. Auch verweist Cook auf Nachfrage noch einmal darauf, dass Apple keine Daten sammelt, so wie es die Konkurrenz tut. Nicht der Kunde ist das Produkt, sondern das Produkt ist das Produkt. Apple verdient mit Apple Pay an jeder getätigten Zahlung, das ist das Modell, nicht die Erhebung der Daten von Kunden. Apple bietet ein sicheres und bequemes System und verdient damit.

In Sachen Sicherheit nennt Cook auch einen interessanten Punkt. Der Bezahlvorgang per Apple Pay benötigt das Handy und einen Fingerabdruck. Apple Pay kennt die Kreditkartennummer nicht, der Händler erhält die Kreditkartnenummer nicht. Apple wusste, dass ein System benötigt wird, dass sicherer und bequemer ist als die normale Zahlung per Kreditkarte. Auf einer Kreditkarte ist vorne die Nummer, auf der Rückseite der Sicherheitscode. Für jeden einsehbar, der die Karte in die Finger bekommt. Apple Pay minimiert das Sicherheitsrisiko, da eben keine Nummern übermittelt werden. Apple Pay wird in der nächsten Zeit eine weitere Verbreitung finden, allerdings äußert sich Cook hier nicht konkret zu neuen Ländern oder Ladenketten.

Zum Thema iPhone hat Cook ebenfalls etwas zu sagen. Er wiederholt die bekannte Aussage, dass Apple immer die besten Produkte herstellen möchte und Menschen auch bereit sind, einen Preis dafür zu bezahlen. Apple wurde allerdings auch immer gesagt, dass man mit dieser Strategie in China keinen Erfolg haben kann, da der Markt einfach anders ist. Das hält Cook für Quatsch, denn jeder will eine gute Qualität bei Produkten. Diese Qualität kann sich zwar nicht jeder leisten, aber auch in China ist der Markt dafür groß.

Aus diesem Grund investiert Apple auch viel in China. Aktuell gibt es dort 19 Stores, bis nächstes Jahr sollen es 40 sein. der Umsatz stieg in den letzten Jahren von einer Milliarde Dollar auf über 38 Milliarden Dollar. Der Markt ist riesig und die Mittelklasse bekommt immer mehr Zulauf, die Zeit wird zum Erfolg führen, dessen ist sich Cook sicher. Aber es gibt auch noch Länder, die Apple bisher noch nicht genau untersucht hat und die Investitionen gering hält. Indien ist so ein Land. Cook sagt, dass man hier wie in China vorgehen wird. Aktuell ist das Wachstum in Indien groß, allerdings startete man mit einer kleinen Basis. In den kommenden Jahren wird sich dies ändern, wenn es nach Apple geht wohl auch ohne „Billig“-Produkte.

Der riesige Haufen Geld, auf dem Apple sitzt, wird zu Teilen an die Aktionäre zurückgegeben, aber Apple wird auch viel in Research & Development stecken und weitere Firmen aufkaufen, wenn diese interessante Technologien hervorbringen. Aber auch in die eigenen Stores wird man weiter investieren. Auf jeden Fall verdient Apple mehr als die Firma ausgeben kann, deshalb will man auch etwas davon zurückgeben.

Wer sich die dreiviertel Stunde Zeit nehmen will, um das Interview selbst zu hören, wird bei Apple fündig. Wie auch bei den Apple Keynotes, wird zum Abspielen Safari benötigt. Neben dem Marketing-Gerede sind durchaus interessante Häppchen herauszufischen.

Was meint Ihr, wird Apple mit der Apple Watch tatsächlich das Leben verändern? Wird Apple Pay der neue Standard bei Zahlungen?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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26 Kommentare

  1. Löchriger Schihandschuh says:

    Ich denke es wird Dein Leben verändern, meines nicht.

  2. Viel schlechter als Android Smartwatches kann das Ding ja nicht sein. Bei denen funktioniert mit schlechtem Empfang oder loser Koppelung ja nicht mehr so viel…
    In der Tat ist es spannend wie die Uhr ankommt. Vermutlich wird es recht ernüchternde Kunden geben und Apple typisch erst die 2. Generation des Produkts richtig einschlagen. Aus den Fehlern der 1. Version wird gelernt, war bei iPhone, iPad, MB Air und anderen Produkten so.
    Dennoch fehlt die echte Innovation in meinen Augen. Entweder es gibt ein ‚one more thing‘ oder aber die machen was an der Software. Die Chips in den Geräten sind sowas von leistungsstark und billig; früher kostete der schnellste Superrechner Millionen, keine 10 Jahre später konnte sich die Leistung jeder mit einer PS3 ins Wohnzimmer stellen und keine 10 Jahre später ans Handgelenk. Die Möglichkeiten für künstliche Intelligenz werden immer größer, vor 10 Jahren waren selbstfahrende Autos in der Wüste eine Lachnummer, heute wird über öffentliche Teststrecken und Gesetze diskutiert. Ich hoffe, dass die kleinen Geräte da mal einen Sprung nach vorn machen – ein Watson von IBM hat schon vor Jahren Jeopardy gewonnen und ein größeres Wissen als Siri & Co. Irgendwo muss die Leistung der Geräte ja mal hin!

  3. Ich lasse mich mal überraschen. Was ich von Vorteil finde! Das mit einem Payment nicht immer gleich die Kartennummer oder die ID Nummer erkenntlich sein wird. Bei vielen Bezahlungen (gerade wenn ich in den USA bin) – habe ich immer bedenken, dass meine Daten in dem Geschäft missbraucht werden. Was schon einige Male passiert ist. (Anrufe von Mastercard die mich auf komische Belastungen aufmerksam machten)

  4. Klar ist das Ding schlechter. Die Akkulaufzeit ist so schwach, dass das Ding schon nach 3-4 Stunden schlapp macht. Und als Sportuhr ist sie auch nicht zu gebrauchen, weil sie noch nicht mal wasserdicht nach IP67 ist. Man darf noch nicht mal mit ihr duschen gehen.

    Ein potthässliches, überteuertes Gadget, das im Vergleich zu den Wearables anderer Hersteller um Generationen hinterher hinkt und mit iPhones verdongelt ist. Und nicht mal einen Tag lang durchhält. „Das wird Dein Leben verändern“.

  5. Ich wüsste echt nicht was ich mit einer Smartwatch soll.
    Bevor ich eine längere Mitteilung gelesen habe, habe ich längst mein Handy aus der Tasche geholt.
    So viele Termine am Tag habe ich nicht daß wenn ich morgens drauf sehe, ich mittags nicht mehr weiß was mich noch erwartet.
    Navigation für Fußgänger fänd ich evtl lustig wenn ich in einer fremden Stadt ein Geschäft suche.
    Ansonsten geht mir nichts über meine Funk und Solar Uhren! Kein aufladen, robust und auch ein bisschen günstiger.
    Wenn auch nicht SO viel.

  6. Keine normale Uhr, keine Smartwatch, weder von Apple noch von sonst wem am Handgelenk zu haben, das ist der Luxus den ich mir gönne ;-).

  7. Eine Uhr, die bei jeder Meldung blinkt oder Töne abgibt, ist genauso störend wie das Smartphone in der Hand. Es bleibt also nur ein Vibrationsalarm, den ich aber auch schon in meinem Smartphone integriert habe. Welchen Vorteil bietet die Smartwatch? Es bleiben zig andere Features, aber die Smartwatches können nichts wirklich gut. Navigation? Zu kleines Display. Kontaktloses Bezahlen? Kann auch das Smartphone. Musik hören, Smartphone per Sprache steuern etc? Lieber das Smartphone + Bluetooth-Kopfhörer/Headset

    Nicht jedes Stückchen Metall im Alltag muss smart und ans Internet angeschlossen sein. Es hat Gründe, warum sich in vielen Bereichen Software, die als One-Trick-Pony gedacht ist, eher durchgesetzt hat als die eierlegende Wollmilchsau. Die Benutzung von Chrome ist simpler als von SeaMonkey, ein erweiterbares, „nacktes“ Android so viel angenehmer als die WinMo-PDAs früher mit ihren vielen integrierten Funktionen.
    Ich sehe auch in der Apple Watch nur PR-Blabla und eine Luftnummer. Die Produktgattung ist einfach total uninteressant und funktional mit bestehenden Geräten redundant. Nicht, dass man aus einer Uhr nichts entwickeln könnte: Epson hat mit der PULSENSE z.B. Pulsmesser-Brustgurte obsolet gemacht. Smartwatches sind für mich aber Kram für Smartphonemarken-Fanboys.

  8. eine Firma geht dann zugrunde wenn sich mehr verdient als sie ausgeben kann. Dann stimmt irgendetwas nicht. Deshalb unterstütze ich diese Leute, welche mein „Leben vereinfachen“ sollen und alles auf ein Mindestmaß an Funktionalität reduzieren auch seit langem nicht mehr!

  9. Vielleicht die nächste Generation … mir fehlt aktuell das „stand-alone“ GPS … d.h. ich bräuchte mein iPhone UND die iWatch zum Joggen … dann doch lieber meine aktuelle Polar GPS … 😉

  10. Löchriger zweiter Handschuh says:

    Hat sich jemand das 45 min Video angesehen?Wenn ja wird sich dessen Leben per Apple watch definitiv andern.

  11. Der der eine coole Uhr hat says:

    Wenn es darum geht die Zeit präzise anzuzeigen ist meine mechanische Uhr diesem ganzen Smartkram restlos überlegen. Die kommt ohne Strom aus und ist sogar selbst aufziehend. Das zudem diese Appleteile allesamt irgendwie schwul aussehen, ist wohl der Neigung des CEOs geschuldet. Schön für Leute die der gleichgeschlechtlichen Liebe zugetan sind, aber nichts für den Hetero. Jetzt macht sich bemerkbar das Jobbs von uns gegangen ist. Ich kann mir nicht vorstellen, das er mit diesem Teil zufrieden gewesen wäre. Trotzdem habe ich keine Bedenken das Apple genug Dumme findet, die sich das Ding umschnallen.

  12. Solange Apple die User im goldenen Käfig hält kann es kein Standard werden, via Apple Pay zu bezahlen. Mehr Leute nutzen Android als iOS, manche nutzen gar kein Smartphone und viele wollen auch gar nicht so zahlen (Ich schon, aber deswegen Kauf ich mir kein iPhone…) .,Ein Standard muss per se für einen Großteil der Bevölkerung zugänglich sein, aber das wird Apple nicht machen, zumindest nicht in den nächsten Jahren. Somit ein klares Nein von mir zu Apple Pay als Standard.

    Die Apple Watch hat als potentielle Käufer lediglich iPhone Kunden zur Verfügung, die dann auch noch bereit sein müssen, viel Geld für wenig hinzublättern. Damit wird auch hier der Kundenkreis ähnlich wie bei Android Wear begrenzt sein. Möglich das die Apple Watch einen größeren Hype erzielt und deswegen auch wahrscheinlich besser als alle Android Wear Geräte zusammen verlauft wird, aber ein Durchbruch wie beim iPhone oder iPad sehe ich nicht. Ich kann ein iPad (was ich neben Android und Windows Tablets sogar tatsächlich habe) besitzen und ein Htc One, aber nicht ein HTC One und eine Apple Watch. In ich kenne sehr viele mit Android Phones und iPad, einfach weil beim iPad Preis Leistung eher stimmt als beim iPhone, aber all diese Leute besitzen kein Verkaufspotenitial für Apple. Somit sehe ich vielleicht eine erfolgreiche Smartwatch, aber keine für Apple wirklich erfolgreiches Produkt, mehr so ala Apple TV

  13. @jackb
    du hast apple pay nicht verstanden. apple pay folgt einem standard und kann deshalb theoretisch auch bald überall genutzt werden, sofern die kasse nfc-zahlungen akzeptiert. es ist also nfc worauf es ankommt. apple pay ist einfach noch ein stück sicherer und komfortabler als andere nfc-zahlungssysteme. logischerweise ist apple pay ausschließlich nur von apple kunden nutzbar, weil es die apple hardware voraussetzt (touch id mit secure element). bei android ist das halt nicht ganz so schön umgesetzt, funktioniert aber auch mit google wallet. alternativ kann man auch eine nfc-kreditkarte nutzen, was aber kaum einen gewinn darstellt.

  14. Ein Hersteller-Dongle am Handgelenk, der sich beim nächsten Smartphone-Kauf in wertlosen Elektroschrott verwandelt? Damit ich auch beim nächsten Smartphonekauf keine Wahl habe? Nein Danke Apple, so blöd bin ich nicht nochmal.

  15. @peter
    man kann ja auch die uhr verkaufen, wenn man unbedingt zu android wechseln will. aber natürlich ist das eine art von kundenbindung von apple… wie auch apple pay. da iphone kunden jedoch besonders loyal und treu sind, wird es nicht viele geben, die das als problem ansehen. ich würde auch eher mein iphone 2 jahre länger benutzen (falls ich mir kein neues leisten kann) als auf ein androiden zu wechseln.

  16. @HO
    Klar habe ich das verstanden, aber bislang hat Apple (oder irre ich mich?) noch keine iPhone unabhängige Lösung geplant oder vorgestellt. Sonst habe ich da was verpasst…

  17. Habe gerade nochmal in Apples Pressemeldung gelesen, Zahlung nur mit iPhone 6, 6plus oder Apple Watch möglich. Von einem offenen Standard kann da zum jetzigen Zeitpunkt keine Rede sein. Kein Apple Gerät, kein Apple Pay.

  18. @HO
    es ist nicht eine Art der Kundenbindung sondern eine Abhängigmachung. Du musst in Folge immer alles von Apple kaufen sonst geht halt nichts mehr. D hast keine freie Produktwahl, kannst nichts anpassen und musst das kaufen was es grade gibt.

    Dir würde ein Smartphone mit 128gb Speicher reichen (für MP3 oder was weiß ich), Freier Markt ~200+€, bei Apple 1000€. Kauf oder Stirb, was anderes ist das nicht.

  19. Also die Gesundheitsfunktionen der Uhr finde ich spannend, möchte aber erstmal sehen ob das was ist. Wenn sie etwas bringt, dann kauf ich mir ein und schenke eine meinem Vater.

  20. @jackb
    leider hast du nix verstanden. der offene standard existiert bereits beim kontaktlosen bezahlen via NFC… die kassenterminals können von allen anbietern genutzt werden. bei android kannst du diesen dienst über google wallet nutzen… oder man kann ihn ganz ohne smartphone mit einer NFC-fähigen kreditkarte nutzen.

    mal ein blödes beispiel (ob das hilft?..mmh)…. apple ist mercedes, android ist toyota und die NFC-kreditkarte ist ein motorrad. mit allen dreien kann man die autobahn nutzen (die autobahn soll dabei das kontaklose zahlen per NFC darstellen). du forderst nun, dass es auch einen toyota mit mercedes-stern geben soll. aber warum? du kannst doch mit dem toyota auch die autobahn nutzen… und der stern bringt nix, denn der fahrkomfort eines mercedes hat der toyota dann trotzdem nicht.

    wenn du mit deinem android smartphone per NFC zahlen willst, dann mache es einfach. wenn du es genauso komfortable haben willst, wie bei apple, dann musst du warten bis zb. samsung einen ähnlich guten fingerabdruckscanner in seine telefone einbaut und zudem die hardware und software so sicher macht, wie es beim iphone der fall ist.

  21. @namerp / Muss Dir hier auch Recht geben. Diese Art von Abhängigkeitsprinzip von Apple geht mir sowas von auf den Sack. Fängt bei mir bei iTunes schon an. Ich benütze Mac vorallem noch für meine Musikproduktiionen (da kommt man nicht vorbei) und für meine DJ Sets. Aber ansonsten habe ich mich getrennt und habe seit Jahren nur noch ein Samsung Handy. Und wie schon mal erwähnt – ich lasse mich überraschen wie das neue Samsung im März aussieht und was es zu bieten hat.

  22. @rowland
    du hast ein samsung handy und kannst dir dann eine android uhr kaufen. dann bist du halt nicht von apple abhängig, sondern von android. wenn dich das glücklicher macht, dann ist doch alles gut. wenn man dann zum iphone wechseln will, siehts auch nicht besser aus… wirklich 100% kompatible wird eine android uhr nie zum iphone sein. wenn man das potenzial wirklich ausschöpfen will, dann muss die uhr zum smartphone passen… egal ob iphone oder android.

    und wenn du itunes auf einem windows rechner nutzen willst, dann mache es doch. oder wenn du deine musik woanders kaufen willst, dann steht dir das auch frei… zb. amazon.

  23. @ HO
    „leider hast du nix verstanden“
    Bist du immer so nett zu deinen Mitmenschen? Zeige mal bitte etwas Niveau, das darf man auch im Internet erwarten.

    Sorry, aber ich glaube du hast mich total missverstanden oder meinen Text nicht genau genug gelesen. Ich habe nur behauptet, Apple Pay ist kein Standard und wird es nicht.

    Apple Pay = Apple verdient bei der Bezahlung
    Google Wallet = Google verdient bei der Bezahlung
    usw.

    Apple Pay ist also nicht der Standard, sondern NFC. Ich kann also als Android User NICHT Apple Pay nutzen. Somit bleibe ich bei meiner Aussage, das Apple Pay kein Standard wird. Über NFC haben wir hier m.E. nicht diskutiert, sondern über das Apple Bezahlsystem, also die Verknüpfung mit meinen bei iTunes hinterlegten Zahlungsdaten. Und NFC Zahlung ist ja ein alter Hut und nichts was Apple erfunden hat. Das NFC mal Standard werden könnte ist möglich, aber nicht Apple Pay

  24. Na sowas… ich dachte, die Uhr ist noch gar nicht auf dem Markt. Habe mich wohl geirrt, wenn ich die Kommentare lese – da haben sich einige schon ihr Urteil gebildet (was ja nur geht, wenn man sie ausprobiett hat, ne?).

    @“Der der eine coole Uhr hat“: Schwachkopf.

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