Tesla Model 3: Revision namens „Highland“ soll in der Mache sein

Tesla arbeitet laut Reuters an einer Revision seines Model 3. Diese soll den Codenamen „Highland“ tragen. Primäres Ziel der Überarbeitung seien aber nicht technische Verbesserungen, sondern die Senkung der Herstellungskosten.

So wolle Tesla die Anzahl der benötigten Komponenten reduzieren und den Aufbau des Innenraums vereinfachen. Stattdessen solle der Fokus auf Funktionen liegen, die bei Tesla-Fahrern besonders beliebt seien – wie einem hochwertigen Display. Möglich sind auch kleinere Anpassungen des äußeren Designs. Allerdings soll es bis zur Produktion noch eine Weile hin sein. Die werde angeblich ab dem 3. Quartal 2023 in Teslas Gigafactory in Shanghai und zu einem nicht konkretisierten Zeitpunkt auch in Fremont in Kalifornien aufgenommen.

Es heißt, Tesla werde sich bei seiner Überarbeitung des Model 3 an der neuesten Version des Model S orientieren. Da Tesla im direkten Vergleich mit anderen Autobauern nur wenige Modelle vertreibt, fallen solche Anpassungen deutlich mehr ins Gewicht als etwa bei BMW, Mercedes, Ford und Co. Mit einem minimalistischen Ansatz, der versucht möglichst wenige Bauteile einzusetzen, hat Tesla es geschafft pro Fahrzeug deutlich höhere Margen zu erreichen, als viele Konkurrenten.

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12 Kommentare

  1. Finde ich gut, dass sie jetzt aufhören Kabelbinder, Spanngurte, Klebeband und co. zu verwenden 😉

  2. „…Aufbau des Innenraums vereinfachen…“
    Da bleibt nur, das Lenkrad und den Bildschirm zu entfernen, ansonsten ist da ja nichts zum Vereinfachen.

    • Der Kauf von Twitter muss ja kompensiert und refinanziert werden.
      Modular bauen und viele gleiche Teile in allen Modellen nutzen war nie dazu gedacht dem Endkunden Geld zu sparen.

  3. Dann wird der Innenraum noch katastrophaler. Ein paar Zaster mehr würden hier eher Verbesserungen bringen.

    • Ich finde den Innenraum unglaublich gut bei meinem Model 3. Als direkten Vergleich haben wir den DS 3 E-Tense in Maximalausstattung und der hat ein mieses Infotainment, einen winzigen Screen, schlecht funktionierende Touch-Buttons, viel zu viele Hebel, Updates muss ich von Hand per USB installieren und kostet das selbe. Aber hey, rote Ziernähte und Alcantara!

      • Mir geht es nicht um Ledersitze aus veganen Tieren mit tollen Ziernähten. Interessiert mich nicht die Bohne.
        Mir fehlen einfach ein paar Bedienhebel und generell finde ich ihn nicht gemütlich. Aber gut, E-Autos sind für mich auch keine Autos in denen man lange sitzen soll.
        Den DS 3E kenne ich nicht. Aber dafür den Renault Zoe. Und den fand ich deutlich besser (außer das Design des Fahrzeugs), auch innen! Den VW ID5 kann man auch vergessen, aber gut, ist VW.
        Ich finde die Tendenz zum Weglassen der Tasten und Knöpfe im Fahrzeug einfach nicht gut. Sprachsteuerung hin oder her, ich will gerne bestimmte Dinge im Fahrzeug blind einstellen können. Aber gut, vielleicht werde ich alt und bin nicht mehr die Zielgruppe.
        Mein persönlicher Favorit bei den von mir gefahrenen E-Autos ist momentan der EQC (andere Daimler kenne ich nicht). VW war eine Katastrophe (Geräusche der Motoren und Inverter waren sehr unangenehm), BMW zu teuer (wobei gute Software bzgl. Rekuperation).

    • Wieso katastrophaler? Kein Billig-Lenkrad, Metall-Rädchen drauf, Holz, Hartkunststoff fängt erst ab Schienbeinhöhe an, nichts rappelt oder rumpelt, großes und schnelles Infotainment Display ist vorhanden. Setz dich doch mal in einen gleichteuren ID.3 und schaue dir an was „german Premium“ momentan dagegen leistet.

      • Ich persönlich finde es generell eine schlechte Entwicklung, dass alles nur noch auf einem Monitor zu Bedienen ist. Ja, der Tesla hat noch ein paar Tasten am Lenkrad, aber warum muss ich denn für die Klimatisierung wieder in die Untermenüs…
        Auch fehlt mir ein Fahrmoditaster. Gerade beim parken möchte ich den Krieschmodus, aber beim Fahren einen anderen Modus. usw.
        Den ID3 kenne ich nicht, bin nur den ID5 gefahren. Der war eine Katastrophe (auch das Geräusch der Inverter und des Motors).
        BMW hat aber mit dem iX5 aber ebenfalls alle Taster verbannt. Dafür aber eine sehr gute Software, was die Rekuperation anbelangt (intelligent).

      • ID.3 (Golf) ist für Dich „German Premium“?

        Da würde ich doch eher bei EQS und Konsorten suchen, wenn man von Premium spricht.

    • Sehe ich anders.
      Ich geniesse den minimmalistischen Innenraum in meinem sehr.

      Nein, das Auto ist nicht perfekt, aber das was mir nicht gefällt hat eher nichts mit dem minimalistischen Innenraum zu tun.

  4. Vereinfachung muss nicht minimaler Innenraum heißen, allerding bei Tesla geht das eben Hand in Hand. Keine Hebel im Model S, keine Schalter außer in den Türen in allen Modellen….ist eher meh. Vereinfachte Bauweise ist aber ein technischer Vorsprung. Alles aus einem Guss, weniger Bauteile, Batterie als Karosserielement, macht es günstiger und einfacher. Tesla gibt und Tesla nimmt.

  5. „So wolle Tesla die Anzahl der benötigten Komponenten reduzieren …“

    Wenn sie irgendwann dann bei EINS (Eine benötigte Komponente: Auto) angekommen sind, haben sie das Ziel erreicht.

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