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„Tenet“: Neuer Trailer zum Sci-Fi-Epos von Christopher Nolan

Christopher Nolan: Ich liebe vor allem seine frühen Filme – sein Debüt „Following“, „Memento“ und natürlich auch „Batman Begins“, „The Dark Knight“ und „The Prestige“. Leider empfand ich den Abschluss der „The Dark Knight“-Trilogie als unwürdig und auch „Inception“ halte ich zwar für gut aber sehr überbewertet. Irgendwann wurde mir Nolan zu vorhersehbar, sein Stil zu starr. Nun will er sich mit seinem neuen Science-Fiction-Film „Tenet“ beweisen, zu dem ein neuer Trailer erschienen ist.

„Tenet“ wird für Hollywood eine Art Bewährungsprobe, denn es soll der erste, große Blockbuster werden, der während der Corona-Krise wieder ins Kino kommt. Somit dürfte die ganze Branche beobachten, wie die Einspielergebnisse ausfallen. Der neue Trailer hatte dabei im beliebten Spiel „Fortnite“ seinen Einstand gegeben. Wie ihr im Trailer schon seht, so mischt „Tenet“ Science-Fiction mit Thriller- und Spionage-Elementen.

 

„Tenet“ wird im Kino am 17. Juli 2020 anlaufen. Das Budget soll mehr als 205 Mio. US-Dollar betragen, sodass das produzierende Studio Warner Bros. da auf gute Kinoeinnahmen angewiesen ist. Schließlich kommen zu jenen Kosten auch noch weitere für Marketing und Co. hinzu.

Ich werde mir den Film noch ansehen, auch wenn ich selbst „Dunkirk“ erst nachholen müsste. Aber ich werde auf die Veröffentlichung im Heimkino warten, da ich nur noch äußerst selten ins Kino gehe. Wie steht es bei euch?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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12 Kommentare

  1. Interessant. Mit Nolan macht man eigentlich nicht viel verkehrt.
    Und André, Dunkirk solltest Du Dir beizeiten anschauen. Ist aber kein Actionkracher, das sei vorweg gesagt.

    • André Westphal says:

      „Dunkirk“ habe ich auch schon im Regal stehen als Teil der Nolan-Box auf UHD Blu-ray – nur irgendwie bisher verpennt zu schauen.

  2. Bin ein absoluter Fan seiner Filme. Und der Trailer lässt auf Gutes hoffen.
    Es bräuchte deutlich mehr solcher abgedrehten Ideen. Zumindest gefühlt gibt es ja seit einiger Zeit hauptsächlich nur noch Superheldenfilme und schlechte Fortsetzungen oder Remakes wie Jurassic World oder Jumanji.

  3. Tenet wird schon wieder viel zu lange durch die Marketing-Maschinerie von Hollywood getrieben. Für mich hat es der amerikanische Filmbetrieb mittlerweile effizient heraus, wie man große Leistungen quasi in einem personenbezogenen Kult so lange hochjubelt, bis der Messias aus großer Höhe in Ungnade und zurück auf den Boden der Tatsachen fällt. Ob das nun George Lucas ist, M. Night Shyamalan oder irgendwann mit Sicherheit Christopher Nolan. Überhöhte Erwartungen kann kein Mensch auf Dauer erfüllen, das Ende ist quasi vorprogrammiert.

    Persönlich kann ich nachvollziehen, dass Menschen von Nolans bisherigen Filmen fasziniert oder sogar begeistert sind. Ich gehöre jedoch nicht dazu und halte so manches für überbewertet, wie André im Artikel auch bemerkt hat. Prestige fand ich gut, jedoch ist mir kaum etwas davon im Gedächtnis geblieben. Batman Begins ist technisch und visuell interessant, hat aber eine Story, die so 08/15 und vorhersehbar ist, dass ich mir lieber nochmal „Shadow und der Fluch des Khan“ mit Alec Baldwin ansehe, wenn ich den Plot in besserer Ausführung sehen will. Insgesamt halte ich die hoch gelobte Batman-Trilogie für den Anfang des Niedergangs des DC-Universums. Filme, die sich so ernst nehmen, dass manche Szenen nur noch zum Fremdschämen und nicht mal für unfreiwillige Lacher gut sind. Auch „The Dark Night Rises“ und „Man of Steel“ waren optisch ansprechend und technisch auf der Höhe der Zeit, inhaltlich aber kompletter Bullshit und zwei weitere Nägel in den Sarg, den Zack Snyder kurze Zeit später in die „Ich schäme mich“-Meme-Hölle geschickt hat (MAAARTHA!).

    Inception und Interstellar finde ich bemerkenswert, auch wenn ich nicht sagen kann, dass die Filme mir „gefallen“ haben. Sie waren lediglich interessant. Für einen Film mit Seele war mir das alles aber zu viel Technikgebimsel, CGI-Crapfest und Küchenphilosophie. Da lese ich lieber nochmal „A Brave New World“ oder „Wir“, Nolan konnte da nur Fragen aufwerfen, auf die er selbst keine Antworten hat.

    Aber das ist lediglich meine Meinung.

  4. Im Kino war ich schon lange nicht mehr. Wir haben hier ein Heimkino mit großer Leinwand, dass empfinde ich als deutlich besser, bequemer und günstiger.
    Das heißt, auch Tenet wird im Heimkino geglotzt.

    • Fand Inception auch nicht schlecht zumal er die Matrix-Idee des Verständnis von Realität nochmal neu aufgenommen hat. Allerdings hat sich Nolan meiner Meinung nach erzieherische seit The Prestige eigentlich nicht mehr steigern können, sondern eher technisch aufgerüstet und durch vertrackte Stories von den erzählerischen Stillstand abgelenkt.

  5. „Inception“ ist alles andere als überbewertet. Der Film hat die Anerkennung verdient. Für mich ein echter Kinofilm den man auch wirklich auf der großen Leinwand gesehen haben sollte.

    • André Westphal says:

      „Inception“ empfand ich als recht simple Heist-Geschichte mit einer lediglich etwas (ver-)komplizierten Erzählstruktur. Inhaltlich empfand ich den Film als recht anspruchslos, lediglich die Struktur ist aus meiner Sicht etwas vertrackter aufgebaut – Handlung und Charaktere aber eher flach.

      Für mich ist er daher einer der schwächeren Nolan-Filme, ich finde ihn aber durchaus gut – nur halt nicht so gut wie er damals in den Kritiken wegkam.

  6. Wir „streiten“ uns jedes Mal mit André – der ist in Sachen Film und Serien auf nem ganz anderem Planeten unterwegs. Inception überbewertet….. da müsste man ihm gleich schon was mit der rostigen Schaufel überziehen.

    • Aber doch nicht für einen Film wie Inception. Da hängt mein Herzblut schon eher an anderen Filmen, wie zum Beispiel Léon the Professional, Star Wars II – Das Imperium schlägt zurück (die anderen ignoriere ich jetzt einfach), Das Leben ist schön oder Scarface. Inception ist wie gesagt technisch, optisch und meinetwegen auch soundtechnisch ein Leckerbissen. Aber für mich seelenlos.

      • In dem Film geht’s eigentlich nur um einen Typen, der einen Job annimmt um seine Kinder wiederzusehen. Danach übernimmt der Plot die Hauptrolle. Die Darsteller müssen nur gut genug sein um vor’m Bluescreen nicht auszusehen wie bestellt und nicht abgeholt. Wenn man den Film sieht, ist man eher damit beschäftigt, in der Traumebene zu bleiben und sich nicht von der Action ablenken zu lassen. Für die Entwicklung von Charakteren und Beziehungen müsste der Film 3mal so lang sein. Das

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