Systemverteilung im Juni 2020: So steht es um Windows, macOS, Linux und Co.

Die Ergebnisse der Sytem-Verteilung für den Juni 2020 sind da. Erneut teilt Netmarketshare mit, wie es so um die Betriebssysteme steht. Wenig überraschend hat sich nur im Detail etwas getan: Windows 10 hat weiter etwas an Marktanteilen gewonnen, während Windows 7 minimal abgefallen ist. Auf dem dritten Rang hält sich, mit deutlichem Abstand, macOS 10.15.

Erstmals taucht nun auch macOS 11 (bei Netmarketshare als 10.16 gelistet) alias Big Sur in der Liste auf – 0,01 % der Anwender, die bei Netmarketshare erfasst worden sind, nutzen es bereits. Da dürfte es sich wohl um Entwickler und neugierige Nutzer handeln, die bereits mit dem System experimentieren. Letzte Woche hatte Apple Big Sur ja im Rahmen seiner diesjährigen, digitalen WWDC vorgestellt.

Platform Version Share
Windows 10 58,93
Windows 7 23,35
Mac OS X 10.15 4,50
Windows 8.1 2,95
Ubuntu 2,57
Mac OS X 10.14 2,15
Mac OS X 10.13 1,23
Linux 1,01
Windows XP 0,84
Mac OS X 10.12 0,55
Windows 8 0,53
Mac OS X 10.11 0,43
Chrome OS 0,41
Mac OS X 10.10 0,22
Windows Vista 0,09
Mac OS X 10.9 0,07
Unknown 0,06
Fedora 0,03
Mac OS X 10.6 0,02
Mac OS X 10.7 0,02
Mac OS X 10.8 0,02
Mac OS X 10.16 0,01

Oben findet ihr in der Tabelle die weiteren Zahlen. Das erste Betriebssystem, das nicht von Microsoft bzw. Apple stammt und sich in der Liste weiter vorne platzieren kann, bleibt der Linux-Ableger Ubuntu mit 2,57 %. Chrome OS ist nach wie vor eine Nische mit 0,41 %. Doch sicherlich interessiert einige unserer Leser ja auch wieder, wie es da speziell bei uns im Blog aussieht?

Betrachtet man die Windows-Besucher im Mai für sich alleine, dann kommen wir auf 71,16 Prozent für Windows 10. Weitere 14,42 Prozent sind noch mit Windows 7 unterwegs, also etwas mehr als letzten Monat. Interessant: Weiterhin schnappt sich Windows Vista vor dem neueren Windows 8 den dritten Platz (7,70 Prozent vs. 4,49 Prozent).

Plattformübergreifend geht es hier mehr mobil zu, Android-Nutzer machen 68,96 Prozent der Leser aus, mit iOS schauen 13,86 Prozent vorbei. Am Desktop mit Windows lesen hier immerhin noch 11,92 Prozent und einen Mac nutzen 4,54 Prozent. Linux-Nutzer gibt es auch, diese machen 0,56 Prozent aus. Chrome OS? Auch zu finden – 0,07 Prozent aller Nutzer.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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41 Kommentare

  1. Markus M. says:

    Big Sur soll doch MacOS 11.0 werden? Oder ist das bei der Beta noch anders?

  2. Linux bleibt somit ein irrelevantes Nischensystem. Hoffentlich lernen die Leute endlich was daraus.

    • Wenn man mal weltweite Rechenleistung über die Betriebssysteme plotten würde sähe das ganz anders aus…

    • Wer soll was daraus lernen?

    • Richard Rosner says:

      Aber nur auf dem Desktop. Server, Smartphones und Router teilen sich vor allem Linux und BSD auf.
      Und was man daraus lernen kann: viel zu viele Leute hängen offenbar immer noch an Windows fest

      • Linux basiert konzeptionell auf einem System, dessen Entwickler schon in den 80ern lieber am Nachfolger Plan 9 gearbeitet haben, weil Teletypes schon damals ein hoffnungslos veraltetes Ausgabesystem waren.

        Kommt endlich in den 90ern an.

        • Richard Rosner says:

          Ahja. Und weil es ja so ein schlechtes System ist, hat es mit weitem Abstand absolute Marktdominanz bei Smartphones und Routern (Konkurrenz nur von BSD) und kein ernstzunehmender Server läuft unter was anderem als Linux oder BSD, insbesondere die Leistungsfähigsten. Faszinierend

          • ^^Nochmal extra für den Herren mit der mangelnden Lesekompetenz:
            Es geht um Desktop(!)-Systeme, nicht um Toaster, Staubsauger oder irgendwelche „Superrechner“…

            • Mhm Microsoft Monopol und Vorinstallationen deswegen hat sicher GAAAR nichts damit zu tun. Aber sinnlos so eine Diskussion hier in diesem Stil vom Zaun zu brechen. Scheint manchen Leuten langweilig zu sein zuhause

            • Richard Rosner says:

              Das habe ich von Anfang an geschrieben. Nur das will der gute tux offenbar nicht begreifen. Er hat ja behauptet Linux sei konzeptionell eine Katastrophe. Das habe ich sehr klar widerlegt.

          • Richard Rosner says:

            Das funktioniert so aber nicht ganz. Bei Windows hat man ja auch 7 und 8 gelistet. Aber bei weiter aufzuschlüsseln entspräche nicht der Aufzählung aller Linux Distributionen, sondern aller ihrer Versionen. Wenn man sowohl bei macOS als auch bei Windows anfängt einzelne Versionen aufzuschlüsseln, dies aber aus unerfindlichen Gründen bei Windows 10 plötzlich lässt (es ist schließlich nur ein anderes Namensschema und nicht, dass sich bei 10 nichts mehr ändern würde), ist es ja wohl das Mindeste nicht nur Ubuntu, Fedora, ChromeOS und Linux zu listen. Aber man hat wohl nur so aufgeteilt, um den Durchschnittsleser nicht zu überfordern.

            Da macht es zB statcounter deutlich einfacher. Da kannst du einstellen, welche Plattformen du eingerechnet haben willst, einzelne Versionen von Windows, macOS, iOS und Android kann man getrennt aufschlüsseln lassen. Da wird für Desktop nur zwischen Windows, macOS, Linux und ChromeOS unterschrieben. Letzteres Nacht durchaus sinn, da ChromeOS zwar auf Gentoo basiert und man neben dem Debian Container auch andere Linuxe installieren kann, um deren Programme zu nutzen, aber es unterscheidet sich ausreichend von Linux um als eigenes OS gezählt zu werden. Das träfe auf Fedora nicht zu, im Gegenteil

    • Linux war auf dem Desktop schon immer irrelevant.

      • …für dich schon immer irrelevant. Ok.
        Ich dagegen freue mich, dass die Hardware für Windows ausgelegt werden muss, dass die Viren-Bastler sich auf Windows stürzen, dass stümperhafte Closed Source Software (Windows: „App“) dort verteilt wird und dass die Update-Prozeduren mit den immer wieder auftretenden Folgen mir unter Linux vorenthalten bleibt.

    • Ein ziemlich idiotischer Kommentar, dir ist klar dass das OS mit der höchsten Verbreitung weltweit Linux ist? Android nämlich ist Linux. Aber Hauptsache du hast gut getrollt…

    • Ragnar Kotzbrock says:

      Bleib doch einfach bei deinem Sekretärinnensystem.
      Hindert dich doch niemand.

  3. 2021 wird das Jahr für Linux auf dem Desktop! (… so wie alle Jahre auch davor)

  4. Pi-Nutzer says:

    Ubuntu, Linux und Fedora einzeln? Muss ja ne dolle Studie sein…

    • Das sind die größten Linux-Distros, die den Namen im User Agent mitschicken. Das ist keine Studio, sondern Nutzerzahlen.

      • Pi-Nutzer says:

        So gut wie jede Distro, die ich bisher genutzt habe, sendet den Namen im UA mit.
        Aber nachdem ich gelesen habe, dass das Unternehmen die Zahlen gern mal schönigt, denke ich mir eher meinen Teil.

      • Naja, ich hatte den gleichen Gedanken. Für die Aussagekraft kann man die Systeme denke ich alle in einen Topf packen. Bei Windows unterscheidet man ja auch nicht zwischen Version 1908 und 2004 etc.

        • Richard Rosner says:

          Sorry, das war oben verkehrt.

          Das funktioniert so aber nicht ganz. Bei Windows hat man ja auch 7 und 8 gelistet. Aber bei weiter aufzuschlüsseln entspräche nicht der Aufzählung aller Linux Distributionen, sondern aller ihrer Versionen. Wenn man sowohl bei macOS als auch bei Windows anfängt einzelne Versionen aufzuschlüsseln, dies aber aus unerfindlichen Gründen bei Windows 10 plötzlich lässt (es ist schließlich nur ein anderes Namensschema und nicht, dass sich bei 10 nichts mehr ändern würde), ist es ja wohl das Mindeste nicht nur Ubuntu, Fedora, ChromeOS und Linux zu listen. Aber man hat wohl nur so aufgeteilt, um den Durchschnittsleser nicht zu überfordern.

          Da macht es zB statcounter deutlich einfacher. Da kannst du einstellen, welche Plattformen du eingerechnet haben willst, einzelne Versionen von Windows, macOS, iOS und Android kann man getrennt aufschlüsseln lassen. Da wird für Desktop nur zwischen Windows, macOS, Linux und ChromeOS unterschrieben. Letzteres Nacht durchaus sinn, da ChromeOS zwar auf Gentoo basiert und man neben dem Debian Container auch andere Linuxe installieren kann, um deren Programme zu nutzen, aber es unterscheidet sich ausreichend von Linux um als eigenes OS gezählt zu werden. Das träfe auf Fedora nicht zu, im Gegenteil

  5. Ich nutze Windows 7 und Linux Mint im Dual Boot.
    Werde auch weiterhin bei Win7 und Linux bleiben, weil mir Win10 einfach nicht gefällt mit Spionage, Updatezwang und Design.

    • Screensaver says:

      Wie schön für dich. Gut dass es die Welt erfährt.

    • Linux Mint und Elementarys sind für mich die erste Wahl. Einfach und unkompliziert. Windows ist mir zu neugierig geworfen, ich bin 65 Jahre und habe den Wechsel nicht bereut. Ja es gibt hin wieder ein paar Dinge die lassen sich halt nur über den Terminal regeln, aber durch die vielen Anhänger gibt es genug Ratschläge in Netz die einem weiter helfen. Auch ohne Englischkenntnisse und es hält mich geistig fit.

  6. Süss wie die kids gegen linux haten nur weil sie nicht mit klarkommen. Man benutzt natürlich beides, linux halt eher für ernsthafte angelegenheiten, server etc. Fährst ja auch nicht mit dem 30 Tonner zum Shoppen du Eierkopf

  7. Linux als Hauptsystem und Windows eingesperrt in einer VM zum zocken, einfach perfekt.

  8. krasse scheisse hier wieder am Start – ich hol mal popcorn….
    so weiter…

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