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Synology DS1821+: Informationen vorab aufgetaucht

Synology scheint kaum eine Neuvorstellung in diesem Jahr geheim halten zu können. So sind nun auch zur DS1821+ Informationen vorab durchgesickert. Ich stelle die Vermutung an, dass man da wohl wieder das entsprechende Datenblatt auf der Webseite vor der Vorstellung einpflegte. Zeit einen Blick darauf zu werfen, was im neuen 8-Bay-NAS der Plus-Serie so alles stecken soll. Was man mit solch einem Synology-NAS so anstellen kann, das haben wir im Blog bereits zuhauf beschrieben.

Wie bei der DS1621+, einem 6-Bay-NAS, kommt nun ein AMD Ryzen V1500B zum Einsatz. Der Quadcore-Prozessor taktet mit 2,2 GHz, kommt allerdings leider ohne iGPU, dennoch ein Sprung vom Atom-Prozessor (C3538), der im Vorgänger (DS1819+) steckte. Zur Seite stehen 4 GB DDR4 RAM (ECC SODIMM), der sich bis auf 32 Gigabyte aufstocken lässt.

Wie eingangs erwähnt kann man 8 HDD-Slots vorweisen, hinzukommen 2 M2-Slots für NVMe SSDs beispielsweise um einen Cache zu bauen. Mittels 2 eSATA-Anschlüssen können 2 DX517-Erweiterungsheinheiten angeschlossen werden, sodass man in der Maximalkonfiguration auf ein Volumen von 18 HDDs kommt. Verbaut sind weiter vier Gigabit-Ethernet-Ports. Bevor der Aufschrei in den Kommentaren kommt: Hier lässt sich mittels freiem PCIe-3.0-Slot (4-Lane x8) auf eine 10GbE-Karte aufrüsten.

  • Kapazität: 8 Laufwerke – die Speicherkapazität ist mit zwei Synology DX517 Expansionseinheiten auf bis zu 18 Laufwerke erweiterbar.
    2 x M2 2280 NVMe SSD
  • Prozessor: AMD Ryzen V1500B 4-Core 2,2 GHz
  • RAM: 4 GB DDR4 ECC SODIMM (erweiterbar bis zu 32 GB)
  • Netzwerkports: 4 x USB 3.2-Port (Gen 1), 2 x eSATA-Port, 4 × 1 GbE RJ-45
  • Sonstiges: PCIe 3.0 Slot (1x 4-Lane x8 Slot)
    z.B. für 10GbE Netzwerkkarte

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Dann wirds glaub ich langsam mal Zeit mein 1813+ in Rente zu schicken … auch wenn ich eigentlich eine Rack Variante wollte aber die scheinen relativ laut zu sein und auf Lüfter Umbau in der Garantie Zeit hab ich auch nur bedingt Lust. Zumal das 1821+ besser sein dürfte als das RS1219+ (das 1819+ ist ja auch schon teilweise besser als das RS1219+) und günstiger ist das DS auch als das RS . ..

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  3. Die DS1821+ wäre das Modell gewesen, das meine DS1618+ abgelöst hätte und ich bereue den Wechsel zu Unraid keine Sekunde:
    – Stromfresser (ist nur Zen, effizient kann AMD erst ab Ryzen 4000/5000, also Zen 2 oder Zen 3)
    – keine iGPU, also keine Hardwarebeschleunigung für Plex und Surveillance
    – kein Multigigabit (es muss nicht gleich 10G sein)

    Warum verbaut Syno nicht folgendes:
    – Pentium Gold G5400 oder besser
    – C246 Mainboard (bis 8x SATA onboard)
    – 2x Intel I225-V 2.5G LAN

    Macht zusammen im Einkauf sicher keine 250 € aus, unterstützt ECC RAM, hat eine potente iGPU und mit SMB Multichannel gingen sogar 500 MB/s durch die Leitung.

    Und wenn ein Micro ATX Fujitsu C246 im Leerlauf auf unter 5W kommt, dann werden die das ohne HDMI & Co ja wohl auch erreichen können.

    • Einige deiner Fragen sind, glaub ich, einfach zu beantworten:

      – Für Surveillance hat Synology eigene Produkte, also kein Bedarf hier
      – 250 € im Einkauf mehr bedeuten ja dann ca. 500€ mehr im Verkauf, d.h. die Konkurrenz verkauft mehr Synology weniger!

      Natürlich kann man, muss man aber nicht!

  4. Eine Hardwarebeschleunigung hat nichts mit Software zu tun. Also Synologys eigene Software profitiert davon genauso wie auch der Medienserver. Eben immer dann wenn Encoding notwendig ist. Genauso könnte man damit einen Linux Docker Container mit Desktop beschleunigen.

    Und 250 € ist nicht der Aufpreis. Keine Ahnung was das aktuelle Board mit V1500B kostet. Aber lass es am Ende 100 € Aufpreis sein. Wer zahlt denn nicht die 200 € Aufpreis, wenn er dafür durchgehend 15W weniger Stromverbrauch, 2.5G LAN und 4K Hardwarebeschleunigung erhält. Alleine der Stromverbrauch amortisiert den Aufpreis in 5-7 Jahren. Noch schneller wenn man berücksichtigt, dass man die geplante 10G Karte nun weg lassen kann.

  5. Sorry aber das ist ein Premium Gerät. Im Jahr 2021 muss es mehr sein, als nur 1 GBit/s. In der Preisklasse muss es ein SFP+ sein. QNAP bekommt das auch hin. Und sogar noch günstiger. Schön und gut dass ein PCIe Slot da ist. Aber eine solche Karte kostet auch nochmal mind. 150€ extra. Dieses NAS hätte auch bei mir eine 1813+ ersetzen sollen. Diese hatte damals schon 4* 1 GBit/s. Und das war vor 8 Jahren. Aber so wird das nix mit uns. Schade

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