Spotify wird eigene Podcasts mit gezielter Werbung versehen

Wie Spotify verkündet wird man demnächst damit beginnen, die eigenen Podcasts mit gezielter Werbung zu versorgen. Diese soll auf den Daten beruhen, die das Unternehmen über seine Nutzer sammelt, dazu gehören Alter, Geschlecht, genutzte Geräte und das Hörverhalten.

Die Werbung wird unter Zuhilfenahme einer Technologie namens „Streaming Ad Insertion“ in Echtzeit zu dem Nutzer gepusht, den ein werbender Anbieter erreichen will. Das Ganze ist also ein effektives Tool, um Spotify zu einer Werbeorganisation für Podcasts zu erheben, die mehr und mehr an Gewicht im Streaming-Business gewinnen. Waren Podcasts früher eher eine Nische, hören immer mehr Nutzer fast täglich mehrere Stunden.

Spotify startet vorerst mit den hauseigenen Shows, wird die Werbeeinblendungen jedoch wohl auch in alle andere Podcasts bringen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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14 Kommentare

  1. Aus dem Text geht nicht hervor, ob das nur Free – oder auch Premiumnutzer betreffen wird. Gibt es dazu Infos?

  2. Ich hoffe doch nur in der Free Version. Kann mir es irgendwie nicht vorstellen, dass man die Leute zu anderen Podcast-Apps jagen möchte. So toll sind die Exkluvive Spoitfy Podcasts dann auch nicht. Allgemein ist Podcast über Spotify nicht besonders toll zu nutzen

    • sound.spotter says:

      Aber andere (externe) Podcasts in Spotify haben ja eh schon Werbung integriert, wie ich erschrocken, erstaunt und verärgert festgestellt habe.

      Wofür zahle ich dann überhaupt, frage ich mich mehr und mehr. Werde ich tatsächlich ein zahlendes Werbe Opfer, verlasse ich Spotify. Und ich hatte nix dagegen, wenn viele folgen. Warum sollten wir Kunden das einfach hinnehmen??? Spotify darf ruhig spüren, wenn der Bogen überspannt ist.

  3. Ist Podcast hören über Spotify genauso unbenutzbar miserabel wie Hörspiele hören?
    Na dann bleibe ich doch lieber bei stitcher.

  4. Wozu Spottifei wenn es das itunes Verzeichnis gibt?
    Player der Wahl benutzen, abonnieren, fertig ist der Lack.

  5. „ Spotify startet vorerst mit den hauseigenen Shows, wird die Werbeeinblendungen jedoch wohl auch in alle andere Podcasts bringen.“

    Glaube ich nicht. Hoffe es aber. Dann bekommen sie richtig den Arsch voll von der Podcast Gemeinde und auch rechtlich. Die können nicht einfach an der Leistung anderer verdienen.

    Generell wünsche ich Spotify nur schlechtes mit ihren Podcasts. Die machen die ganze Idee zunichte.

    • „Dann bekommen sie richtig den Arsch voll von der Podcast Gemeinde und auch rechtlich. Die können nicht einfach an der Leistung anderer verdienen.“

      Spotify ist Opt-in. Wer seinen Podcast dort reinstellt, unterwirft sich den Regeln der Plattform (siehe YouTube).

      • Jein. Das Problem ist, dass JEDER JEDEN Podcast dort anmelden kann und zack ist er drin. Die Urheber des Podcasts werden nicht gefragt. Das müssten die auch mal ändern.

        • Ich bezweifle, dass Spotify jedem (ohne Verifikation) Zugriff auf die Statistiken eines Podcasts gibt, der einfach einen Feed einreicht.

          Auch die Vorgehensweise auf der Spotify-Seite sagt etwas anderes:

          „We’ll now send a verification email to the address in your RSS feed.“

          Spätestens hier ist eigentlich Schluss, wenn mir der Podcast nicht gehört. Und da Spotify die Files auch hostet, hätte das einen veritablen Shitstorm gegeben.

  6. Podcasts. Wirklich? Naja, passt doch. 😀

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