Spotify: 100 Millionen Premium-Abonnenten

Spotify hat Quartalszahlen bekanntgegeben. Diese übertreffen selbst die eigenen Erwartungen in einigen Punkten, spielen sich generell aber auch am oberen Ende der Erwartungen ab. Spannend sind hier natürlich die Nutzerzahlen, insbesondere die bei Spotify Premium. 100 Millionen zahlende Nutzer kann Spotify mittlerweile vorweisen, eine Steigerung von 32 Prozent im Jahresvergleich und wohl auch genug, um weiter der führende Musik-Streaminganbieter zu bleiben.

Monatlich kann Spotify auf 217 Millionen Nutzer blicken, hier bewegt man sich genau in den Erwartungen, was eine Steigerung von 26 Prozent im Jahresvergleich bedeutet.

Diese Zahlen sorgen aber nicht dafür, dass Spotify schwarze Zahlen schreibt. 47 Millionen Dollar Verlust wurden im ersten Quartal fabriziert und auch die nächsten Quartale soll sich das nicht viel anders darstellen.

Interessant ist noch der Unterschied zwischen Premium und Free, also, was da so an Geld reinkommt. 1,385 Milliarden Dollar für Premium stehen da 126 Millionen Dollar durch Werbung im Free-Angebot gegenüber. Das ist schon ein gehöriger Unterschied. Bei 217 Millionen monatlichen Nutzern dürften sich Premium- und Free-Nutzer in Sachen Masse nicht viel nehmen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Ich kann nur hoffen, dass nicht noch mehr Leute zu Apple & Co. abziehen – der letzte Player aus Europa und m. E. nun wirklich der Beste von allen!

    • Spotify wird aber nicht ewig rote Zahlen schreiben können. Vor allem wenn sich User die es sich leisten könnten Premium in Billigländern (Brasilien/Türkei) abschließen.

      • Das stimmt. Spotify kann sich die Free Nutzer nicht leisten, aber sie bringen seit Jahren auch das Abo Wachstum voran. Wo Wachstum ist, nehmen Investoren auch Verluste hin. Erst recht, wenn das Minus mit nur ein paar Einstellungen jederzeit in Gewinn umgewandelt werden kann.

      • Das Technik zu unterbinden wäre kein Kunststück. Spotify tut dies nicht weil sie genau wissen, dass sie dadurch massiv Kunden verlieren würden, genau so wie bei den Familien Abos.

        Ich habe auch ein Familien Abo und keinem von uns wäre Spotify den Vollpreis von 120 Euro im Jahr wert nur für das Streaming und die Miete von Musik oder irgendein dauerhaftes Nutzungsrecht. Und das weiß Spotify sehr genau, deshalb rütteln sie an den Angeboten auch nicht.

    • Apple Music zahlt die Künstler besser – als Spotify – deswegen bin ich gewechselt.

  2. Spotify ist deshalb gut weil es keine eigene Hardware hat wie Apple, Amazon oder auch Google und die dann – besonders bis vor kurzem Apple – sehr bevorzugt beim Streaming . Apple öffnet sich jetzt – Sonos , Amazon -Geräte in den USA und m. W. auch inzwischen GB – , Android -App – und macht damit sicher Boden wett. Und Apple hat Airplay 2 auf seiner Haben-Seite das immer mehr HiFi-Hersteller unterstüzen . Spotifiy eben Spotify-Connect – beide sehr breit im HiFi-markt aufgestellt . Das ist m. E. essentiell für einen Musikstreamer : man muß viele unterschiedliche Wiedergabehardware unterstüzen . Das sieht Apple langsam ein und wird damit vermutlich auf Dauer als Nummer 2 hinter Spotify stabil bleiben. Was Spotify echt noch fehlt , genau wie Apple ist ein lossless -Angebot . Dabei hat Apple mit ALAC sogar einen eigenen Codec dafür und Spotify könnte sich treu bleiben und wie beim lossy OGGVorbis auf das OpenSource FLAC setzen. Ich nutze trotz dessen ich iOS-Geräte habe Spotify weil es eben auf mehr HiFi-Hardware läuft wie Apple-Musik . Andererseits könnte hier Airplay 2 auf Dauer ein Gamechanger werden. Kann mit iOS von Spotify über Airplay mehrere LSP gleichzeitig anstreamen, mit Spotify -Connect streng genommen nur einen .

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