Sonos: Direktes Ansprechen aus der Spotify-App, Sprachsteuerung per Alexa und Echo von Amazon

Sonos Artikel LogoSonos hatte in Berlin zu einem Nebenevent geladen. Der Hersteller von Multiroom-Lautsprechern hatte eingeladen, um Neues zu verkünden. Den anwesenden Journalisten wurde dabei der Livestream aus New York zugespielt. Vorab war klar: es gibt keine neue Hardware zu sehen, stattdessen kristallisierte sich in der Vergangenheit bereits heraus, dass Sonos seinen Platz im Smart Home genauer definieren wolle. Man habe zwei neue Trends erkannt: Nutzer zahlen für kostenpflichtiges Streaming. Auf der anderen Seite sei dies Connected Home. Aus diesem Grunde wollen man alle Sounds auf die Sonos-Lautsprecher bringen, der Sound des Connected Home werden.

SOnos Play5

Initial ging man auf die kommenden Funktionen in der App ein. Nichts Neues für alle, die hier mitlesen, denn wir berichteten ja schon über die Neuerungen im mobilen Controller. Dann ging es zu den wirklichen Neuerungen und das ist das Ansteuern der Sonos-Lautsprecher aus der Spotify-App. Kommt im Oktober als Beta. Ihr müsst also nicht mehr in der Sonos-App fummeln, die bei vielen eh vorhandene Spotify-App macht es dann möglich.

Dabei wird nicht erst auf das Smartphone gestreamt, sondern via App halt direkt das Sonos-System kontrolliert. Gruppiert werden kann nicht aus der Spotify-App, stattdessen bringt ein Tip auf das Gruppierungssymbol innerhalb von Spotify den Nutzer direkt in die Raumeinstellungen der Sonos-App. Kontrollieren des Ganzen ist auch möglich, ohne dass man im gemeinsamen WLAN ist, man kann über die Verknüpfung von Sonos und Spotify vom Smartphone aus steuern, welches nicht im gemeinsamen WLAN ist.

Dann kam das große Thema Sprachsteuerung. War ja vorher schon eine Vermutung von mir: Sonos und die Unterstützung von Amazon Alexa / Echo. Hier könnt ihr per Sprache über Alexa oder Echo eure Sonos-Lautsprecher bedienen und Songs auswählen. Erst einmal nur in den USA, da die Amazon-Lösungen ja noch nicht in Deutschland zu haben sind. Noch nicht. Der Nutzer kann beispielsweise einen Song anfragen, zudem sogar den Raum aussuchen oder sich über den Interpreten und Titel informieren lassen. Sah schon ziemlich geil in der Präse aus. Da freut man sich, wenn die Amazon-Lösungen nach Deutschland kommen. Private Sonos-Beta ab Ende des Jahres 2016, offene Beta 2017. Amazon hat also noch etwas Zeit.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

5 Kommentare

  1. Timo Schurwanz says:

    Spannend! Wird das auch unter iOS funktionieren? Oder nur unter Android? Und gab’s eine Aussage zu Apple Music? Ist das auch in Planung?

  2. Intregration in „ok google“ / siri wäre mal fesh gewesen. In summe jetzt nichts bahnbrechendes. Gibt da viel intressantere Baustellen und das sage ich ales inhaber von sonos connect und 3x play.

  3. Würde mir mal eine DTS-Erweiterung für die Playbar sowie die True-Play-Funktion das Set-Up wünschen. Und was passiert mit Deezer? Kann man über Chromecast auch super nutzen, so dass die App auf dem Handy nur eine Fernbedienung darstellt.

  4. Spotify Connect wurde auch Mal Zeit. Man hätte aber auch direkt den Google Cast Weg gehen können und so neben Spotify noch viele weitere Dienste direkt ansteuern können.

  5. Gott sei Dank, endlich kommt die Spotify Connect Geschichte. Das war für mich ein massives Problem. Jetzt bin ich dann wieder vollkommen zufrieden mit dem System. 🙂