Sodar: Experimentelle Google-App visualisiert Mindestabstand von zwei Metern in AR

Dass der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 – 2 Metern, den Mitbürger in Zeiten von Corona einzuhalten haben, nicht immer eingehalten wird, sollte jedem bekannt sein. Schon der Einkauf kann zum Spießrutenlauf werden, wenn immer mehr Menschen in den Supermärkten auf jenen Abstand pfeifen. Die aktuelle Maskenpflicht vermittelt wohl vielen eine falsche Sicherheit. Sodar, eine neue experimentelle Google-App, soll euch dabei helfen, den Mindestabstand besser einhalten zu können.

Dazu nutzt die App die WebXR-API und visualisiert euch auf dem Display einen Zweimeter-Radius, um euch von anderen Personen besser distanzieren zu können. Die App funktioniert ausschließlich unter Verwendung von Google Chrome und bisher auch nur auf Android-Geräten.

Es stellt sich die Frage, ob es nun wirklich einer App bedarf, um einen entsprechenden Abstand einzuhalten. Als WebXR-Experiment hat Sodar aber sicherlich seine Existenzberechtigung.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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29 Kommentare

  1. Echt jetzt?

  2. Mal wieder schön tendenziös formuliert das mit dem „auf den Abstand pfeifen“. Das Einhalten im Supermarkt ist doch kaum realistisch, höchstens im Kassenbereich, aber dort auch nicht immer. Ich wüsste jetzt auch nicht, wo das Problem liegt. Hier in BW beispielsweise haben wir seit knapp drei Wochen eine Neuinfektionsrate von um die 0,2%, Tendenz fallend. Scheint also kaum relevant zu sein. Und hier in den Supermärkten achtet nach meinen Beobachtungen bis auf den Kassenbereich keiner auf irgendwelchen Abstand, eher im Gegenteil, da fallen die auf, die es ganz genau nehmen. Vom Personal sind auch alle da wie immer und die laufen teilweise ohne irgendwelchen Schutz rum. Lasst euch doch nicht alle so verrückt machen.

    Abgesehen davon: Man hätte die App „Söder“ nennen sollen. Wäre passender gewesen. Beides gleichermaßen Fehl am Platz.

    • Tja, wenn man nur ans Einkaufen denkt ?! Wie ist es etwa mit Massenverkehrsmittel (Bus, (U-) Bahn, Flugzeug)?! Restaurantbesuche, Fitnessstudios etc pp ?! Ganz wichtig auch Schulen, Uni etc. Im meinem Landkreis gibt es etwa zur Zeit drei betroffene Schulen…

      • PS: und wir waren vorher auch nahezu bei Null, was die Neuinfektionsrate betrifft. Nur leider gibt es auch bei uns in den Supermärkten auch immer mehr Deppen, die keinen Abstand halten wollen… 🙁

        • Wozu auch……der gleiche Nachbar, der mir beim Einkaufen nur mit Abstand begegnen darf, sitzt nachmittags zum Feierabendbier auf meinem Balkon…… der Tisch, an dem wir sitzen, misst 50cm……
          Aber Du hast sicherlich eine Erklärung für diesen Schwachsinn……

          • Ja sicherlich hab ich eine Erklärung, das du Blödsinn verzapfst Rolf. Alle Menschen im Supermarkt sind natürlich deine Nachbarn….

      • Das nennt sich dann Superspreader-Event… Eine gewisse Durchseuchung ist wichtig, da sie letztendlich Risikogruppen schützt. Und gerade in der Altersgruppe der Schulen/KITA geht eine Infektion meist vollkommen harmlos vorüber. Um die „Älteren“, also Eltern/Lehrer…, zu schützen sind dort regelmäßige Tests sinnvoll. Damit müssen wir nun mal aktuell leben.
        Kaum jemand wird wohl mit App/Handy durch die Gegend laufen, zu mal auch das Ansteckungsrisiko bei Vorbeigehen, ohne ausreichend Abstand, eher zu vernachlässigen ist.
        Sinnvoller wäre es gewesen Veranstaltung/Versammlungen, die nicht lebensnotwendig sind, wie zB. Gottesdienste oder Sport in Räumen weiter zu verbieten.

      • Mal ernsthaft jetzt, wer eine App braucht, um 2 Meter definieren zu können, sollte niemals ohne Begleitung das Heim verlassen. Da ist man wirklich Schwachsinnig im klinischen Sinn.

    • Ohne irgendwelchen Schutz als Angestellte? Wenn den Laden jemand meldet ist er dicht. Oder zumindest mit Hoher Geldstrafe belegt.

  3. Wie stellen sich die Entwickler dieser App die Verwendung vor? In einer Hand das Telefon mit der App, mit der anderen schiebe ich meinen Einkaufswagen? Hört doch bitte endlich mit diesem Corona Gedöns auf. Es gibt keine Bedrohung durch irgendeine Infektion.

    • Doch, etwa in Kirchen, Schlachthöfen, Pflegeheimen (eigentlich allen Innenräumen mit vielen Menschen), nur dort würde wohl ein Handygebrauch meist sofort unterbunden werden 😉

    • Oho, ein Leugner. Da glühts aber wieder unterm Hut.

    • Thomas Höllriegl says:

      „Es gibt keine Bedrohung durch irgendeine Infektion.“

      Das liest sich nach „Die Erde ist flach“. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, der ist dazu wohl nicht mehr in der Lage.

    • Und die Info hast Du direkt von Trump, Johnson, Putin und Bolsonaro, stimmts?

    • Hättest Du auf den letzten Satz verzichtet…….
      So bleibt Dein Kommentar einfach nur der Kommentar der Kommentar eines Covidioten.

    • wärst Du dann bitte auch so nett und schreibst in deine Patientenverfügung das Du keine intensivmedizinische Betreuung bei einer Covid-19 Infektion wünscht? Ist doch alles nicht so schlimm und vielleicht werden die Beatmungsgeräte doch irgendwo mal knapp und Du bist dir ja sicher das es nicht schlimm endet. Nur für den Fall, ich würde gerne mal wissen ob Du und andere „Leugner“ auch die Eier dazu habt? Ich behaupte mal, nein. So sicher seid ihr euch dann doch nicht, oder?

      Ansonsten halte ich die App auch nicht für wirklich praktikabel und Sinnvoll, der gesunde Menschenverstand sollte doch reichen, aber was rede ich da …

  4. Das größte Problem an den Masken ist, die Leute fühlen sich sicher und vergessen völlig, daß die eigene Maske zu 95% die Mitmenschen und nicht sich selber schützen. Wenn sie das begreifen, halten sie vielleicht mehr Abstand (oder vergessen die Maske).

    • Wenn sie das begreifen würden, dann würden sie die Maske vermutlich „vergessen“. Geht ja um die anderen und nicht sie selbst.

      Aber es gehört schon ein bisschen Tugendhaftigkeit und Rückgrat dazu etwas Ungewohntes für andere Menschen zu tun und (auch als Vorbild) eine Maske aufzusetzen. Nur für den unwahrscheinlichen aber dann sehr gefährlichen Fall, dass man zu dem Zeitpunkt selbst ein Superspreader sein sollte.
      Ich persönlich habe an dieser Maske auch keinen Spaß: Brille beschlägt, ich schwitze darunter, reden ist komisch, sieht komisch aus, die anderen sehen komisch aus…
      Aber wenn man das nicht mal für ein paar Monate aushalten kann, dann ist das wirklich traurig.

      Der Sicherheitsgurt im Auto ist bzw. war ja auch ein ähnlich heißes Thema, obwohl man sich damit ja sogar selbst schützt. Es dauert in der Regel immer sehr lange bis neue Dinge zur Gewohnheit werden und man sich aus der Komforzone rausbewegt hat. Das ist mehr als menschlich und verständlich. Wäre natürlich trotzdem schön, wenn Einzelne dann nicht sprichwörtlich wild um sich schlagen würden und den Maßnahmen etwas Zeit geben würden. Später kann man ja dann beurteilen, ob das doch zu viel des Guten war.

  5. Manche Menschen brauchen also schon eine App um zu wissen, wieviel 1,5 Meter sind.
    Schöne neue (Idioten-)Welt

    Hey Siri, wie lange muss ich ein Drei-Minuten-Ei kochen?

  6. Heisenberg says:

    Mehrmals zum Spaß getestet mit Note 8 Pro, zeig bei mir immer 2,50m in Wahrheit an, im Innenraum gemessen mit einem Maßband, und draußen abgezählt an unseren waschbetonplatten!^^

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