Sennheiser RS 5200: Kabelloser Kopfhörer im Kinnbügel-Design vorgestellt

Auch von Sennheiser gibt es nach einiger Zeit mal wieder etwas bezüglich neuer Hardware zu berichten, gemeint sind die neuen Sennheiser-Kopfhörer RS 5200, die digitale Drahtlosübertragung per Funk bieten. Außerdem biete das Gerät laut Hersteller individuell personalisierbare Soundoptionen. Per Tastendruck aktiviert ihr hier eine sogenannte Sprachverständlichkeitsfunktion, deren Name eigentlich schon alles verrät: Gesprochenes soll besonders deutlich zu hören sein, da Hintergrundgeräusche reduziert werden.

Drei Hörprofile gibt es, die dann jeweils unterschiedliche Frequenzbereiche hervorheben. Die linke und die rechte Seite des Kopfhörers lassen sich getrennt voneinander in der Lautstärke regulieren. Jene Einstellung wird dann in eurem individuellen Hörprofil gespeichert. Der Akku des RS 5200 soll bis zu 12 Stunden Laufzeit bieten. Die digitale Funkübertragung soll es erlauben, dass ihr bis zu 70 Meter von der jeweiligen Sendeeinheit entfernt Musik hören könnt. Die Basisstation lässt sich sowohl analog als auch digital (optisch) mit einem TV-Gerät verbinden. Legt man den Kopfhörer am Ende wieder in die Basisstation, wird dieser direkt aufgeladen. Zudem bietet das Gerät eine automatische Abschaltvorrichtung, sobald ihr den Kopfhörer länger nicht mehr verwendet.

Über Design lässt sich ja bekanntlich auch streiten. Bei dem RS 5200 wurde das Kinnbügel-Design gewählt, um damit den Druck auf die Ohren zu reduzieren und so für mehr Komfort zu sorgen. Vier Ohrpolstervarianten (Memory-Schaum, offene Schaumstoffpolster, etc.) werden mitgeliefert, einschließlich Silikonadaptern in den Größen S und L. Der Sennheiser RS 5200 ist ab sofort für 249,90 Euro (UVP) erhältlich.

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3 Kommentare

  1. Danke für den Post. Auf der Hersteller-Webseite war das neue Modell auch vor dem Wochenende schon veröffentlicht. Es ist ja der Nachfolger des RS 5000. Die Sendebasis TR 5000 scheint gleich geblieben zu sein, nur der Kinnbügel RR 5200 scheint wirklich neu zu sein. Zudem gibt es mehr Ohrpolster für unterschiedliche Ohrgrößen. Was hat sich technisch wirklich geändert / verbessert? Lohnt sich ein Umstieg? Kann man die neuen Ohrpolster auch mit dem alten RR 5000 verwenden?

  2. Sehe ich das richtig das der Kopfhörer wie so eine art Stetoskop getragen wird? „Zieht“ das nicht den Ohren? Erst die Schulter-Kopfhörer, jetzt Kinnbügel-Design… Sachen gibts 😀

    • Hallo Corben, Kinnbügel- oder „Stetoskop“-Hörer sind nicht neu – gab es schon vor vielen vielen Jahren als drahtgebundene Lösungen für TV-anwendungen. Waren oft Mono, und wirklich wie ein Sthetoskop, d. h. Wandler monaural vor der Brust und von da 2 luftleitungsrohre zu den Ohren . Dies hier mit Stereo-Wandleern für jedes Ohr ist natürlich viel besser , da sie dann ja auch getrennt regelbar sind. Sowas richtet sich vor allem an Leute bei denen schon der altersbedingte Hörverlust ein wenig zugeschlagen hat. Wenn Ohrstück und Polster gut ausgeführt sind und nicht zuviel Gesicht am Bügel hängt kann das sehr ergonomisch sein : kein Druck auf den Schädel durch ein Kopfband und nackenbügel beim Zurücklehnen im ohrensessel ist auch nicht wirklich angenehm zu tragen. Funktioniert auch beim hören im liegen sprich Bett seehr gut sowas. Würde mir sowas gern mal probehören und – für mehr als 10 min – probetragen. Das stört mich oft am Kopfhörer-anprobieren im laden: Tragekomfort läßt sich erst nach einigen Stunden des Tragens wirklich einschätzen – 10 Minuten tragen sich fast alle schön, nach 4 Stunden merkt man dann das zwacken hier und das zwicken dort.

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