Sennheiser experimentiert mit verschiedenen Modul-Designs für Project Ara
Das modulare Smartphone-Design, das vor allem durch Project Ara vorangetrieben wird, bietet spezialisierten Herstellern die Möglichkeit, einzelne Module aus ihrem Fachgebiet für die Geräte anzubieten. Bei Sennheiser drehen sich die Module um Audio. Sennheiser zeigte schon recht früh Konzepte für solche Module, jetzt ist man einen weiteren Schritt gegangen. Immer noch alles sehr experimentell und weit von einer Marktreife entfernt, aber interessant zu verfolgen, wie man bei Sennheiser das modulare Design für sich nutzen will.
Im Phonebloks-Blog beschreibt Lance Reichert von Sennheiser, wie man vorgehen muss und warum es so wichtig ist, bei den Modulen nicht nur auf dem Papier zu arbeiten, sondern auch etwas zum anfassen zu haben. Auch konzentriert man sich beim Ausprobieren nicht nur auf das kommende Project Ara, sondern kann sich zum Beispiel auch einen modularen MP3-Player vorstellen.
Die einzelnen Module sind sehr flach gestaltet, was bei Audio-Komponenten ein Problem darstellt. Ein 3,5 mm Klinken-Anschluss lässt sich nicht so leicht realisieren. Die Lösung hierfür liegt auf der Hand, die Audio-Übertragung wird einfach kabellos gestaltet. Generell hat man sich für 1 x 2 Module entschieden. Diese bieten genügend Platz, sind aber nicht so groß wie die 2 x 2 Module. Gegenüber den 1 x 1 Modulen bieten sie wiederum den Vorteil, dass sie durch die längere Kante auch Buttons an der Geräteseite anbieten können und diese nicht aus Platzgründen auf die Rückseite verschwinden müssen.
Auf den Bildern sieht man ein Mockup des modularen MP3-Players, sowie ein Modul, das direkt Lautsprecher integriert hat, die über das Gerät hinausschauen. Wird interessant sein, welche Module dann verfügbar sind, wenn der Kunde sich irgendwann sein eigenes Smartphone zusammenbauen kann. Sennheiser ist auch an Mikrofonen interessiert, die eine bessere Audioqualität bei Aufnahmen liefern.
was freue ich mich auf das Gerät. Bin echt gespannt, wie flüssig alles laufen wird. Aber Potential hat das ding – ohne Frage.
Kriegt man bei dem Holzklotz auch nach nem halben Jahr nen Kabelbruch?
Modular Headphones wären mal was – günstig austauschbare Kabel zum „anklicken“, dafür das Hauptaugenmerk in die In-Ears und die Tonwiedergabe legen.
So kann Sennheiser vielleicht mal in den High-End-Mobilaudio-Bereich mit günstigem Zeug einsteigen…
Ich frei mich auch schon drauf. Werde dann so ein kleines kläpperndes Säckchen mit mir rumtragen, in dem ich ganz viele verschiedene Module habe ;P