Sammelklage gegen Google eingereicht

US-Nutzer streben derzeit eine Klage gegen Google an. Laut einer Beschwerde, die beim Bundesgericht im kalifornischen San Jose eingereicht wurde, soll Google Daten von Nutzern sammeln, obwohl diese die Einstellungen auf „privat“ gesetzt hatten. Konkret soll es hier um Analytics, Ad Manager sowie weitere Apps gehen. Weiter heißt es, es seien Millionen von Nutzern betroffen, die seit dem 1. Juni 2016 im Inkognito-Modus im Internet etwas gesucht oder gesurft hätten und auf deren Daten Google dennoch zugegriffen habe. Das mögliche Volumen der Klage soll sich laut Bericht auf mindestens fünf Milliarden Dollar belaufen. Google plant, gegen die Vorwürfe vorzugehen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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11 Kommentare

  1. Wer glaubt denn, Google würde im Inkognito-Modus keine Daten sammeln? 😀

  2. Ich hoffe das Urteil wird wegweisend für die Datenkrake Google. Ich hoffe die werden anständig verdonnert.

  3. Der Text ist fast eins zu eins kopiert von der „Quelle“, die ihr angebt.

    Es ist echt mega schade, dass aus einem super informativen und inhaltlich in die Tiefe gehenden Blog ein „Newsfeed“ geworden ist, bei dem es darum geht, möglichst viele kurze Neuigkeiten rauszuhauen.

    Überlegt doch bitte einmal, ob ihr nicht die Frequenz der Posts senken und dafür wieder mehr Zeit in inhaltliche Beiträge stecken könnt, die leider immer seltener geworden sind.

    • Heisenberg says:

      Und Produkte bewerben, es ist zu 90% nur noch Werbung in Form von Beiträgen!
      Dadurch fehlen kritische wichtige Infos zt, zb wird hier immer für eBay 1€ Provision geworben, aber außer acht gelassen dass die NSA äh eBay per Portscan die Ports im eigenen Netzwerk abklappert usw…

  4. Wolfgang D. says:

    Wäre schön, wenn ein nutzerfreundliches Urteil in den USA auch Google dauerhaft auf die gierigen Finger klopft. Ist wohl doch nicht nur Xiaomi, die gerne insgeheim eine Komplettkopie aller Daten abgreifen würden.
    Deshalb waren sich Google und Apple wohl auch neulich so schnell einig, bezüglich einer speziellen COV19 Schnittstelle ->gleich mit BCC an apple|google|com…

  5. Öffne ich den Incognito-Modus in Microsofts Edge (Chromium), werde ich mit anderen Worten darüber informiert, dass im Incognito-Mode andere Nutzer des Geräts mein Surfverhalten sehen können. Und wörtlich: „Das passiert beim InPrivate-Browsen nicht:
    Ihr Surfverhalten vor Ihrer Schule, Ihrem Arbeitgeber oder Ihrem Internetdienstanbieter verbergen“

    Und da Edge wie auch Googles Chrome das Surfverhalten für den Browser-Anbieter protokolliert, sehe ich nicht, was hier Nicht-Bekanntes beklagt wird. Allein dadurch dass Microsoft (und vermutlich auch Google) bei Öffnen des I-Modes klar darüber informiert, was selbiger leistet, frage ich mich, was die Grundlage der Klage ist. Man hat doch vor der Nutzung der Diebste den AGBs zugestimmt.

  6. Black Mac says:

    Wenn ich in Safari ein privates Fenster öffne, erwarte ich eigentlich, dass Apple das Tracking blockt und keiner an den Verlauf rankommt – auch Google nicht. Ich nehme an, das fällt in die Zuständigkeit des Browsers?

    Gilt die Geschichte also für alle Browser oder nur für Chrome?

  7. Das passiert halt wenn man Browser von Datenkraken nutzt. Es soll auch andere Browser geben.

  8. Wie kommt ihr eigentlich darauf, das im Inkognito-Fenster nicht getrackt wird?
    Wenn ihr nicht getrackt werden wollt, lehnt das Tracking-Cookie ab und setzt das „Do not track“ Flag im Browser. Ob sich der Webseitenbetreiber dran hält oder nicht, kann weder Google noch sonst wer beeinflussen.
    Inzwischen ploppt wirklich auf jeder Seite ein Cookie-Consent auf….. vernünftig eingebunden wird da gar nichts getrackt, wenn ich das nicht möchte
    Mir ist echt schleierhaft, wo hier ein Klagegrund gegeben sein sollte. Zumal eigentlich jeder weiß, dass die Suchanfragen auf den Servern von Google verarbeitet wird. Mit Nutzung der Suche bin ich mit den Nutzungsbedingungen einverstanden. Wenn nicht, kann ich die Dienste halt nicht nutzen.
    Man kann übrigens auch Chrome so einstellen, das meine Privatsphäre geschützt wird. Wer das nicht tut…… Dummheit wird in diesem Fall sofort bestraft.

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