Safari 14: Portieren von Chrome-Erweiterungen ist möglich

Apple hat mit Safari meiner Meinung nach einen grundsätzlich guten, schnellen und ressourcensparenden Browser im Program. Vor allem im Akkubetrieb greife ich am MacBook gern zu Safari. Der Browser hat jedoch ein großes Problem mit Erweiterungen, da gibt es nämlich nicht so viele. Chrome, Edge etc. sind da wesentlich weiter und damit auch anpassbar, wenn es um die Nutzer-Bedürfnisse geht.

Dieses Problem möchte Apple mit dem neuen Safari 14 adressieren, denn damit führt man neben Erweiterungen von Apps, zum Teilen oder Blocken von Inhalten eine weitere Kategorie ein – die Web-Erweiterungen. Diese werden an eine quasi leere App gebunden, die nur als „Transportmittel“ dient, um im App Store veröffentlicht zu werden. Safari wird dann die Erweiterung kontrollieren können, genauer gesagt der Nutzer.

So ist es bei Apples Browser so, dass der Nutzer der Erweiterung bestimmte Seiten freigeben kann oder aber nur das aktive Tab. Ihr könnt außerdem festlegen, ob die Erweiterung für immer oder beispielsweise nur für einen Tag aktiv sein darf. Nach der Installation wird der Nutzer über diese Dinger per großer Benachrichtigung aufgeklärt und ihm werden die Möglichkeiten aufgezeigt.

Wirklich gut ist, dass Apple ein Tool zum Konvertieren von Chrome-Erweiterungen ausliefert, das den Entwickler darüber informiert, ob die Erweiterung so veröffentlicht werden darf oder noch etwas anzupassen ist. Somit hält sich die Portierungsarbeit in Grenzen und die Chancen stehen hoch, dass wir relativ schnell viele neue Erweiterungen zu Gesicht bekommen. Könnte den einen oder anderen Anwender dazu bewegen, lieber doch Safari zu nutzen.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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15 Kommentare

  1. Wichtiger Schritt. Das ist für mich die einzige Schwachstelle. Alles andere ist am Safari einfach klasse, nur an Erweiterungen fehlt es.

  2. cryptosteve says:

    Wenn durch die Änderung die Nutzung von uBlock origin möglich wird, wechsele ich auf Safari. Ansonsten wirds notgedrungen bei Firefox bleiben.

  3. Der Safari 14 blockt schon ohne Erweiterung jede Menge Tracker.

  4. Das wäre so genial. Ich muss beruflich Chrome nutzen, da es nur dort die Erweiterungen gibt 🙁
    Würde so gerne Safari nutzen

  5. Black Mac says:

    Ich verwende nur Safari, denn ich brauche ein Werkzeug, um im Web zu surfen – und keine weitere Arbeitsumgebung mit 2000 Erweiterungen.

    Einzige Ausnahme: Wenn eine total veraltete Website noch auf Flash setzt, verwende ich gezwungenermassen Chrome. Aber sonst ist Safari beim Tempo, in seiner Genügsamkeit und in seiner Ästhetik ungeschlagen.

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