Qualcomm will mit Wireless Edge Services das Internet der Dinge stärken

Qualcomm hat die Einführung seiner Wireless Edge Services bekannt gegeben. Damit meint der Hersteller eine Mischung aus Software-Lösungen und dem Modell „Chipset as a Service“. Im Wesentlichen will man über die Wireless Edge Services Geschäftskunden, speziell auch aus dem Bereich IoT (Internet-of-Things), bedienen. Sie sollen über die Plattformen von Qualcomm die Möglichkeit erhalten internetfähige Geräte mit langen Lebenszyklen über ihre Cloud-Systeme leichter zu betreuen. Verfügbar sein sollen die Dienste von Qualcomm über die entsprechende Software bzw. die APIs in Verbindung mit den Chipsets MDM9206, MDM9628 und QCA4020. Später will man auch ausgewählte Snapdragon einbeziehen.

Für die Industrie sollen die Qualcomm Wireless Edge Services die Möglichkeit geben die Verwaltung der Gerätschaften zu erleichtern und sogar womöglich neue Ökosysteme aufzubauen. Ziel sei es auch, „industriellen Cloud-Anbietern und -Nutzern die Chance zu geben, die hohe Anzahl verbundener 4G- und 5G-Geräte sicher bereitzustellen und zu verwalten.“ Abermals betont Qualcomm hier auch sein CaaS-Modell (Chipsets as a Service). Qualcomm will seinen Partnern dabei auch bei der Sicherheit unter die Arme greifen und Hardware-basierte Maßnahmen in den Fokus rücken.

Ausrollen will Qualcomm seine Wireless Edge Services für die bisher genannten Chipsets ab der zweiten Jahreshälfte 2018. Einige Partner loben das Modell von Qualcomm bereits werbewirksam, da es ermögliche neue Herausforderungen im IoT-Segment anzugehen. Wir werden vordergründig von dem gesamten Brimborium aber vermutlich wenig mitbekommen, da sich die Wireless Edge Services eben direkt an Geschäftskunden richten.

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