Programmieren mit dem Elefanten: Grundprinzipien des Programmierens mithilfe einer App lernen

Es gibt ja viele Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, um Programmieren zu lernen. Manche sagen, man könne nie früh damit anfangen – auf der anderen Seite ist man vermutlich auch nie zu alt, um Neues zu erlernen. Ganz nett will es da der WDR machen, denn die schicken derzeit „Programmieren mit dem Elefanten“ ins Rennen.

Da fängt man erst einmal recht einfach mit „Wenn, dann..“-Geschichten an. Programmieren lernen bedeutet gleichzeitig die Förderung vieler Fähigkeiten, wie etwa ein Problem zu erkennen und es zu lösen. Oder auch verschiedene Symbole lesen und unterscheiden zu können.

Das Angebot wurde bewusst einfach gestaltet und richtet sich nach den Bedürfnissen von Kindern im Vorschulalter und in den ersten Grundschulklassen. Im Vordergrund steht der Spielspaß, das Vermitteln der grundlegenden Abläufe vom Programmieren erfolgt nebenbei, so die Macher. Und wer darüber schon hinaus ist und lesen kann, der kann auch schon über „Programmieren mit der Maus“ einsteigen – das wäre dann ungefähr das Level, bei dem ich dabei wäre.

Die Wenn-Dann-Maschine mit vier Schwierigkeitsleveln gibt’s als Teil des Updates der Elefant-App auf Version 1.6.0. Kostenlos für Android und iOS. Und Eltern finden alle Infos hier. Find ich gut, so etwas (wobei ich voreingenommen bin, ich bin mein ganzes Leben schon großer Fan der Maus).

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. Link zur App sind vertauscht IOS=Android und umgekehrt.

  2. Servus,

    Du hast lustiger weise die Links vertauscht… der für Android landet im Apple Store und der fürs iOS im Google Play Store 🙂

  3. Finde ich gut und wichtig. Aber warum muss es immer eine iOS / Android App sein? Wäre toll wenn das mit dem Elefanten browserbasiert wäre

    • Der im Artikel hinterlegte Link bei „Programmieren mit der Maus“ führt zu einer Browser-Version (ob es das gleiche ist wie in der App, weiß ich nicht, da ich diese nicht getestet habe).

  4. Hat jemand zufllig eine funktionieren APK Datei von „Der Elefant“. Nutze hier noch ein etwas älteres Tablet, das kann die App nicht aus dem PlayStore laden.

  5. Wow! Ist das schlecht gemacht. /// Wenn-dann-Maschine: Erzählt was zusammenhangloses von Symbolen in Kreise ziehen [welches Kind versteht allein schon das??] und macht dann einiges. Dann hüpft er rüber und lässt es „laufen“. Überhaupt kein Bezug zum vorhergehenden. Kids können sich keine 4 Schritte merken und anschließend das Ergebnis verifizieren! Und das Ganze ergibt dann auch überhaupt keinen Sinn, weil weshalb wird aus einer Wolke einen Sternenhimmel? Und wieso furzt der Hase? Und was hat das alles überhaupt mit wenn-dann zu tun??? – Sorry Leutles, Bildungsauftrag total verfehlt. So lernt koiner ebbes, gell

    • 😀
      Ich erinnere dunkel, mal in einer 6. Klasse einen BASIC-Kurs abgehalten zu haben.
      Die einzelnen Befehle konnten die Kids inkl. Syntax recht gut/sicher.

      Der krönende Abschluss: Wir programmieren einen Würfel!
      Alles war vergessen, selbst einfachste Befehle konnten sie nicht mehr.
      Meine Interpretation: Sie scheiterten an der vermeintlichen Komplexität, vemochten die Aufgabe nicht in die wenigen notwendigen Teilschritte zu zerlegen und sich zu sagen „ja, klar! RND kenne ich!“, „ja, klar, Print kenne ich!“ etc.

  6. Als Software-Entwickler finde ich dieses Thema zwar sehr spannend und bin auch der Meinung, das der Umgang mit Computer & Internet im Allgemeinen, aber auch mit Programmierung im Speziellen deutlich mehr und früher gefördert werden sollte.
    Aber ein Kleinkind im Vorschul-Alter hat einfach vor einem Bildschirm nichts verloren, Punkt.
    Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die belegen, dass es völlig egal ist, ob ein Kind da irgendwelche Kinderserien schaut oder sich mit „Lern-Apps“ beschäftigt: Fazit ist, dass Bildschirm-Zeit für Kleinkinder verlorene Zeit ist, in der sie nichts lernen!
    Viel wichtiger ist in diesem Alter, die eigenen Sinne zu verfeinern, Grob- und Feinmotorik zu trainieren, die Welt zu erkunden. Das auf den Bildschirm glotzen kommt noch früh genug.

    • Hi Robert,

      zeig mal deine zahlreichen Studien inkl. Review deinerseits bzgl. des Research Designs.

      Besten Dank!

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