Polestar 3: Erster vollelektrischer SUV des Unternehmens startet ab 89.900 Euro

Mit dem neuen Polestar 3 stellt das Unternehmen Polestar seinen ersten eigenen SUV vor. Hierbei handelt es sich um ein vollelektrisches Fahrzeug mit fünf Sitzen und einer Leistung von bis zu 380 kW / 910 Mn (560 / 610 km Reichweite). Preislich wird der Polestar 3 ab 89.900 Euro lanciert. Das Profil des Fahrzeugs ist bewusst aerodynamisch gehalten, obwohl es sich weiterhin um einen breiten SUV handelt, so das Unternehmen. Dabei helfen unter anderem ein vorne in die Motorhaube sowie ein in den Heckspoiler integrierter Aero Wing und Aero Blade am Heck. Auch die von Polestar bekannten, geteilten Scheinwerfer und auch die SmartZone sind hier vorzufinden.

Beim Interieur wurde laut Unternehmensangaben auch auf Nachhaltigkeit geachtet, dazu zählt tierschutzzertifiziertes Leder, vollständig rückverfolgbare Bezüge aus Wolle und mehr. Als erstes Fahrzeug des Unternehmens ist der Polestar 3 mit dem NVIDIA DRIVE Core-Computer mit Software von Volvo Cars ausgestattet. Jener verarbeitet Daten von den ganzen Sensoren und Kameras des Fahrzeugs, um Fahrerassistenz-Sicherheitsfunktionen und Fahrerüberwachung zu ermöglichen. Das Infotainmentsystem basiert auf der Snapdragon Cockpit Plattform der nächsten Generation von Qualcomm Technologies Inc.

Serienmäßig verfügt der Polestar 3 über insgesamt fünf Radarmodule, fünf externe Kameras und zwölf externe Ultraschallsensoren, die zahlreiche Sicherheitsfunktionen unterstützen sollen. Die SmartZone unter dem vorderen Aero Wing bietet mehrere nach vorne gerichtete Sensoren, ein beheiztes Radarmodul und eine Kamera. Im Innenraum bringen zwei Closed-Loop-Fahrerüberwachungskameras die Eye-Tracking-Technologie von Smart Eye für sichereres Fahren zum ersten Mal in einen Polestar. Die Kameras überwachen die Augen der fahrenden Person und können Warnmeldungen, Töne und sogar eine Notbremsfunktion auslösen, wenn die fahrende Person als abgelenkt, schläfrig oder mental abwesend erkannt wird. Alle weiteren Specs zum Fahrzeug findet ihr in der eingangs verlinkten Quelle.

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28 Kommentare

  1. ich würde mir gerne ein vollelektrisches auto kaufen, aber wer soll denn das bezahlen? für ein drittel des preises bekommt man einen super ausgestatteten benziner. wenn die preise nicht mal bald fallen wird das mit der elektrifizierung nichts

    • Für 22k Liste kannst Du einen wundervollen Dacia Spring mit kaum 200km Reichweite kaufen. Um weg zu fahren dann natürlich noch ein Auto mehr.

    • Den „super ausgestatteten Benziner“ für einen Drittel des Preises bekommt man höchstens, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, also neues BEV gegen drei Jahre alten Leasing-Rückläufer, 200PS BEV gegen lahmen 120PS Benziner, oder ähnliches.

      • Wenn man über den Tellerrand schaut und keinen überteuerten deutschen Hersteller nimmt, bekommt man durchaus sehr gut ausgestattete Neuwagen für um die 25-30.000 €. Und wenn man noch etwas mehr Ausstattung möchte, schaut man nach Tageszulassungen. Ist kein Hexenwerk.

        • und welchen der auch weiter als 300km im Sommer kommt? Familienauto.

        • Und ein vergleichbares BEV zu diesen nicht weiter umrissenen Neuwagen mit einer nicht weiter umrissenen „guten Ausstattung“ würde dann 75-90.000€ kosten? Da sind wir ja preislich schon fast beim Polestar 3 aus dem Artikel bzw. ganz locker bei einem Tesla Model Y Performance oder einem BMW i4 M50 – und da soll es was vergleichbares mit Benzinmotor für 25-30.000€ geben? Wo?

    • Damit wird die E Geschichte auch nicht gerade attraktiver

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      der Mindestvertragslaufzeit 14 Tage

    • also der Konkurrent zum Polestar 3 dürfte der Volvo XC40 sein als Mild-Hybrid und damit quasi Verbrenner. Immerhin entspringen Polestar/Volvo ja einer ähnlichen Basis. Der XC40 kostet als Verbrenner knapp 58.000€ und besitzt ungefähr die Hälfte der Motorleistung. Heisst, selbst dieser Vergleich ist noch leicht unfair, da man Äpfel mit Birnen vergleicht. Gleicht man es virtuell an, würde ein solcher Dampfhammer als SUV wahrscheinlich bei den anderen Herstellern im Bereich 65-70.000€ liegen. Der Polestar ist da weit entfernt von „Faktor 3 teurer“

  2. Vor ca. 2,5 Jahren konnte man einen vollausgestatteten elektrischen Hyundai Kona für 25.000 EUR kaufen (UVP, nach Abzug der Förderung, individuelle Händlerrabatte noch außen vor). Der Polestar 3 ist der Konkurrent zu Porsche Cayenne und Konsorten. Ein Oberklasse-Auto, wenn der zu teuer ist, empfehle ich, kleinere Brötchen zu backen…

    • Wenn vielleicht auch nicht bei diesem Modell, aber im Kern hat er doch Recht. umfangreich ausgestatteter Skoda Octavia für 25-30k. Der wird als e Variante nicht unter 45-50k zu haben sein. Ist mit das Auto der Mittelschicht in Deutschland. Wo soll sich denn eine kleine Familie 15k zusätzlich aus den Rippen schneiden?

      • Der Octavia startet als nackte Hütte, handgerissen und mit dem unbeliebten Schrägheck bei 28k€, ein VW ID.3 bei 38k€ (vor Prämie). Nimmt man beim Octavia statt des Handrührwerks ein DSG, dann sind wir schon bei 30,6k€.

        Über die fast 100PS mehr Leistung beim ID.3 haben wir dann noch nicht gesprochen und auch nicht über die sonstigen Ausstattungsunterschiede. Bei ID.3 geht noch die komplette Förderung runter, beim Octavia ein vom jeweiligen Autohaus abhängiger Rabatt (beim ID.3 wird im Moment nicht viel mit zusätzlichem Rabatt sein, würde ich mal vermuten). Da bleiben am Ende keine 15k Unterschied sondern eher 5k bis gar nichts. Und über die TCO über drei oder fünf Jahre Haltedauer haben wir dann auch noch nicht gesprochen.

        • Der id3 mag zwar 100PS mehr haben, aber das macht ihn nicht sonderlich schnell. Er braucht immer noch fast 8 Sekunden bis 100 und auch sonst ist es ein recht gemächliches Auto. Die PS bei den Elektroautos haben da nicht so viel Aussagekraft

          • Dier ID.3 Pro (das ist der derzeit günstigste bestellbare für die oben genannten genannten 38k€) ist mit 7.3s für 0-100km/h angegeben. Ein Oktavia RS TDI mit ähnlicher Leistung liegt in einem ähnlichen Bereich (200PS, Frontantrieb, 7,4s – mit Allrad 6,8s).

            Im normalen Fahrbetrieb fühlt sich ein BEV aber immer deutlich besser motorisiert an als ein gleichstarker Verbrenner. Die PS bei den Verbrennern haben da nicht so viel Aussagekraft. 😉

      • In meinem Fall hat das nicht gestimmt. Ein ungefähr vergleichbar ausgestatteter Golf mit ähnlichen Fahrleistungen hätte mich inkl. großzügig kalkuliertem Händlerrabatt von 20% über 40.000 EUR gekostet, vielleicht hätte ich auch weniger Rabatt bekommen, ich habe kein konkretes Angebot eingeholt sondern nur den max. üblichen Rabatt für einen Neuwagen als Grundlage genommen.

        Ich habe mich Schlussendlich für einen Kia e-Niro mit großem Akku und Vollausstattung entschieden und habe unterm Strich, natürlich abzüglich Förderung, nur 35.000 EUR gezahlt.

        Das ich jetzt noch jährlich über die THG-Quote 400 EUR ausgezahlt bekomme und auf einer knapp 4.500 km langen Rundreise im Vergleich zum Golf über 600 EUR Spritgeld gespart habe, geschenkt.

        Über 1,5 Jahre habe ich jetzt im Durchschnitt unter 30 Cent/kWh an Ladekosten gezahlt, d.h. die Kluft zum Golf ist inzwischen, nach nur 1,5 Jahren, auf über weitere 1.000 EUR zu Gunsten des e-Autos ausgefallen. Klar, man muss rechnen können und *wollen* und jetzt nach Corona und Chipkrise sind Neuwagen eben teurer geworden, das gilt aber nicht nur für e-Autos.

    • Polestar Konkurrent zu Porsche? Wohl eher nicht.

  3. Hans Günther says:

    Die Dinger sind echt viel zu teuer.
    Mein Skoda Enyaq Firmenwagen hat auch einen Listenpreis von 60k.
    Privat hätte ich mir den nie gekauft.

  4. Das Design gefällt aber sehr gut, auch von hinten optisch sehr gelungen. Allerdings kann ich mir den auch nie leisten.

  5. Die Preise korrelieren mit der Größe der Fahrzeuge. Über beides kann man nur noch den Kopf schütteln, diese Auswüchse sind die absolut falsche Richtung und haben mit Nachhaltigkeit nichts zu tun. Ein Auto mit deutlich > 2 t Leergewicht ist konzeptionell irrsinnig, denn man braucht neben riesigen Ressourcen auch enorme Energiemengen zur Fortbewegung.

    • Schaut man aber auf die Straßen, ist genau dieser Typ Auto sehr gefragt.
      Ich kann da auch nur immer wieder schmunzeln, bei jedem neuen angekündigten SUV irgendeiner Marke.
      Am besten noch im gleichen Atemzug die Vorzüge des veganen Leders und der Innenverkleidung aus recycelten PET-Flaschen hervorheben. Gerade „meine“ Marke Volvo ist da seit Jahren ganz vorne mit dabei beim Greenwashing, so dass ich mit der Marke mittlerweile kaum noch etwas anfangen kann.
      Mal unabhängig von den Preisen, die sich doch die wenigsten – selbst die die über Durchschnitt verdienen – leisten können…einfach nen E-Motor in Stadtpanzer pflanzen ist doch Grütze.
      Mal sehen, ob die ganzen E-Autos nicht bald ohnehin zum Ladenhüter werden bei den explodierenden Energiepreisen.

      • Wer nen Auto für 90000€ fährt hat wahrscheinlich ein Einfamilienhaus mit Hof, Einfahrt und Garage. Er hat wahrscheinlich (wenn nicht jetzt) dann in 2-3 Jahren eine dicke PV Anlage auf dem Dach, wahrscheinlich einen guten Job der Homeoffice ermöglicht und er lädt die Karre für nen paar Cent vom Dach auf. Da sind die Energiepreise nebensächlich.

    • Ist das so? Ein Model Y ist ja in ähnlichen Gewichtsregionen unterwegs und braucht seine 17-18kwh/100km. Das entspricht dem Energieäquivalent von 2 Litern Benzin. Selbst wenn man Ladeverluste einrechnet und man auf 20kwh kommt, dann ist das energetisch ein Witz gegenüber einem Verbrenner.
      Und selbst innerhalb der Klasse E-Auto gibt es mehrere Beispiele dass signifikant mehr Masse und Größe kaum Einfluss hat. Zwischen einem VW-E-Up und einem Mercedes EQS liegen was Größe und Gewicht angeht Welten. Beim Verbrauch allerdings nicht.

      Das Gewicht wird ja größtenteils durch Aluminium und Stahl generiert. Diese Recourcen sind ja nicht verbraucht sondern nur temporär gebunden. Aus 2Tonnen Stahl kann auch wieder das nächste Auto gebaut werden.

      Problematisch für Städte ist eher der insgesamte Platzverbrauch der Fahrzeuge, das sieht man ja auch in den Tiefgaragen und Parkhäusern. Die Fahrzeuge werden schlicht zu groß. Das Gewicht…naja… irrelevant.

      • Spannend wird es dann bei Fußgängerschutz und dergleichen. Das Kind, das von einem dieser SUV-Monster erfasst wird, hat im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Bauweisen schlicht keine Chance mehr.
        Und das Gewicht macht sich (genau wie die Größe) dann auch bei Unfällen mit anderen Autos bemerkbar.
        Spätestens, wenn man in einem Kleinwagen hinter so einer Schrankwand gar nichts mehr sieht oder eben in einen Crash mit einer solchen gerät, keimt in so manchem der Wunsch, ebenfalls aufrüsten zu wollen.
        Für mich sind SUV der komplette automobile Wahnsinn; ein purer Ego-Shooter-Wagen, der eigentlich so überhaupt nicht in unsere Zeit des Umbruchs oder dem Zwang zum Maßhalten entspricht.
        Gerade bei E-Autos sollte doch ein konzeptionelles Umdenken stattfinden, stattdessen geht der Irrweg mit einem neuen Antrieb einfach weiter.
        Aber klar, so läuft Marktwirtschaft: Die Kunden wollen es, die Kunden kriegen es!
        Ist mir klar. Seufz!
        Wir haben uns privat für ein Downsizing entschieden und sind auf zwei sehr kompakte E-Autos (e-Up, Fiat 500e) umgestiegen. Wir brauchen beruflich 2 Wagen, aber so fühlt es sich wesentlich besser an.
        Mir ist auch klar, dass mein Setting oder mein Wunschdenken kein Maßstab für alle sein kann – ich fühle aber einfach tiefe Resignation bei jeder neuen E-Automeldung, die entweder ein monströses SUV oder einen sinnfreien „Sport“wagen ankündigt.
        So viele Pferdebesitzer, Segelflieger und Förster kann es doch gar nicht geben, als dass alle so einen Ziegelstein kaufen müssen, um „etwas ziehen zu können“. Oder?
        Doppel-Seufz.

        • Hallo Shinguz, es gibt auch Familien mit mehr als einem Kind – echte fünfsitzer sind also sicher nicht unnötig. Denn die meisten kleinen Autos sind allenfalls Viersitzer und dann von Beinfreiheit, sitzabstand und Kopffreiheit her für Menschen geplant die es lange nicht mehr gibt.: statistisch werden Menschen heute länger als noch zu Anfan der 1900er Jahre. Die Sichrheitsanforderungen – versteifte Fahrgastzelle, Dreipunktgurte auf auf dem Mittelplatz hinten , Befestigungen für Kindersitze auf mehr als einem Platz – sind gewachsen. Das braucht Platz . Ein Fiat 500 oder ein Käfer wie früher sind – waren eigentlich nie – Familienautos. Und Familie ist auch der Hund, die Oma und so weiter . Dazu kommt Lärm- und Wärmedämmung – auch das braucht Platz und bringt Gewicht mit sich . eine großzügige und sichere Fahrgastzelle ist kein Luxus sondern ein Muß modernen Automobilbaus. Ja es gibt da diese chinesichen Kleinstwagen – aber das ist Isetta mit Batterie – damit möchte hier keiner mehr herumfahren.

  6. Was sind 910 Mn?

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