Pocket: Später-lesen-App bekommt neue Funktionen

Ganz früher hieß es „Read it later“ – seit vielen Jahren aber ist es als Pocket bekannt und mittlerweile zu Mozilla gehörend. Der Dienst zum Speichern und späteren Lesen von Artikeln wird von vielen gerne eingesetzt. Seit sehr vielen Jahren auch für mich ein nützliches Werkzeug. Nun haben die Entwickler nach langer Zeit mal wieder etwas Hand angelegt und ein paar neue Funktionen einfließen lasen. Inwieweit die für euch interessant sind, kann ich nicht beurteilen, aber ihr könnt das Ganze ja einmal selbst ausprobieren.

Mit der neuen Such- und Sortierfunktion können Nutzer ihre Liste nach dem neuesten gespeicherten Artikel, dem ältesten gespeicherten Artikel, dem am kürzesten zu lesenden Artikel und dem am längsten zu lesenden Artikel sortieren. Damit ist nicht nur gleich die neue Sortierfunktion erklärt, sondern auch die Anzeige, wie lange man brauchen würde, um einen bestimmten Text zu lesen.

In den letzten Monaten haben die Entwickler laut eigener Aussagen fleißig mit spannenden neuen Funktionen experimentiert, die auf dem Feedback der Pocket-Benutzer basieren. Noch in diesem Jahr wolle man weitere Funktionen einführen und mit Pocket herumexperimentieren. Mal schauen, ob sich das Ganze so auszahlt, wie man es sich bei Mozilla vorstellt. Vielen reicht Pocket als reine „Kurzablage“, die man kostenlos nutzen kann. Pocket selbst ist aber auch ein Premium-Dienst, der 40 Euro im Jahr kostet.

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.ideashower.readitlater.pro&hl=de&gl=US

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Was ich nicht sowieso als Bookmark anlege landet bei mir in der Safari Leseliste. Mittlerweile ist die aber schon etwas unübersichtlich geworden sodass Pocket (wieder) interessant werden könnte.

    • Ich mag Pocket, allerdings ist auch das langsam unübersichtlich. Ich würde mir etwas wünschen, wo ich einfacher aufräumen kann. Bspw. „Zeige mir alle Links an, die inzwischen 404 oder nicht mehr erreichbar sind“.

      Ich würde sowas auch selbst hosten, solange eine Integration sowohl in Firefox als auch unter iOS gewährleistet ist.

    • Thomas Höllriegl says:

      Was man länger als 2 Monate lange nicht liest, liest man gar nicht mehr. Also raus damit, dann herrscht schnell wieder Übersicht.

      • Dann wäre eine ordentliche Todo-Liste vielleicht sinnvoller, als so ein „Merkdienst“. So ganz ist mir sowieso die Zielgruppe für diesen Dienst nicht ganz klar. Bei Recherchen, okay. Aber als Wissenschaftler nutzt man ganz andere, spezialisierte Tools. Und die Presse hat andere Möglichkeiten, als „nur“ im Netz zu surfen.

        Für den privaten Gebrauch habe ich zwei Tools: erstens einen Ordner „Todo“ in den Lesezeichen, in die ich zu lesende Inhalte als Bookmark einfüge. Da die Einträge immer unten eingefügt werden, weiß ich auch stets, wo die neuen und wo die alten Einträge stehen. Möchte ich zweitens etwas bis oder zu einem bestimmten Zeitpunkt lesen, dann füge ich eine Website als Todo in Todoist hinzu. Das geht mit zwei Klicks („Website als Aufgabe hinzufügen“, „Aufgabe hinzufügen“, was letztlich „Speichern“ bedeutet).

        • Thomas Höllriegl says:

          Ja, auch mir ist der Nutzen eines separaten Lesebereichs nicht klar. Ich nutze Google Keep dafür. Habe einen Label, „Für später“ und eine Erweiterung für den Desktop-Browser für ein schnelles Hinzufügen zu Keep. Und eigentlich ist ein eigener Ordner in den Lesezeichen völlig ausreichend. Aber es scheint genügend Leute zu geben, die es gerne als eigene Funktion haben wollen, wozu auch immer.

  2. Keine Lust mehr auf Pocket, ich habe das sowieso nur als externen Bookmarkpool benutzt. Der Offline-Cache von Pocket müllt nur mein Phone voll. Würde das aber lieber in Chrome direkt haben. Die meisten dieser temporären Bookmarks brauche ich nur ein paar Monate.

    Welchen Bookmarkmanager für Chrome würdet ihr empfehlen? Am besten unter Windows und/oder Android.

    • Thomas Höllriegl says:

      Verstehe den Post nicht so recht. Chrome HAT einen Bookmark-Manager, zu Deutsch wird er in Chrome „Lesezeichen-Manager genannt und ist über die Einstellungen aufrufbar.

  3. Ich muss mal eine Lanze brechen für Pocket. Benutze es um längere Artikel später auf meinem E-Reader zu lesen. Habe mir dazu die Android App von Pocket auf dem Tolino Vision 5 installiert. Kobo Reader haben sogar nativen Support für Pocket.

    Was allerdings nervig und ärgerlich ist: Pocket wurde von Mozilla gekauft, aber bis es OpenSource wird scheint es wohl noch länger zu dauern.

    Wallabag wollte ich mir auch einmal näher ansehen.

  4. Nutze Pocket schon sehr lange in der Gratis Version und habe nichts vermisst .
    Überlege aber ob sich für mich eventuell die Premium Version lohnen würde.
    Aber irgendwie bietet es wenig mehr in der Premium Version.

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