PlayStation 5: Lieferengpässe laut Sony-Manager noch bis inklusive 2022

Die Sony PlayStation 5 ist im Grunde permanent ausverkauft. Selten blitzen einige Chargen bei Händlern auf und sind dann in Sekundenschnelle vergriffen. Daran wird sich voraussichtlich im restlichen Jahr 2021 auch nichts ändern. Selbst 2022 könnte es eng werden, wie Sonys Chief Financial Officer, Hiroki Totoki, offenbar hingewiesen hat.

Letzterer soll gegenüber Analysten gewarnt haben, dass die Produktionsmengen der PS5 auch 2022 nicht die Nachfrage befriedigen dürften. Deswegen gebe es als Schlussfolgerung auch keinen Spielraum, um die prognostizierten Verkaufszahlen nach oben zu korrigieren. Bisher konnte Sony wohl ca. 7,8 Mio. Exemplare der PlayStation 5 absetzen. Im gesamten Fiskaljahr 2021 möchte man 14,8 Mio. Einheiten der PS5 verkaufen.

Dass eine neue Konsole zunächst im Handel schwer zu finden ist, kennen wir: Als die PS4 erschien, lief es ähnlich. Allerdings entspannte sich die Lage damals verhältnismäßig schnell. Nach wenigen Monaten sah es da mit der Verfügbarkeit im Handel ganz gut aus. Doch seitdem hat sich die Gaming-Community weiter vergrößert. Außerdem sorgt die Corona-Krise für Lieferengpässe bei den notwendigen Komponenten. Im Ergebnis soll Totoki gegenüber Analysten und Investoren im geschlossenen Rahmen mitgeteilt haben, dass Sony die Nachfrage auch 2022 nicht werde decken können – selbst wenn man die Kapazitäten ankurbele.

Sony muss Analysten und Investoren bei Laune halten: Zuletzt fielen die monatlich aktiven Nutzer im PlayStation Network auf ca. 109 Mio. Nutzer ab. Im Quartal zuvor waren es noch 114 Mio. monatliche User. Auch die Spieleverkaufszahlen sanken. Die PlayStation 5 könnte da eine Kehrtwende bringen – dafür müsste sie aber eben auch breiter zu haben sein.

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4 Kommentare

  1. Jetzt fehlt nur noch, dass man die PS5 fürs Mining benutzen kann. Dann würde es in 5 Jahren noch keine in den Läden geben.

  2. Smalltown Horst says:

    Dann hoffe ich, dass meine nicht kaputt geht, und ich ggf. Monate auf eine Reparatur warten muss…

  3. Wiederverkaufsplattformen wie eBay und Co sollte man lieber dazu zwingen Einstellungen von Neuwaren zu horrenden Preisen zu unterbinden (maximal UVP plus Versand), die entsprechenden Anbieter zu verwarnen (bei Wiederholung sperren) und Anbieter die das im großen Rahmen machen anzuzeigen.
    Damit würde man es Scalpern massiv erschweren Profit zu machen womit scalpen extrem uninteressant wird.

    Damit hätte man schon mal ein Problem bezüglich der Warenversorgung gelöst.

    Aber diese Plattformen wollen das gar nicht, sonst hätten sie schon längst für eine entsprechende Regelung gesorgt.

    • André Westphal says:

      Wenn das ein gewerblicher Verkäufer macht und auch entsprechende Garantie und Gewährleistung gibt, ist es zwar ärgerlich, aus meiner Sicht aber ok. Problematisch sind die vielen „Privatverkäufer“ die dann mehrere PS5 weiterverkaufen und das mit Sicherheit nicht bei der Steuer ausweisen, obwohl es ab mehr als 2 Konsolen gewerbliches Handeln sein dürfte – für das dann entsprechend auch ein Gewerbe angemeldet und die Steuern gezahlt werden müssten. Da passiert aber wenig.

      Wenn niemand die Preise bezahlt, bleiben die Händler aber wiederum auf den Konsolen sitzen und das Niveau normalisiert sich. Offenbar gibt es zu viele Anwender, die bereit sind 800 oder 900 Euro für eine PS5 zu zahlen.

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