PC-Markt 2020: Home-Office habe laut Analysten den Zusammenbruch verhindert

Laut den Analysten von Gartner habe der internationale PC-Markt im Jahr 2020 bisher ein erhebliches Minus einfahren müssen. Ohne den aktuellen Trend hin zum Home Office hätte es aber noch weit schlimmer kommen können, so die Marktforscher. Doch auch andere Produktgruppen, etwa Tablets und Smartphones, hätten sich schlechter verkauft als im Vorjahr.

So sehe es laut Gartner aktuell danach aus, als könnte der Markt für PCs, Notebooks, Tablets und Smartphones im Vergleich mit dem Vorjahr bei den Auslieferungsmengen ein Minus von 13,6 % erleiden.

Der Home-Office-Trend nutze dabei übrigens laut Gartner weniger Desktop-Rechnern und mehr vielseitigen Notebooks, die sich sowohl für die Arbeit daheim als Desktop-Ersatz sowie unterwegs anbieten. Dabei rechnet man auch für die Zeit nach der Pandemie mit einem starken Anstieg der Home-Office-Arbeit in vielen Unternehmen, da sowohl Firmen als auch Mitarbeiter die Vorteile erkannt hätten. Business-Notebooks könnten dadurch einen Aufschwung erleben.

Auch bei den Smartphones geht man aber davon aus, dass die Auslieferungsmengen insgesamt 2020 um 13,7 % abfallen könnten, wenn man mit 2019 vergleiche. So verlängere sich die Lebenszeit des durchschnittlichen Smartphones auf 2,7 Jahre. 2018 lag diese beispielsweise noch bei 2,5 Jahren. Daran könne auch 5G als Kaufanreiz zumindest in diesem Jahr noch nichts ändern: 5G-Smartphones sollen 2020 nur für ca. 11 % der ausgelieferten Modelle stehen.

Ursache seien die noch verhältnismäßig hohen Preise für 5G-Modelle sowie der schleichende Ausbau der Netze. Davon können wir hier ja in Deutschland ein Liedchen singen. Eher sei China da die Triebfeder, so vermuten es die Analysten.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Möglicherweise liegt das einfach daran, dass durch die Windows 7 Ablöse im vergangenen Jahr der Absatz explodiert ist und nun einfach wieder auf dem normalen Level liegt. So ist es zumindest bei uns im Unternehmen spürbar und die Sondereffekte sind eindeutig zuordenbar. Das GJ 19/20 war einfach nur unfassbar gut vom Umsatz und Gewinn.

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