Passwortmanager Bitwarden: E-Mail-Aliase mit Fastmail

Bitwarden hat neue Investoren gefunden. In der Ankündigung ist zu lesen, dass sich nichts ändern soll – auch für Nutzer der kostenlosen Version. Nun gibt’s eine neue Partnerschaft, die ergibt aber nur Sinn, sofern Anwender auch Nutzer des Mail-Dienstes Fastmail sind. Mit dem September-Release unterstützt der Bitwarden-Benutzernamen-Generator nun auch die Erstellung von E-Mail-Aliasnamen (maskierte E-Mails) mit Fastmail, einem E-Mail-Anbieter, der sich für den Schutz der Privatsphäre im Internet und den Schutz von Benutzerdaten einsetzt.

Diese neue Integration ermöglicht es Nutzern,:

weitergeleitete E-Mail-Aliasnamen durch den Bitwarden-Benutzernamen-Generator zu generieren,

Variationen ihrer E-Mail-Adresse zu erstellen, wenn sie mit verschiedenen Personen, Websites oder Mailinglisten interagieren,

Einsicht in die Nutzung ihrer Daten durch Dienste und Anbieter zu bekommen und

größere Kontrolle darüber, wie eingehende E-Mails gefiltert und blockiert werden.

Der nächste Dienst, der genutzt werden kann, nachdem bereits SimpleLogin, AnonAddy und Firefox Relay eingebunden sind.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Einbindung einer Catch all Domain wäre mal nice. Das wäre für mich tatsächlich ein Grund von KeePass eventuell wieder zu Bitwarden zu wechseln. Ist jetzt auch kein Großer aufwand die Adresse selbst zu tippen, aber eben ein bisschen mehr Komfort 🙂

  2. Prinzipiell ist der Benutzernamengenerator super, nur leider für mich nicht brauchbar. Ich nutze Simplemail. Bitwarden generiert Seitenname@domain.xy und erstellt die Mailadresse dazu sofort.

    Ich verwende aber immer noch einen postfix aus zufallszeichen, um den ggf einfach ändern zu können, sollte die Adresse zb geleakt werden.

  3. Owncloud+KeepassXC says:

    Besonders putzig war ja als vor ein paar Tagen die Server von Bitwarden down waren und keiner mehr an seine Passwörter rankam, obwohl die auch lokal gecacht waren! Das nenn ich mal Qualität. Aber gut, wer Passwörter unverschlüsselt auf anderer Leute Computer (aka Wolke) speichert, hat das wohl auch verdient.

    • wer speichert unverschlüsselt?

    • interessant, ich komme an meine Passwörter auch ran wenn ich nicht auf meinen eigenen kleinen Bitwarden Server Zugriff habe, da er über das Internet direkt nicht zu erreichen ist. Die App funktioniert auch dann …

      • Ich hoste BW auch selbst, soweit funktioniert es auch genau wie du sagst. Allerdings war ich schon in der Situation, dass ich keinen Zugriff mehr auf meine Passwörter hatte als die Platte des Guest-OS wegen einem anderen fehlerhaften Prozess vollgelaufen ist.

        Ein bisschen aufpassen muss man also schon.

    • Naja Bitwarden kann man auch immer noch selbst hosten. Machen sicher nicht viele aber die Möglichkeit besteht.

    • Die Passwörter sind aber nicht unverschlüsselt in der „Wolke“ gespeichert.

    • Hä? Belastbare Quellen?

    • Kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe eine eigene BW-Instanz lokal und wenn sie unterwegs nicht zu erreichen ist, habe ich dennoch auf dem Klienten zugriff auf alle Passwörter. Klingt also eher nach BS-Troll-Versuch.

    • ist mir überhaupt nicht aufgefallen. Krass auch, dass davon auf der Status-Seite von Bitwarden https://status.bitwarden.com/history gar nichts zu lesen ist. Was da wohl der Grund dafür sein mag?

    • Aha? Ich bin dann wohl einer dieser Nutzer, die das hätten bemerken müssen, da ich Bitwarden mehrmals täglich nutze, nahezu ständig. Abgesehen davon sind die Passwörter bei Bitwarden auch nicht unverschlüsselt gespeichert. Was auch immer deine Quellen sind, du solltest dringend in Betracht ziehen, diese zu wechseln.

      BTW: Eine eigene Wolke ist übrigens auch eine Wolke.

  4. Interessant, dass ausgerechnet Fastmail eingebunden wird, wo die doch vor kurzem mit 1Password angebandelt haben. Als zahlender 1Password Kunde wäre es mir andersherum lieber gewesen, also AnonAddy und SimpleLogin in 1Password, als Fastmail in Bitwarden. 🙂

  5. Als Nutzer beider Dienste freut mich das tatsächlich.

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