Outlook.com: Unbekannte Dritte hatten drei Monate Zugriff auf einige Kundendaten

Bei Microsoft gab es offensichtlich Probleme. Das Unternehmen informiert derzeit eine nicht bezifferte Anzahl Benutzer, dass es möglich sein könnte, dass unbekannte Dritte Einsicht auf Informationen bekommen haben. Der betroffene Dienst ist dabei Microsofts Mail-Angebot Outlook.com. Ein Support-Mitarbeiter von Microsoft wurde wohl angegriffen und so kamen die Angreifer in Besitz seiner Zugangsdaten. Über ein Wie schweigt das Unternehmen.

Laut Microsoft haben die Angreifer theoretisch Zugriff vom 1. Januar bis zum 28. März gehabt. Sollte Zugriff erfolgt sein, so haben die Angreifer aber keine Mail-Inhalte sehen können. Microsoft spricht von Ordnernamen, E-Mail-Adressen (Sender und Empfänger) und Betreffzeilen. Passwörter und andere persönliche Daten seien nicht in Gefahr gewesen, Microsoft empfiehlt aber dennoch die Änderung des Passworts bei betroffenen Nutzern. Ebenso solle man aufpassen, es könne sein, dass vermehrt Spam kommt – oder auch Phishing-Mails.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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4 Kommentare

  1. Ah, man merkt das und nach 14 Tagen ist man geneigt die Kunden zu informieren? Oder wie soll ich das verstehen.
    Und man erfährt das eher aus einem Blog als von Betreiber selbst.
    Jedenfalls ich das Microsoft nicht gehört das es Problem gibt. Ich meine nicht als Meldung irgendwo auf einer Webseite sondern per email an die die ein Konto haben. Oder gibts das was?

    Balou.

    • Möglicherweise betroffene Benutzer wurden informiert, steht sogar im Artikel ganz am Anfang…
      Du liest nur in Blogs ect. davon, weil Du offensichtlich nicht betroffen bist.

  2. Das klingt jetzt vielleicht etwas böse, aber eigentlich finde ich gut, dass sowas auch mal bei Microsoft passiert, denn in ähnlichen Fällen bei den „üblichen Verdächtigen“ wie etwa Facebook oder Google verweisen ja viele schnell auf alternative Anbieter wie eben Microsoft, die aber, wie man hier sieht, auch nicht unbedingt besser oder gar sicherer sind. Sowas kann leider überall passieren, da ist ein Anbieter so gut oder schlecht wie jeder andere. Und wer weiß schon so genau, welche Lücken noch ausgenutzt werden, deren Missbrauch gar nicht erst an die Öffentlichkeit gelangt.

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