Oppo stellt erste eigene kabellose Schnellladelösung AirVOOC im neuen Ladedock Ace2 vor

Oppo gehört zu den Herstellern, die mit als erstes eigene Schnellladelösungen für Smartphones auf den Markt gebracht haben, mit denen sich die Geräte teils binnen einer Stunde nahezu vollständig aufladen lassen. Nun aber will das Unternehmen mit dem Oppo Ace2 eine Kombinationslösung für Schnellladetechnologien auf den Markt bringen, die unter anderem auch kabelloses Schnellladen unterstützt, hier AirVOOC genannt. Um genau zu sein, soll das Ace2 folgende Ladeoptionen anbieten:

  • 65 Watt SuperVOOC Flash Charging
  • 40 Watt AirVOOC Wireless Flash Charging und
  • 10 Watt Wireless Reverse Charging

Kabellos mit bis zu 40 Watt laden können, das nenne ich schon beachtlich. Hiermit sollen Ladegeschwindigkeiten von VOOC 4.0 erreicht werden, so Oppo. Das heißt, dass ein Gerät nach spätestens 56 Minuten voll aufgeladen sein soll und zudem schon nach fünf Minuten Ladezeit eine Kapazität erreicht sei, die für eine volle Stunde Nutzung reiche. Geladen werden können hier angeblich alle Qi-fähigen Geräte, gekühlt wird das Ladedock angeblich über eine Luftkühlung, sodass geladene Smartphones vermeintlich nie über 39 Grad warm werden sollen. Für Sicherheit beim Laden soll eine Oppo-eigene Hochspannungs-Ladepumpe im Inneren sorgen, welche schädliche Spannungen und Ströme nicht direkt an die Batteriezelle weiterleite, was auch der TÜV Rheinland entsprechend zertifiziert habe.

Oppos AirVOOC unterstützt zudem einen stromsparenden „Smart Mute“-Modus, der ein geräuschloses nächtliches Laden ermöglichen soll und dabei die Energieeffizienz verbessern will. Im „Smart Mute“-Modus stellen Benutzer manuell Zeiträume für einen besonders stromsparenden Betrieb ein, um eine optimale Nutzung und Ladeeffizienz zu erreichen.

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Hmm wird aber bestimmt nicht ganz billig. Frage ist nur ob die Qi Standarts wirklich eingehalten werden. Finde das Dilemma mit den Schnellladegeräten nur nervig. Jeder Hersteller macht sein eigenes Kram.

    Jetzt hat man endlich mal einheitliche USB-C, aber dann geht´s mit den Kabeln und Ladegeräten los. Hersteller X passt wieder nicht mit Kabel y und Gerät Z zusammen.

    Wäre ja schön wenn alle mal ihre Smartphones mit QC4+ und PD ausstatten würden, ohne auf ihre proporitären Ladeprtokolle zusetzen.

  2. Eine Ladestation, welche sich garantiert nicht öffnen oder reparieren lässt, mir aktiver Kühlung. Das ist schon bei OnePlus einfach riesiger Müll.
    Zudem gehört Oppo zu den Herstellern, denen Langlebigkeit völlig egal ist. Hat seine Gründe, wieso Apple bei nur maximal 18W sowas wie optimiertes Laden eingebaut hat und wieso die 45W bei Samsung kein bisschen schneller laden, als die 25W…

    • GooglePayFan says:

      Du hast leider keine Ahnung, welche Faktoren relevant für die Akkulebenszeit sind!

      Das ist vor allem Wärme. Und Wärme entsteht beim Laden dadurch, dass im Gerät die Spannung vom USB-Ladegerät auf die Akkuspannung (ca. 4V) gesenkt werden muss. Je höher dieser Spannungsunterschied, desto mehr Wärme.

      Und nun lass dir gesagt sein, dass Apple mit Power Delivery bis zu 20V nutzt, Samsung mit Quickcharge bis zu 12V per USB überträgt und Oneplus mit VOOC nur 5 Volt nutzt.

      Und? Unterschied erkannt?

  3. Wie sieht es mit Verlustleistung aus? Gedankenspiel: wieviel Strom wird verschwendet, wenn bald alle das nutzen? Einfach Handy weglaasen und offline genießen, in der Zeit kann es in Ruhe kabelgebunden langsam laden.

    • Die Verluste spielen kaum eine Rolle. Ich für meinen Teil möchte kein Kabel haben. Mein Smartphone liegt entweder auf der Qi Ladestation oder im Auto im Halter der ebenfalls per Qi laden kann.
      Es ist einfach nur angenehm nicht mit Kabel hantieren zu müssen.
      Wenn irgendwann die Buchsen ganz wegfallen, bin ich nicht traurig drum.

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