Oppo stellt ColorOS 11 offiziell vor

Oppo hat es heute bestätigt: ColorOS 11, basierend auf Android 11, geht heute international in die Verteilung. Da ist der Hersteller natürlich eifrig dabei sich selbst zu loben, da man als einer der ersten Hersteller kurz nach der Freigabe Android 11 für seine Geräte anbiete. Zumal Oppo nicht nur die Features von Android 11 übernimmt, sondern auch allerhand eigene Optimierungen ergänzt.

Beispielsweise steht es den Anwendern frei, ihr eigenes Always-On-Display-Theme zu erstellen, natürlich das Wallpaper zu ändern, die Schriftart anzupassen und die Icons und Klingeltöne einzustellen. Klingt erst einmal natürlich nicht gerade bahnbrechend, man hat aber auch den Dark Mode mit drei verschiedenen Farbvarianten und Kontraststufen flexibler gehalten.  Oppo Relax 2.0 erlaubt es wiederum, einen White-Noise-Mix zu kreieren.

Zudem gibt es nun „Drei-Finger-Translate“ – einen in Screenshots enthaltenen Text könnt ihr direkt übersetzen lassen – dazu müsst ihr nur die passende 3-Finger-Geste ausführen. Des Weiteren hebt Oppo beispielsweise auch den Super Power Saving Mode hervor, der bei geringem Akkustand nur noch sechs vom Nutzer ausgewählte Apps zulässt. Ob man sowas braucht, bezweifle ich zwar, aber nun denn.

Sinnvoller klingt tatsächlich der Battery Guard, der bei langem Aufladen Schäden am Akku verhindern soll. Über Algorithmen soll das Smartphone sich dann nachts auf 80 % aufladen, anschließend aber eine Pause einlegen. Je nachdem, wann der Nutzer regulär aufsteht, wird kurzfristig zu Ende geladen. Klingt nach einer guten Idee, kann aber natürlich im Alltag nach hinten losgehen, wenn man dann mal eine Reise plant und früh zum Flughafen muss – das Smartphone aber doch nicht für den langen Trip voll aufgeladen ist.

 

UI First 2.0 wiederum solle die Darstellungsqualität bei hohen Frametrates verbessern. AI App Preloading wiederum soll erlernen, welche Apps ihr regelmäßig nutzt und jene dann für euch im Hintergrund bereithalten, damit sie schneller starten. Dazu gesellt sich SuperTouch, das die Touch-Reaktionszeit je nach Nutzung optimiert. Außerdem habe man laut Oppo weitere Optionen für den Datenschutz integriert. Private System kann quasi ein zweites System aufbauen, in dem Apps und Daten abgekoppelt vom ersten System laufen. Das zweite System startet ihr dann über einen abweichenden Fingerabdruck oder ein zweites Passwort. Sinnvoll, will man vielleicht eben einen Gast an sein Phone lassen.

Zudem gibt es einen neuen App-Lock-Shortcut, Verbesserungen bei der Rechtefreigabe – etwa ein automatischer Reset der Rechte nach einer gewissen Zeit – und mehr. Laut Oppo werde ColorOS 11 in der finalen Version in den kommenden Wochen verteilt. Die Beta steht ja schon zur Verfügung. Als erste Modelle des Herstellers werden die Find X2 und Reno 3 ColorOS 11 in der Stable-Version erhalten. Später sollen mehr als 28 Modelle abgedeckt werden. Darunter sind auch die Find-, Reno-, F-, K- und A-Serien.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Sah alles sehr gut aus und die neuen Funktionen klingen alle nützlich. Weitere Energiespar-Modi braucht sicherlich immer irgendwer aber ich finde das die Oppo Geräte da nun bereits genug Funktionen haben zumal die Geräte alle relativ gute Laufzeiten haben.

    Das ich mit dem Reno 2 wohl bis nächstes Jahr warten muss ist schade aber ich finde es generell Lobenswert das Oppo hier direkt eine Liste mit den geplanten Zeiträumen veröffentlicht.

  2. Oppo lobt sich für Funktionen, die sie einfach 1:1 von vornehmlich Apple und Samsung kopiert haben. Große Leistung.

    • Naja, besser gut kopiert alles schlecht selber gemacht…….

    • Du musst neu in der Technik-Welt sein. Das ist ganz normal, dass sinnvolle Funktionen von anderen Herstellern adaptiert werden. Dass dieser andere Hersteller dann nicht damit wirbt, die Funktionen gut geklaut zu haben, sollte vermutlich klar sein 🙂

  3. Oppo kündingt immer vollmundig an aber bis dan wirklich mal ein update kommt vergeht sehr sehr viel Zeit

  4. Nach dem, was ich bei der Xiaomi Release Version von MIUI12/Android 11 erleben musste, darf die ColorOS Aktualisierung gerne noch etwas beim Hersteller nachreifen.

  5. Super. Allerdings gibt’s den Private Space schon lange. Den hat eigentlich jedes Smartphone der Chinesen. Huawei allen voran. Und beim FX2P auch schon seit Release drauf.

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