Online-Supermarkt Oda startet ab 2023 auch in Deutschland

Ab dem kommenden Jahr soll hierzulande das Angebot des 2013 gegründeten, norwegischen Online-Supermarkts „Oda“ ebenfalls an den Start gehen. Dafür sorgten laut dem Unternehmen neue Investitionen in das Unternehmen in Höhe von rund 145 Mio. Euro. Das Logistik- und Liefersystem von Oda wird schon jetzt vom Unternehmen selbst als besonders effizient beschrieben. So will man unter anderem besonders ressourcenschonend arbeiten. Beispielsweise sorge man schon jetzt für bis zu dreimal weniger Lebensmittelabfälle als im stationären Einzelhandel, so das Unternehmen in seiner Pressemail. Geliefert wird bis an die Haustür.

Neben Deutschland wird auch Finnland als Expansionsland auserkoren, in dem Oda im kommenden Jahr zeigen will, was man kann. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das Konzept auch hierzulande allerhand Freunde finden könnte. Allein schon, wenn die Parkplatzsuche und das Durchzwängen durch teils mordsvolle Gänge dadurch der Vergangenheit angehören könnten. Kommt aber eben auch auf das Warenangebot und vor allem die ausgerufenen Preise an. Oda Oder, wie seht ihr das?

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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39 Kommentare

  1. Hier im Ruhrgebiet gibt’s bereits Picnic und Flaschenpost, mit denen ich als sehr zufrieden bin. Bin gespannt, wie Oda da ein Bein in die Tür bekommen möchte und woher sie die Ware beziehen.

  2. Naja, das kann ich heute auch schon machen im Ruhrpott. Rewe, sowie Flink liefern bis an die Haustür. Flink liefert nur per Fahrrad und das innerhalb von 15 Minuten – sehr gut, wenn man mal etwas vergessen hat. Rewe über die die Rewe-Seite mit planbaren Termin. Rewe liefert zwar auch Getränke, aber dafür gibt es dann auch Flaschenpost, die innerhalb von 120 Minuten liefern (außer, wenn es mal im Sommer sehr heiß ist, und viele Leute schon am Grill stehen, und die Bestellzahlen hochgehen).
    Edeka hat meines Wissens nach auch schon einen Lieferservice wie Rewe. Dann gibt es auch noch einen anderen Lieferdienst dessen Name mir gerade nicht einfällt. Bofrost liefert auch schon seit über einem Jahrzehnt Tiefkühlwaren aus. So neu ist das Konzept also nicht.

    • Bei Rewe ist aber das Problem, das es wohl der Markt auch unterstützen muss. In meiner Region kannst du bei allen Rewe Märkten nur abholen, da liefert scheinbar keiner, da bringt dann halt das beste Angebot und die größte Werbung nix, wenn’s nach der PLZ heißt „Sorry nicht in deiner Region“. Flink ist ganz nett aber eigentlich nur für kleine Sachen oder was vergessenes zu gebrauchen. Also mal sehen was Oda dann anders macht, oder halt nicht.

    • > Bofrost liefert auch schon seit über einem Jahrzehnt
      Jetzt musste ich doch mal nachschauen. Die gibt es tatsächlich seit 1966   

  3. Ist das jetzt was anderes als Gorillas, Flink und Co? Was ist da jetzt so anders?

  4. Wie unterscheidet sich das Konzept zu anderen Lieferdiensten wie Picnic und Rewe?

    • Vermutlich gar nicht, aber Picnic ist halt auch nur in einem flächenmäßig kleinen Teil Deutschlands verfügbar. Hier in Süddeutschland gibt es das (leider) noch nicht, meine Bekannten aus NRW und den Niederlanden nutzen das immer sehr gerne.

  5. Es gibt ein einziges Problem: Ich kann mir die Ware vorher nicht ansehen und aussuchen.
    Aktuelles Beispiel: Ich habe einen Lederrucksack online bestellt. Da war ein Kratzer direkt neben dem Firmenlogo. Ok, akzeptiere ich jetzt, weil mir das Rücksenden zu aufwendig ist. Aber so wird es auch bei Lebensmitteln sein: Früchte oder Salat die schon leicht zerdrückt und am gammeln sind, würde ich mir nicht mehr in den Einkaufswagen legen. An der Haustür muss ich nehmen was kommt.

    • Das ist richtig, wobei ich sagen muss, dass ich bei Picnic nie enttäuscht war. Die wissen auch, wie schnell man Kunden wieder verlieren kann und lieferten zumindest bislang nur einwandfreie Ware aus. Wie das Beschwerdemanagement bei denen ist, weiß ich gar nicht, da zumindest wie Ware immer top war. Als mal eine Fahrt aufgrund von Personalausfall 2h später kam, gab es als kleine Entschädigung eine Schachtel Kekse im Wert von vier Euro, das fand ich nett. 🙂

    • Ich bestelle seit mehr als einem Jahr alle 6-10 Tage bei Rewe weil der nächste Supermarkt nicht fußläufig zu erreichen ist, ich kein Auto habe und nicht alle 2 Tage mit dem Fahrrad los möchte und mir die Zeitersparnis gefällt. Etwa 2/3 meines Warenkorbs bei etwa 80-100€ Einkaufswert sind Obst und Gemüse. Insgesamt sind mir genau 2 mal unverzehrbare Artikel geliefert worden. Einmal eine Mango mit Schimmel an einer beschädigten Stelle und einmal eingedrückte Tomaten vom falschen packen. Hab jeweils bei Rewe angerufen und sofort anstandslos den Preis dafür erstattet bekommen. Außerdem kann ich davon ausgehen das nicht vorher 300 Leute mein Essen beim durchwühlen des Obstkorbs angegrabbelt haben. In meinem speziellen Fall überwiegen da echt die Vorteile.

      • Geht mir ganz genauso, b ei Rewe nie wirklich Probleme gehabt. Und wenn doch mal was falsch geliefert oder vergessen wurde, wurde richtig schnell erstattet. Die Ersatzartikel sind manchmal nicht das Wahre, aber damit kann ich leben und man kann sie auch dem Fahrer wieder mit zurück geben. Auch die Haltbarkeit der Artikel ist prima und man kann gut kaufen, was etwas schwerer ist. Ohne Auto spart man sich viel Schlepperei.

  6. Finde die Idee gut

  7. Flaschenpost, Getir, Gorillas, Picnic etc. und da wollen die am härtesten umkämpften Discountmarkt mit Weltkonzernen wie Schwarzgruppe, Aldi und Co unternehmen?

    Viel Spaß beim nächsten Pleite Kandidat wie Gorillas, die insolvent waren und nun von Getir übernommen werden

    https://stadt-bremerhaven.de/gorillas-wurde-von-getir-uebernommen/

  8. Ich hoffe, dass es sich irgendwann rentiert, auf dem Land zu liefern. Gerade dort sitzen genug ältere Menschen, in Dörfern ohne Lebensmittelgeschäfte, für die Lieferungen eine Erleichterung wäre.

    • Das ist auch etwas meine Hoffnung. Norwegen und auch Finnland sind ja sehr ländlich geprägte Gebiete. Daher scheint Oda da Kompetenzen zu besitzen. Allerdings eben auch mit einem anderen Preisniveau für Lebensmittel. Bei uns würde das wahrscheinlich erst bei großen Bestellungen wirtschaftlich. Und den Platz um die zu lagern muss der Kunde auch erstmal haben.

    • Meine Erfahrungen ist aber auch, dass gerade ältere Leute, für die es tatsächlich eine Erleichterung wäre, oft Lieferdiensten sehr skeptisch gegenüber stehen. Eventuell auch, weil sie sonst schon wenig zu tun haben und im Supermarkt wenigstens noch unter die Leute kommen.

      • Das mit dem unter die Leute kommen ist sicher richtig. Haarig wird’s halt wenn sie in einen Zustand kommen in dem sie nicht mehr sicher Auto fahren sollten/können. Muss ja nicht immer sein, dass das selber Fahren Probleme macht aber Schneefall oder schlechtere Sicht bei Regen kann da schon einen großen Unterschied machen

      • Der persönliche Kontakt im Supermarkt ist vermutlich für viele wichtig.
        Doch für diejenigen, die im eigenen Ort keinen Supermarkt haben oder nicht mehr in der Lage sind, ihn zu besuchen, wäre es ggf. eine Erleichterung. Auch für die Pflegenden, die sich aus der Ferne um die Versorgung kümmern könnten.

    • Hier in der Gegend(im Südwesten) übernehmen in immer mehr solcher
      Dörfer, in denen es keine Geschäft mehr gibt, sog. Minimärkte (das sind
      kleine Einkaufmärkte in Zugwagongröße mit einem Grundsortiment aber
      ohne Personal und ohne Kassen, dafür 24/7 geöffnet) die Rolle des Nahversorgers.
      Hier in der Ecke betreiben Tegut, Rewe und Edeka solche Minimärkte.
      Ohne Personalkosten scheint sich das irgendwie zu rechnen, denn Experimente
      mit Dorfläden mit Personal sind alle gescheitert, während bei den Minimärkten
      die Dorfbürgermeister bei den Ketten Schlange stehen, weil die jetzt alle so einen
      Minimarkt haben wollen.Das ist ja nur ein Container der irgendwo hingestellt wird
      wo eben ein geeigneter Platz ist.Der Rest ist Logistik…und das scheint für die Ketten
      kein Problem. Aussehen können die Dinger so:
      https://www.supermarktblog.com/2021/03/22/11-dinge-die-sie-ueber-teguts-minimarktkonzept-teo-wissen-sollten/

      Bei so einer Entwicklung wo selbst das flache Land und kleinste Dörfer fast lückenlos abgedeckt wird, dürften sich IMO Lebensmittellieferdienste aufs Land wohl kaum durchsetzen…in den großen Städten wo an jeder dritten Straßenenecke ein Supermarkt ist, ohnehin nicht.

  9. Hoffentlich endlich ein funktionierender Online-Supermarkt. Bisher ist das ja eher enttäuschend: Flink mit einem kleinen Ausschnitt aus dem Rewe-Sortiment des lokalen Partnermarktes, Rewe selbst mit Lieferterminen in einer Woche wenn überhaupt noch Termine frei sind. Bisher ist eigentlich nur Flaschenpost brauchbar, wobei da auch das eingeschränkte Sortiment nervt und dafür sorgt, dass ich nicht 100% meiner Getränke liefern lassen kann, aber sie kommen sonst nah dran: Preise stimmen, Lieferzeit kommt meistens gut hin. Die 20 Minuten von Flink brauche ich nicht. Ich will auf +/-30min wissen wann heute mein Kram kommt. Ich will kein Liefertermin morgen oder sonstwann. Ich zahle gerne pro Lieferung eine Gebühr, aber nicht auf jedes einzelne Produkt einen satten Aufpreis.

  10. Für jemand der nicht direkt in einer Großstadt oder um Ballungsgebiete lebt bekommt von dem ganzen eh wenig mit. Dabei gibt es gerade hier viele Gemeinden auf engem Raum wo sich das lohnen würde.

  11. In meiner Region gibt es eigentlich nur Rewe und dann zusätzlich tegut über Amazon (allerdings mit recht eingeschränkten Sortiment), etwas Konkurrenz schadet also nicht, vor allem, wenn sie es richtig angeht. Ich bin mal gespannt.

    • Sehe ich genau so, hier gibt es nur Rewe und da finde ich den Mindestbestellwert leider zu hoch, dazu noch eine Liefergebühr. Hätte hier gerne auch Picnic, da kenne ich schone einige zufriedene Kunden aus anderen Regionen Deutschlands sowie den Niederlanden.

  12. wenn man wie ich am südlichen Rand von Berlin wohnt, dezimiert sich schon mal die Anzahl von Lieferdiensten. Gorilla, flink, getir und wie die ganzen hipster Lieferdienste heissen liefern hier nicht. Flaschenpost haben wir gerne genutzt als es noch durstexpress war, seitdem dem Aufkauf hat sich das Getränkesortiment mal so halbiert. Das meiste gibts nur bei der mutterfirma (getränke Hoffmann – hoffmannbringts) und da leider zu Mondpreisen. Bei den Lebensmitteln besteht das Sortiment bei FP zur Hälfte aus nicht verfügbar. Bei Bringmeister (edeka) zählen Getränke nicht zum Mindestbestellwert. Und der Rewe der hierher liefert hat auch nur ein eingeschränktes Angebot. Amazon fresh war früher auch besser, allerdings sind es die einzigen die den skinny latte von Starbucks haben. Mal sehen, was dann ODA kann. 😉

  13. Wir haben einen tegut, der via Amazon liefert. Leider häufig falsch. Wir haben ihn daher nicht mehr genutzt. Einmal war ich dort in der Filiale und als ich gesehen habe, welche Hektik in der Versandabteilung herrscht, war mir klar warum es immer Fehler gab. Man kann nur hoffen, dass Oda es besser hinbekommt.

  14. Wenn die Deutschlandweit liefern, könnten die gute Chancen haben. Hier wurden zwar viele Anbieter genannt, aber ausnahmslos alle sind regional. Hier im ländlichen Raum kann ich nix liefern lassen. Ich würde es begrüßen, wenn ich endlich Supermarteinkäufe online tätigen kann. Selbst wenn kein Obst oder so dabei bist. Es gibt so viele andere Dinge des täglichen Bedarfs. Wenn ich dann nur noch 20% selber aus dem Laden holen muss, is mir das sehr recht.

    • Gerade mal bissel gestöbert, starten tut es mal wieder nur in Berlin (Ja ist die Haupstadt nervt trotzdem). Was man Ihnen wohl zu gute halten muss, die haben dort wohl ein eigenes Logistik Zentrum gebaut. Also mal warten wie es startet und welche Städte dann hinzu kommen.

  15. Gute Sache. Dank Amazon, Otto, Rewe und Co, kann man sich den Weg in die Stadt sparen. Keine lange Parkplatzsuche, keine lange Anfahrt mit dem öffentlichen Nahverkehr und kein Ärger mit Taschendieben und Bettlern. Und gut für grüne Radfahrer. Da hat die letzte Gereration bald nichts mehr zu blockieren.

  16. Leider gibt es bei uns noch keinen entsprechenden Dienst mit attraktiven Preisen. Vielleicht wird das ja mit dem neuen Anbieter etwas.

    Ich kann mir schöneres vorstellen als meine knappe Freizeit in einem Supermarkt zu verbringen und Standard Artikel zu kaufen.

  17. was für Luxusprobleme! bald kleben sich Jugendliche an eure postkästen weil ihr üble Konzerne unterstützt die mehr wegwerfen als konsumiert wird. wir reden hier ja nur von Nahrungsmittel … Lebensmittel sind ja auch schon iPhones und SUVs

  18. Mich interessiert ausschliesslich der Preis, und solange ALDI/LIDL billiger ist, fahre ich lieber selber.

    • So ein Dienst kann und wird niemals günstiger sein als Aldi/Lidl. Das geben die Margen im Lebensmitteleinzelhandel nicht her.

      Aber für einen moderaten Aufpreis sagen wir mal im Bereich 5-10 Prozent auf das Aldi/Lidl/Kaufland Preisniveau würde ich so einen Dienst sofort nutzen. Das lohnt sich immer, außer man ist arbeitslos oder Hartz 4 Empfänger und die eigene Zeit ist 0 Euro wert.

      • Die Rechnung geht vielleicht für Selbständige auf, aber nicht für
        Angestellte. Ich kann meine bazahlte Arbeitszeit nicht beliebig erhöhen.

        • Zumal ich mit dieser Art Denke nichts anfangen kann.

          Ich mach doch, wie ich Böcke habe. Ich fange nicht ausserhalb meines Jobs an, Zeit und Aufwände zu quantifizieren.

          Das ist nicht meine Lebenseinstellung. Welche Summe soll ich den ansetzen für „Mit meiner Tochter ’ne Stunde an der Elbe rumgelümmelt, Enten geärgert und auf’m Rückweg noch Fischstäbchen aus’m ALDI geholt“?

          • Das im Hinterkopf zu haben hilft halt groben wirtschaftlichen Unsinn zu vermeiden.
            Ich hatte schon Leute bei mir die sind knapp 200 km einen Weg (!) mit dem Auto gekommen was abholen, weil ich einen Artikel im zweistelligen Euro Bereich günstig bei eBay Kleinanzeigen drin hatte.

            Haben sich wahnsinnig über das „Schnäppchen“ gefreut, ich habe mir dann verkniffen zu erwähnen, dass sie schon auf dem Hinweg mehr Benzin verbraucht haben als sie insgesamt gespart haben.

            • Das könnte ich sein.

              Ich bin vor 20 Wochen 160 km gefahren, „um meiner Frau einen 20-Euro-Artikel zu Weihnachten zu kaufen“. UZumindest habe ich das in einem Schwätzchen an der Kasse so gesagt.

              Hätte ich gewusst, dass das einer ins Internet setzt 🙂 , hätte ich es anders formuliert: „Das allein ergibt natürlich keinen Sinn, aber das war halt auch eine Gelegenheit, mal wieder in die Nordheide zu fahren, einen Spaziergang und Geocaching zu verbinden, durch’s Alte Land zu ‚cruisen‘, nach netten Hofcafés Ausschau zu halten und im Hofladen eine Wurst zu kaufen“

              Ich gehe mal davon aus, dass jeder, der selbst tankt, weiss, was Benzin kostet.

              Du weisst nicht, was die Leute so mögen und wollen. Ich habe hier auch schon 3 Abende gesessen und Schrauben sortiert. Maine Frau hat mich ausgelacht, und auf einmal setzt sich meine 12jährige Tochter dazu und macht mit. Ich mach Tee, sie macht ein 3-???-Hörspiel an, perfekter Abend.

      • Würde ich nicht sagen. Das ist ja, als würde man sagen „Ein Online-Elektronikmarkt kann niemals günstiger sein als ein Kaufhaus vor Ort“. Lass das bloß nicht Amazon hören! 😀

        Die „Verteuerung“ der Lieferung gegenüber dem Supermarkt vor Ort kommt ja durch eine Mischkalkulation. An’s „normale“ Ladengeschäft wird der teure Lieferservice angeflanscht, da geht es im Augenblick nicht um Gewinne, sondern nur um Marktanteile.

        Aber der Vor-Ort-Handel ist ja eh rückläufig, und irgendwann kommt ein Anbieter, der hat gar keine Ladengeschäfte mehr zu finanzieren, sondern nur noch Online. Dann wird es spannend. Wenn ich mir die Preise für Innenstand-Baugrund, Energie und Personal angucke, dann kann der billiger sein als vor Ort.

        Übrigens, was viele nicht wissen: Viele Großbetriebe haben eine „rollende Lagerhaltung“, sprich: Die fahren ihre Güter sinnlos im Kreis, weil das billiger ist als irgendwo was zu bauen. Gerade für einen Lebensmittel-Lieferanten dürfte das ein nicht zu vernachlässigender Faktor sein (und, Notiz am Rande: Das gehört dringend verboten!)

  19. Ein weiterer Anbieter kann sicher nicht schaden. Im europäischen Ausland bestelle ich Lebensmittel schon seit rund 15 Jahren online – wenn ich zwischendurch Mal ein paar Wochen in Deutschland bin, fehlt mir das. Dafür sind die existierenden Lieferdienste aber immerhin auch nicht teurer als der Edeka oder REWE um die Ecke.

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