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OnePlus 7 Pro: Kamera mit 3x Zoom bereits ausprobiert

Das OnePlus 7 und das OnePlus 7 Pro werden am 14. Mai vorgestellt. Viele Details gibt es schon – teils aus Leaks, teils aus offiziellen Angaben des Unternehmens. Offensichtlich hat man das Smartphone nicht nur in Sachen Display einem externen Medium zugespielt, sondern auch die Autoren bei Wired testen lassen. Sie durften die Kamera des OnePlus 7 Pro ausprobieren. Die Hauptkamera wird dabei über einen dreifachen Zoom verfügen.

„Aus der Sicht eines Profifotografen ist einer der Hauptunterschiede zu einem Smartphone der optische Zoom“, sagt OnePlus-Imaging-Director Simon Liu im Interview. „Bei unseren bisherigen Telefonen wollten wir einen schönen, nicht zu dicken Telefonkörper beibehalten und sicherstellen, dass das Objektiv nicht zu stark herausragt“, sagt Liu.

Laut Wired sei der fünffache Zoom des Huawei P30 Pro (hier unser ausführlicher Testbericht) nicht zu übertreffen. Die gezoomten Bilder des OnePlus 7 Pro weisen etwas weniger Details, mehr Rauschen und weniger Mitteltonkontrast auf.

3x Zoom OnePlus 7 Pro / Wired

OnePlus-Imaging-Director Simon Liu gibt sich ungewöhnlich und fast schon OenPlus-untypisch realistisch: „Ich denke, wir haben eine Chance, mit den Geräten den anderen Flaggschiffen dieser Klasse zu konkurrieren“, sagt er. „Ich glaube nicht, dass wir sie schlagen können, aber die Bilderwelt ist immer subjektiv.“

Eine Verschlussverzögerung von 0,3 Sekunden ist flott und auch das Fotografieren gegen die Sonne soll noch ansprechende Bilder hervorbringen. Die leichte Verzögerung des Burst-Modus und seine 20-Bilder-Grenze sind kein Freund von jemandem, der versucht, Autos zu erfassen, die mit einer Geschwindigkeit von 200mph vorbeifahren. Aber für die meisten Situationen wird es mehr als genug sein, so Wired.

Wie bereits von mir vermutet: Die Hauptkamera mit 48 MP setzt auf Pixel Binning, am Ende kommen aber Bilder mit 12 MP heraus. Man nutzt also mehrere Pixel des Sensors – beispielsweise für mehr Details und Licht, aber weniger Rauschen – und setzt diese nach Verarbeitung durch die Software zusammen – im Gegenzug wird jedoch die Bildauflösung entsprechend der Anzahl der zusammengefassten Pixel weniger.

Kritik gibt es für Kamera-Apps anderer Hersteller. „Unsere Wettbewerber verwenden KI-Szenenerkennung und wir machen ähnliche Dinge, aber der Punkt ist nicht, sie dem Benutzer zu zeigen. Das meiste davon passiert hinter den Kulissen“, sagt Liu. „Wir ändern die Abstimmung leicht, aber OnePlus-Anwender sollten nicht zu viel Unterschied auf der Oberfläche erwarten. Wenn du versuchst, eine Pflanze zu fotografieren und die Kamera sagt, dass es ein Hund ist, ist das nicht nützlich.“

Die Kamera ist laut Wired insgesamt ein größerer Sprung vom OnePlus 6T, allerdings eben auch nicht komplett ganz oben dabei. Sie schließt quasi die Lücke zwischen 6T und höherpreisigen Flaggschiff-Smartphones der anderen Hersteller. Letztendlich wird aber das Auge des Nutzers entscheiden. Da heißt es auch nicht zwingend, dass das technisch beste Bild auch das optisch ansprechendste ist.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. „Wenn du versuchst, eine Pflanze zu fotografieren und die Kamera sagt, dass es ein Hund ist, ist das nicht nützlich.“

    Aber diese KI einzusetzen und das fehlerhafte Ergebnis der Analyse einfach zu verschweigen, macht auch noch keine besseren Fotos.

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