O2 und UGG: Glasfaser für den ländlichen Raum
Immer wieder ploppen am Internet-Markt Partnerschaften von Unternehmen auf, besonders in ländlichen Regionen ist dies keine Seltenheit mehr. Auf dem Festnetzmarkt möchte O2 ab März den Glasfaser-Anteil seiner Festnetzabdeckung ausbauen. Hierfür greift man auf die Partnerschaft mit Unsere Grüne Glasfaser (UGG) zurück. In den kommenden sechs Jahren werde Unsere Grüne Glasfaser (UGG) in bisher unterversorgten ländlichen Gebieten bis zu 2,2 Millionen Glasfaseranschlüsse („FTTH“ – fibre to the home) bauen, so O2 in seiner Meldung.
Insgesamt investiere UGG rund fünf Milliarden Euro in den Aufbau eines Glasfasernetzes mit einer Länge von über 50.000 Kilometern. Der Ausbau erfolgt rein privatwirtschaftlich, ohne öffentliche Zuschüsse. Dabei vielleicht wichtig zu wissen: Unsere Grüne Glasfaser (UGG) ist nun kein Unternehmen, welches irgendwo mal zufällig entsprungen ist und nun mit O2 einen großen Kunden an Land gezogen hat. Unsere Grüne Glasfaser ist ein Joint Venture der Allianz und der Telefónica Group. Das Unternehmen kann quasi bauen und als Großhandelsanbieter auftreten.
Zunächst startet UGG mit dem Glasfaser-Ausbau Anfang März in der Gemeinde Maring-Noviand im rheinland-pfälzischen Landkreis Bernkastel-Wittlich. In dem bekannten Weinanbau-Gebiet an der Mosel profitieren etwa 775 Haushalte mit rund 1500 Einwohnern von einem flächendeckenden Ausbau. Weitere Gemeinden hat das Unternehmen bereits in Planung: Als nächstes erhalten ebenso in den baden-württembergischen Orten Malterdingen, Aach und Volkertshausen sowie im rheinland-pfälzischen Hermeskeil Zugang zur zukunftssicheren und schnellen Glasfaser-Technologie und damit auch zu den attraktiven „O2 my Home“-Tarifen.
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