Microsoft veröffentlicht Anleitungen zum Datenschutz für eigene Produkte

Das Microsoft Safety & Security Center hat Anleitungen zu 10 Microsoft-Produkten veröffentlicht, die Nutzern helfen, eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu haben. Die Anleitungen sind sehr ausführlich und sicher nicht nur für Anfänger interessant. Was ist für wen in welcher Form zugänglich und wie kann es geändert werden ist der grobe rote Faden, der sich durch die einzelnen Produkte zieht.

microsoftprivacy

[werbung] Datenschutz ist für Anwender ein großes Thema, die wenigsten wissen aber genau, wie man seine Inhalte und persönlichen Daten absichert. Microsoft geht hier mit gutem Beispiel voran, egal ob man Windows Phone, eine Xbox oder Bing nutzt. Positiv ist auch, dass Microsoft zum Beispiel auch erklärt wie man sich vor Microsoft-eigenen Werbemails schützt. Ein gutes Ding, sollte man sich einmal genauer anschauen, wenn man eines der Produkte nutzt. Anleitungen stehen für Bing, Internet Explorer, Microsoft-Konto, Office, Outlook.com, SkyDrive, Skype, Windows, Windows Phone und Xbox auf dieser Seite zur Verfügung.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

13 Kommentare

  1. baam in your face Google!

  2. Klimm Bimm says:

    Völlig falscher ansatz und zwar überall: DONT protect infrastructure , protect DATA.

    Klar lässt sich dann nicht mehr indizieren wenn die daten selbst geschützt sind, aber die infrastuktur als zentrales mittel des datenschutzes ist CRAP

  3. Seine Privatsphäre wahrt man am Besten dadurch, dass man seine Daten nicht bei (insbesondere amerikanischen) Großkonzernen auslagert 😉

  4. @klimm bimm
    das klappt ja ganz nett, sofern ich nur einen ausgelagerten datenspeicher suche. der clou bei den clouddiensten der letzten jahre ist aber, dass erst durch die analyse meiner daten mehrwert für mich geschaffen wird (vorschläge nach history, location based services usw)

  5. @Juchen
    Das macht MS beim IE, sofern aktiviert – ebenfalls.
    Und Google überprüft bei Chrome – JEDE – Adresse vor aufrufen der Seite, und verfolgt dich mittels Cookies um dir Werbung anzuzeigen…
    Hmmmm

  6. Ähm ja. Datenschutz ist natürlich ganz wichtig, also natürlich nur soweit die Einstellungen der Dienste eine Kontrolle ermöglichen. Schnüffelei durch Microsoft selbst oder den Staat…naja, ihr habt ja den AGB zugestimmt!

    Es ist gut, dass MS den Nutzer vor ungewollter Freigabe von Daten an die Öffentlichkeit schützen will. Aber der Eindruck, die Daten wären vor fremden Zugriff generell geschützt, ist einfach falsch. Geht bei einer Cloud natürlich auch nur eingeschränkt, aber daran denkt nicht jeder.

  7. Julian G. says:

    Zum Thema Privatsphäre gibt’s auch ne neue Werbung von Microsoft, die ich gestern Abend zum ersten Mal im Fernsehen sah: http://www.youtube.com/watch?v=BkPSk6EKn_o

  8. Aber dass Microsoft die Files auf Skydrive scannt und bei Skype mitliest, bleibt schön als Kleingedrucktes irgendwo in den AGB.

  9. @Lorenz:
    Blödsinn. skydrive werden nur öfentliche sachen gelesen und bei Skype sind es nur links.

  10. Auch hier: den Leuten schön ihre Vorurteile lassen, ist einfacher.

  11. Und wie verhindert man, dass die eigenen Daten von den three letter agencies abgeschnorchelt werden?

  12. Mr.Gerard says:

    An all die ganzen Neurotiker hier. Ihr setzt also alle ein perfekt abgesichertes Linux OS ein, betreibt einen eigenen Mailserver in eurer Wohnung/eurem Haus. Nutzt kein Facebook, kein Google und keine Cloudanwendungen bzw. hostet eure Cloud auf eurem eigenen physisch zugänglichen Homeserver?

    Wenn ja: Respekt!

    Wenn aber nein, dann lässt uns doch bitte mit diesen Belehrungen in Ruhe. Die hie mitlesende Klientel dürfte sich des Datenproblems bewusst sein.

  13. Christian says:

    @Juchem: der Artikel von heise zieht große Kreise und wir heiß diskutiert. Ich kann nur sagen, dass jeder selber Schuld ist, wer relavente Informationen wie https Links oder Passwörter per Messanger tauscht – egal ob Skype, Hangout und Co.