Microsoft: Das sind die Neuerungen für Microsoft Edge

Microsoft hat neben dem neuen Microsoft-365-Abo auch Neuerungen für den Edge-Browser verkündet, jener soll künftig unter anderem besser mit den Office-Produkten zusammenspielen.

Unter anderem hat man da die Sammlungen, welche im Laufe des Frühjahrs erscheinen sollen. Jene sammeln eure Recherche-Arbeiten beim Surfen auf verschiedenen Webseiten und bringen diese direkt in Word oder Excel unter. Künftig sollen die Sammlungen auch in den mobilen Apps verfügbar sein.

Auch „Smart Copy“ soll das Kopieren und Einfügen von Inhalten künftig vereinfachen: Kopierte Inhalte sollen so künftig nicht mehr unformatiert in der Textverarbeitung landen, sondern die Formate im Webformat beibehalten. „Smart Copy“ soll kommenden Monat über die Insider-Kanäle getestet werden, wann es regulären Nutzern zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt.

Tabs lassen sich künftig in Edge auch vertikal organisieren. Wer mit vielen Tabs hantiert könnte es also künftig etwas einfacher haben den Überblick nicht zu verlieren.

Neben der Integration eines Passwort-Managers hat man unter anderem auch Optionen fürs Tracking im Web parat: Hier lässt sich zwischen „Basis“, „Ausbalanciert“ und „Strikt“ wählen. Mehr Privatsphäre soll im Übrigen auch das „InPrivate-Browsing“ schaffen: Hier wird kein Verlauf oder Cookies gespeichert und Webseiten-Daten nach der jeweiligen Sitzung wieder gelöscht – also jene Features die man auch vom Inkognito-Modus des Chrome-Browsers kennt. Darüber hinaus bietet Microsoft dort außerdem eine Bing-Suche an, welche dann nicht mehr mit dem Microsoft-Konto verknüpft wird. „InPrivate“ wird derzeit auf den Insider Kanälen getestet und ist „demnächst“ auch in der Stable-Version verfügbar.

Was hat man noch an Neuerungen für den künftigen Edge-Browser im Gepäck? Der Immersive Reader ist ein Lesemodus, welcher sämtliche Ablenkungen vom Bildschirm verbannen soll, sodass man sich vollständig auf den Text konzentrieren kann. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit Texte anzupassen oder vorlesen zu lassen.

Microsoft Edge bietet ab sofort die Unterstützung für 4K- und Dolby-Audio-Inhalte über den Browser. Als einziger Browser unterstützt man für Windows außerdem das HDR-Format Dolby Vision.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. „Microsoft Edge bietet ab sofort die Unterstützung für 4K- und Dolby-Audio-Inhalte über den Browser.“

    Dolby Atmos auch? Und auch über die Streaming Anbieter? Das wäre ja genial!

  2. @Felix Frank
    Die Optionen fürs Tracking im Web sind doch schon länger im Stable Channel verfügbar.
    Das Löschen von Cookies im InPrivate Modus ist ebenfalls nicht neu. Auch wenn es hier nochmal genannt wird: https://blogs.windows.com/windowsexperience/2020/03/30/the-top-10-reasons-to-switch-to-the-new-microsoft-edge/

    Was anders ist, ist das man Cookies zu Ausnahmen hinzufügen kann sodass diese nicht mehr automatisch gelöscht werden. Weiterhin ist ein Passwort Monitor neu (nicht Manager, den gibt es auch schon länger). Dieser überprüft die eingegebenen Passwörter und Daten mit einer Datenbank und zeigt einem so an, ob das Passwort kompromittiert ist.

    • Felix Frank says:

      Tatsache, geht bei mir auch. Hatte ich aufgrund den Ausführungen auf der verlinkten Seite nicht mehr hinterfragt.

      • Alles gut, wenn man mehrere Channels wie Dev und Stable ausprobiert, kann man auch schnell den Überblick verlieren. Ich bin ehrlich gesagt sehr froh, dass Du Dich hier den Microsoft Themen mit so viel Detailliebe widmest.

  3. lol das Video.

    Ich nutze den Private Browsing Mode übrigens auch ausschließlich um Verlobungsringe zu shoppen.

  4. Das im fünften Absatz genannte sind doch doch alles überhaupt keine Neuerungen, denn denn das gibt es alles schon in der Stable Version vom Januar. Tracking Protection, InPrivate Browsing und den Passwortmanager (der aber nicht den Windows Credential Manager nutzt und damit alle PW aus dem „alten“ Edge vergisst.

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