Medion Akoya S2013: erstes Chromebook von Medion für 199 Euro verfügbar

artikel_medionS2013Mit dem Medion Akoya S2013 gibt es ab sofort auch das erste Chromebook der Lenovo-Tochter Medion. Das Chromebook wird allerdings nicht – so wie man es fast schon gewohnt ist – bei Aldi zum Verkauf angeboten, sondern ist über den Medion-Shop verfügbar. Klein, leicht und mit langer Akkulaufzeit, das zeichnet Chromebooks aus. Das Akoya S2013 erfüllt diese Punkte, es kommt mit einem 11,6 Zoll HD-Display (1366 x 768) und schafft es trotz seines geringen Gewichts von 1,15 kg auf 8 Stunden Akkulaufzeit. Und auch preislich zeigt sich das Akoya S2013 von der Chromebook-Seite. 199 Euro werden für das Gerät fällig.

Medion_Chromebook_S2013_01

Ausgestattet ist das Chromebook zudem mit einem ARM Cortex A17 Quad-Core-prozessor, der einen Takt von 1,8 GHz vorweist, aber nicht näher benannt ist. In Sachen Grafik gibt es eine Mali-T764 GPU, RAM sind 2 GB vorhanden. Den integrierten Speicher von 16 GB kann man mittels microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Eine Webcam, Mikrofon und ein 2.1 Lautsprecher-System sind ebenfalls in das Chromebook integriert.

Medion_Chromebook_S2013_02

Neben drahtlosen Schnittstellen wie Bluetooth 4.0 und WLAN AC bietet das Akoya S2013 auch einen Multikartenleser, zwei USB 2.0-Anschlüsse, einen HDMI-Ausgang und einen Headset-Anschluss (Mic / Audio-Out). Die Abmessungen des Chromebook betragen 205 x 18,5 x 291 mm.

Falls Ihr Interesse an dem günstigen Chromebook habt, führt Euch der Weg über den Medion Online-Shop. Gar kein so schlechtes Angebot, vielleicht auch ein gutes Weihnachtsgeschenk für Menschen, denen ein Chromebook ausreicht (was ein Großteil der Internetnutzer sein dürfte).

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

10 Kommentare

  1. Chromebooks ohne SIM-Schacht sind leider eine verlorene Chance.

  2. Allgemein rate ich eher zu Chromebooks mit 4GB. 2GB werden dann häufiger mal „alle“ sein, was sich mit abstürzenden Tabs bemerkbar macht. Die müssen dann jeweils neu gestartet werden.

  3. Laut Spezifikation im Online Shop ist es ein ARM Cortex A17 Quad-Core-Prozessor. Das Gerät schaut ganz nett aus, aber Medion ist nicht wirklich meine Marke.

  4. @Felix:
    Ich habe keine 4 GB in meinem Toshiba. Und mir ist noch nie ein Tab abgeschmiert. Hin und wieder friert mal Shockwave ein, aber das passiert auch Zuhause mit 16 GB unter Windows…

  5. @Richard: Das hängt vom Nutzerverhalten ab. Mach mal 20 Tabs auf und arbeite eine Weile und dann guck nach, wieviele von den Tabs noch aktiv sind. Insbesondere speicherfressende tabs wie Dropbox oder Drive o.ä. hauen da ganz schön rein …

    Zumindest ist es bei meinem Acer C720 so.

  6. Peter Sidler says:

    @Felis: 2 GB sind völlig ausreichend. Wenn Du Abstürze hast, musst du mal prüfen, ob wohl immer dieselbe Site oder dasselbe Programm den Absturz verursacht. Oder hat Dein Gerät ein Problem?

    Dein Chromebook zeigt dir den verwendeten Speicher, wenn Du im Browser in der Eingabezeile „chrome://system“ eingibst. Mit 7 Tabs sehe ich dass 484 MB von 2 GB verwendet sind.

  7. @Peter: Das liegt nicht am Gerät. Ist ein seit Jahren bekanntes Problem bei Chromebooks: http://www.pocketables.com/2013/07/chrome-os-tip-stop-annoying-reloading-by-enabling-swap.html Die Tabs stürzen ja auch nicht komplett ab, sie werden nur aus dem Speicher entfernt und müssen neu geladen werden. Dabei gehen jedoch eventuell eigene Inhalte verloren.

    Und ich schrieb ja. Bei wenigen Tabs tritt das Problem nicht auf. Erst wenn man an der Speicherauslastung kratzt. Das geht manchmal fix, wenn man speicherintensive Tabs offen hält.

    Also wenn man die Wahl hat, dann würde ich immer 4GB empfehlen.

  8. Peter Sidler says:

    @Felix: Kann das nicht bestätigen. Habe mein Chromebook seit 3 Jahren und noch nie sowas gehabt. Der Artikel Deines Links ist vom 2013. Nicht unbedingt ein Hinweis, dass so ein Problem aktuell besteht.

  9. @Peter Sidler: „noch nie sowas gehabt“

    Schön für Dich, aber kein Argument.

    Es bleibt, Chromebooks sind nur für Leute, die schon vorher genau wissen, was sie damit anstellen wollen, und auf eine Vielfalt an Möglichkeiten verzichten können. Weil sie irgendwo einen PC (OSX oder Windows) stehen haben.

  10. Keine Schlechte Sache das Chromebook. Auch der Preis ist OK.
    Bei der CPU handelt es sich um eine RK3288 CPU von Rockchip. Also genau die gleiche wie im ASUS Chrome Stick.