Mailbox.org: Anbieter hat neue Tarife

Der Berliner Anbieter Mailbox.org hat sein neues Tarifsystem vorgestellt. Statt der bisherigen Unterscheidung in „Secure Mail“, „Team-Mail“ und „Office“-Tarife mit verschiedenen, eher unflexiblen Speicherpaketen, orientieren sich die drei neuen Tarife STANDARD, PREMIUM und LIGHT ab sofort mehr am gewünschten Funktions- und Support-Umfang des Nutzers. Das benötigte Speichervolumen für E-Mails und Drive-Dateien lässt sich nun flexibel hinzubuchen, so der Anbieter.

Die Light-Variante ist für 1 Euro im Monat zu haben, dafür gibt’s 3 Alias-Adressen mit @mailbox.org sowie 2 GB Speicher. Der Standard-Tarif für 3 Euro bringt natürlich mehr – siehe Bild-Übersicht, des Weiteren gibt’s da bei jährlicher Zahlung 2 Monate gratis, sprich: Man zahlt 30 Euro für das Jahr. Eine komplette Übersicht der neuen Tarife und Infos für Bestandskunden gibt’s an dieser Stelle.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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95 Kommentare

  1. Top Anbieter, kann ich nur weiter empfehlen.

    • Dito, bin da auch sehr zufrieden!

      • Sorry Leute klärt mich mal bitte auf, wofür brauch man das im Zeitalter von icloud, googlemail, live.com? ich sehe da keinen Sinn.
        Bitte um Infos, danke

        • „Man“ braucht das vermutlich nicht.

          Aber ich möchte gern eine Adresse unter meiner Domain haben, die so heisst wie mein Hobbyprojekt oder mein Nachname — und nicht hobby99@gmail.foo

          …und wo ich dann nicht „joerg1969-2@…“ heissen muss, weil Gmail 200.000 Jörgs als Kunden hat.

          Der eine will unbedingt ein Auto iin einer bestimmten Farbe, der andere eine Brille von einem bestimmten Hersteller, und ich möchte meine lustige Mailadresse in der merkwürdigen Domain.

        • Schildbuerger says:

          @rob
          Wow. Nun gut, scheinbar noch nicht mit Aspekten wie den ToS, EULA und Datenschutzerklärung, Fragen der Jurisdiktion, Refinanzierungsmethode etc. auseinander gesetzt.
          Klar kann man (gratis) E-Maildienste aus den USA nutzen, doch für Menschen, die eben keinen Bock darauf haben, dass bspw. ihre Mails durchforstet werden, stellt die Nutzung dieses Dienstes gegenüber den angeführten zweifelsfrei eine Verbesserung dar.
          Und sollte jetzt ein „Aber ich habe doch nichts zu verbergen.“ kommen, dann sind alle weiteren Erklärungsversuche eh vergebens.

        • Hans Mayer says:

          Warum sollte man Dir was schenken?

    • Jepp
      Nutze aktuell auch Mailbox.org und wechsel langsam von posteo.de
      Der Spamschutz und die Einstellbarkeit ist einfach besser.

      Bin derzeit bei der Light Variante aber die Standardvariante scheint interessant.
      10 Aliase ist schon nicht schlecht.

      • Vor allem eigene Domain möglich,

      • Nicht zu vergessen, dass mailbox.org Dir ab dem Standard-Tarif auch noch Wegwerfadressen anbietet.

        • Wenn ich die bestehenden Modalitäten richtig im Sinn habe, rate ich von einem Tarifwechsel aus dem bisherigen Standardtarif „Mail“ für einen Euro ab:

          Ihr verliert:
          – Unterstützung für eigene Domain (wer eine eigene Website hat kann sowas gut gebrauchen)
          – 100 MB Cloudspeicher (wer keine eigene Website hat kann sowas gut gebrauchen)
          – Den regulären Support und fallt auf „eingeschränkten“ Support zurück (ob es einen Unterschied macht, weiß ich nicht)
          – Die Wegwerfmailadressen entfallen
          – Der XMMP-Support fällt weg (sofern ihr nicht Matrix vorzieht)

          Ich kann zu den anderen Tarifen keine Aussage treffen. Nachdem die Ankündigung von Heinlein so herumgedruckst hat wie die Briefe von der {Bank, Sparkasse, Versicherung, Netflix, Stadtwerk} bei Preiserhöhungen, habe ich genauer hingesehen. Heinlein lässt die Vertragsdetails direkt vergleichen und hat sie nicht verschwinden lassen, was ich lobend werte. Das man nicht direkt „Light“ auswählen darf, gefällt mir aber nicht.

          Abgesehen davon: Heinlein bzw. mailbox.org hat für mich immer gut funktoniert

          • Ich unterstütze diese Aussage gerne: Wer auf anderweitige, neue und ggf. noch kommende Features unseres Standard-Tarifs nicht angewiesen ist, der sollte im 1,- EUR-Mail-Tarif bleiben. Während sich alles andere sonst durchweg (in meinen Augen) sehr positiv verbessert, macht ein Wechsel von 1,- EUR Mail (alt) in 1,- EUR Light (neu) erstmal keinen Sinn. Das sehen wir auch so und haben das auch nicht als direktes Wechselszenario vor Augen gehabt.

            [Damit es Sinn macht und für Power-User interessanter/verschmerzbarer wird, gibt es allerdings das Wechselangebot, das für 2 Jahre den Standard-Tarif für letztenendes 1,50 EUR statt der alten 1,- EUR ermöglicht.]

            Der alte Mail-Tarif bietet Annehmlichkeiten, die im neuen System erst ab Standard angeboten werden können. Diese Annehmlichkeiten lassen wir auch für Bestandskunden gerne da stehen. Das sind die Kunden, die mit uns in den letzten Jahren den Weg gegangen sind, die mailbox.org möglich gemacht haben, die uns haben wachsen lassen. Dafür sind wir dankbar und das honorieren wir gerne.

            Für Neukunden hingegen müssen wir, da will ich ganz ehrlich sein, die ganzen Advanced-Features in den Standard-Tarif bündeln, damit das wirtschaftlich und machbar bleibt.

            Ansonsten haben wir uns im Blog-Beitrag eigentlich sehr Mühe gegeben das auch sehr transparent und auch ehrlich mit den Vor- und Nachteilen zu schildern und eben kein Herumgedruckse oder übliches Whow-Sales-Gequatsche zu machen. Zumindest war unsere Intention, das alles sehr klar und direkt offen zu legen. 🙂

        • Ich steh gerade auf dem Schlauch: Was meinst du mit „Wegwerfadressen“?
          Die Anzahl der Alias Adressenbleibt bleibt gleich. Dann haben die noch die Möglichkeit unendlich viele Zusatzadressen mit dem „+“ zu generieren (also wenn deine normale Mailadresse name@mailbox.org ist, dann kann man beliebige dinge hinter das + schreiben wie zB name+ebay@mailbox.org; So halte ich es mit meinen Nutzernamen, nur leider unterstützt nicht ausnahmslos jeder Anbieter das „+“ in der Maildresse).

          Unter „Wegwerfadressen“ würde ich jetzt eher sowas wie ein Alias verstehen (also name2@mailbox.org), der aber nur X Tage gültig ist. So eine Funktion gibts aber m.W. nicht (jedenfalls nicht im alten Standard-Tarif!)

  2. Bin dort auch Kunde. Wenn man seine eigene Domain nutzen möchte, müsste man nun den Standardtarif für 3 Euro pro Monat buchen. Daher bleibe ich lieber im Alttarif für 1 Euro pro Monat.

    • Blacky Forest says:

      Ja, war gestern erst drauf und dran den zu buchen. Einschränkung war glaub 1GB Postfachspeicher, aber das hätte ich hinbekommen. Jetzt bräuchte ich den Standard 🙁

  3. Grumpy Niffler says:

    Bin schon lange bei Mailbox. Die neue Preisstruktur ist übersichtlicher und insgesamt auch fair – ein bisschen teurer, dafür hat man jetzt auch Cloudspeicher in einer Menge, mit der man tatsächlich etwas anfangen kann.

    • Waren das vorher nicht lustige 100 Megabyte? Bei einem der secure E-Mail-Provider hatte ich das erst kürzlich gesehen und gedacht, dass die ihr Preismodell mal der Gegenwart anpassen müssten.

      • Grumpy Niffler says:

        Ja 100 MB – reicht um ein paar Mail-Anhänge abzuspeichern, aber mehr halt nicht.

        • Hat vor allem für gewisse Sync mit Webdav Funktionen gereicht. Habe meine Enpass-Daten da abgelegt.

        • Die Mail-Anhänge werden allerdings im Mail-Speicher gespeichert und nicht im Cloud-Speicher

          • Grumpy Niffler says:

            Mailbox hat so ne Funktion für Cloud Anhänge – dann werden die Daten in der Cloud abgelegt und in die Mail nur ein Link eingefügt. Diese Anhänge meinte ich.

  4. Inzwischen seit Jahren das Zentrum der digitalen „Selbstverwaltung“: Mail, Kontakte, (Familien-) Kalender laufen alle dort zusammen. Die Integration via DavX5 in Android ist so geschmeidig, wie es nur sein kann. G00gl wer? 😉

  5. Achtung: Als bisheriger Nutzer im alten „Mail“ Tarif für 1€ würde sich beim neuen Light Tarif Nachteile ergeben, besser nicht wechseln.

    – Eigene Domain fällt weg
    – Cloud-Speicher fällt weg
    – Online Office inkl Drive Apps fallen weg
    – XMPP Webchar fällt weg
    – Support von Regulär auf Eingeschränkt downgrade

  6. Ach, dann wird der Standard-Tarif sogar billiger, wenn die Mail-Funktion ausreicht.

  7. Schade im 1€ Tarif fällt die eigene Domain weg.

    • Bestandskunden können im aktuellen 1€ Tarif mit dem aktuellen Funktionsumfang bleiben. Also gibt es hier keine Verschlechterung.

  8. Was sind denn Nachteile von Mailbox.org gegenüber Posteo? Bin gerade am überlegen, ob ich wechsle…

    • Bei Posteo finde ich die „Widerborstigkeit“ gegenüber staatlichen Eingriffen besser. Das reflektiert auch der Transparenzbericht, den ich bei Posteo gelungener, da ausführlicher finde und der sehr wenige Herausgaben aufweist. Mailbox dürfte auch, je nach gewünschter Leistung, auch leicht teuerer als Posteo sein. Jedenfalls in den neuen Tarifen.

    • Der Spamschutz ist bei Mailbox.org deutlich besser und ist auch zum Teil selber steuerbar.
      Gibt es bei Posteo nicht.

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    • Nachteile kenne ich keine. Ich finde, Mailbox.org hat auf dem iPhone den Vorteil, dass die Nachrichten in der nativen Mail-App gepusht werden. Finde ich persönlich ein Killerfeature gegenüber Posteo.

    • Einfach mal ausprobieren würde ich sagen. Die beiden tun sich eigentlich nichts, wenn man sich Vergleiche anguckt. Dann kommts wirklich nur noch auf UI und eventuell Support an.

    • Posteo bietet im Gegensatz zu mailbox.org den Krypto-Mailspeicher, der im Hintergrund alle auf dem Server gespeicherten E-Mails verschlüsselt: https://posteo.de/blog/neu-posteo-f%C3%BChrt-krypto-mailspeicher-ein

      • Kann mailbox.org auch – via PGP.

        • Nur verschlüsselt die PGP-Verschlüsselung von mailbox.org nicht den Betreff der E-Mails. Auch Adressbuch und Kalender sind bei Posteo verschlüsselt. Zudem muss kein PGP auf den Geräten des Benutzers installiert werden.

      • Das ist eine Pseudo-Sicherheitsfunktion, schützt nicht vor Bad Admins

        • Ich gehe davon aus, dass Posteo keine Bad Admins hat. Jedenfalls schützt mich der Krypto-Mailspeicher bei einer etwaigen Beschlagnahmung meines Postfachs. Denn dann erhält der Staat von Posteo keinen Klartext.

  9. Gutes Angebot, aber wer sich ein kleines bisschen mit Linux auskennt, mietet sich lieber einen VPS (ab ca. 3€ / Monat) und installiert sich einen eigenen Mailserver. Ich selbst nutze hierfür eine kostenlose Open Source namens „Mailcow“ und habe damit quasi unlimitierte Möglichkeiten (Domains, ActiveSync, Imap, rspamd etc.). Vor allem bliebe ich Herr über meine eigenen Daten. Und wer’s mag, nutzt dann den VPS auch noch für Bitwarden, VPN, FTP etc. Da gibt es kaum Grenzen.

    Nur so als kleiner Tipp. 😉

    • Würde ich dringend von abraten. Genau das habe ich und will weg davon.

      Spätestens wenn man mal eine Spamlawine bekommt und Limits braucht, oder Schlüssel im DNS hinterlegen muss, ist das alles kein Spaß mehr. Und wehe, man versaut mal was und landet auf einer Blacklist.

      Ich will auf jeden Fall meinen eigenen Server behalten, aber würde jedem davon abraten, sich einen eigenen Mailserver ans Bein zu hängen. Da ist dauernd was.

      • Nimm https://mailinabox.email
        Dass trägt alles automatisch im DNS ein. Bzw Mail In The Box ist dann dein DNS Server.
        Ich habe es erst paar Tage bin aber mega begeistert.
        Habe ein VPS mit 1 Core und 2 GB Ram für etwas mehr als 2 €. Der VPS langweilt sich förmlich.
        Die Lösung ist Multidomain fähig, hat super Config Bereich und auch Next Cloud + Webmail.

      • Naja, man muss halt wissen, was in solchen Fällen zu tun ist. Daher sind ein paar (Vor-)Kenntnisse zu diesem Thema ganz sinnvoll. Wenn’s erstmal läuft, dann läuft’s und macht ’ne Menge Spaß. Aber ich verstehe, wenn man die technische Seite lieber einem Provider überlässt. Kommt halt auf das eigene Interesse an.

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Du sprachst aber davon „wer sich ein kleines bisschen mit Linux auskennt“…
          Mailserver ist definitiv nix für „ein kleines bisschen auskennen“!
          Das wird man spätestens einsehen, wenn man die eigene Domain verbrannt hat, weil man auf den Spam-Listen gelandet ist und feststellt, dass man als kleiner Nutzer da nicht so schnell wieder runter kommt.

          Mail lässt man Fachleute wie z.B Heinlein machen oder man steigt wirklich richtig in das komplexe Thema ein. Viel Spaß mit den ganzen Facetten von DKIM etc

    • Grumpy Niffler says:

      Eigener Server heißt halt auch selbst administrieren, selber absichern, selber den Spamfilter trainieren usw.
      Klar, kann man alles machen aber ich zahle da ehrlich gesagt lieber 3 Euro an Herrn Heinlein, der das alles für mich macht 😀

      • Das Problem ist halt, wenn man alleine ist, mögen die 3 Euro ok sein.
        ABER bei mir habe ich 4 Personen auf einer eigenen Domain. Und dann wären wir hier schon bei 12 Euro pro Monat! Dafür kann ich mir ja bald schon fast Office 365 holen.
        So schön die Lösung ist, aber mit eigener Domain und mehreren Personen zu teuer.

        • Exakt! Wir sind auch zu viert und benutzen zwei verschiedene Domains. Bei dieser Konstellation wird es am Ende ein teurer Spaß, wenn man gewissen Komfort (zum Beispiel Push bzw. ActiveSync) haben möchte. Mein VPS kostet mich 4,50 € im Monat und damit könnte ich im Prinzip hunderte Mailboxen erstellen. Insofern werde ich persönlich immer ein Fan des eigenen Mailservers bleiben. Auch wenn’s vielleicht manchmal sehr technisch ist.

    • Vorname Nachname says:

      „[W]er sich ein kleines bisschen mit Linux auskennt, “ lässt das mit dem Server lieber sein.

      Die Nachbarn werden sich freuen, wenn ein Anfänger seinen unsicheren Server auf die Blacklists setzt und kompetente Firmen wie Microsoft dann den ganzen IP-Bereich sperren.

      Und alle anderen freuen sich ebenfalls über den Spam, den sie blocken dürfen.

  10. Ich bin auch Anfang des Jahres dorthin gewechselt und sehr zufrieden. Bei unserem bei Hetzner gehosteten Rootserver landeten unsere Mails immer wieder in den Spamboxen.
    Neben E-Mail nutze ich auch deren CardDav- und CalDav-Service geräteübergreifend (Windows, Linux, Mac, iOS).
    Außerdem habe ich meine Domain noch zu INWX umgezogen und so habe ich jetzt ein schönes Gesamtpaket mit DNSSEC, DMARC, DKIM und SPF.
    Die neuen Tarife finde ich insgesamt besser, auch wenn ich lieber 10GB Cloud-Speicher und 5GB Mail hätte, als umgekehrt.

  11. Hatte viele Syncprobleme mit iOS Mailclients Cooles Konzept, technisch aber nicht sauber umsetzbar, leider durchgefallen. Würde echt gerne weg von Gmail

    • Das läuft hier via Card-/CalDav für Kontakte und Kalender bzw. für Mails über IMAP inkl. Push-Service unter Android seit mehreren Jahren butterweich.
      Das hilft dir nicht direkt, aber die Vermutung liegt nahe, dass es nicht an mailbox.org, sondern an den angesprochenen Mailclients liegt. Weiter oben hatte doch jemand kommentiert, dass der iOS-Ab-Werk-Client damit funktioniert?!

  12. Bleibt die Catch-All Funktion im 3€ Tarif bestehen?

  13. Probiert mal ServerCow.de aus!
    Die Mailcow in der klassischen Variante ist super! Für 4,90€ im Monat lohnt es sich:
    Eigen Domain nutzbar, 20GB Speicher, 20 Postfächer, unbegrenzte Aliasse, Active-Sync (Push auf das iPhone funktioniert), Cal-Dav, Catch-All, usw…
    Deutscher Hoster! Super Support!
    Bin dort seit Dezember und sehr zufrieden! Allerdings muss man bei der Erstkonfiguration mit der eigenen Domain schon etwas Ahnung haben (aber das ist bei Mailbox.org ebenso).

    So habe ich meine Family umsteigen lassen (das wäre bei Mailbox echt teuer geworden) und habe nun Aliasse für alles mögliche in Benutzung…

  14. Habt Ihr nicht mitbekommen, dass die Bundesregierung zahlreiche Gesetze verändert hat, sodass mailbox.org oder posteo die Daten herausgeben müssen bzw. eine Schnittstelle zum Daten abgreifen einrichten müssen. Dann wurde noch ein Gesetz zur Passwortherausgabe verabschiedet. Wer glaubt das die Daten in Germany sicher sind und noch dafür bezahlt, lebt in der falschen Realität.

    • Du sprichst von dem Tutanota-Urteil, richtig? Die gehen allerdings in Berufung, auch wenn sich das noch eine Weile ziehen wird…

    • 100% sicher gibt es nie und die Begehrlichkeiten deutscher Ermittlungsbehörden sind so alt wie das Internet. Wie dumm das Ganze ist, sah man schon 2019:

      „Jetzt muss Tutanota für die Strafverfolger eine neue Funktion programmieren: Wenn für einen Account eine gültige Anordnung eines deutschen Gerichts vorliegt, kann das Unternehmen zusätzlich eine Kopie der E-Mails erstellen, die auch die Ermittler lesen können. Mails mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung können sie weiterhin nicht lesen.“

      Quelle: https://www.sueddeutsche.de/digital/tutanota-verschluesselung-e-mail-ueberwachung-polizei-1.4676988

      Sprich: böse Buben nutzen einfach E2E-Verschlüsselung, alle anderen Nutzer unterliegen der Tagesform deutscher Gerichte.

      Deshalb ist für mich auch der Transparenzbericht dieser E-Mail-Provider wichtig. Denn die Frage ist immer, ob eine Anfrage gültig ist oder nicht. Hier stellen sich vor allem deutsche Provider gar nicht so blöd an, sondern schützen ihre User vor unberechtigten Anfragen. Andere Länder, z.B. die Schweiz, sind da schon weitaus großzügiger im Anfragen und auch in der Herausgabe der Daten.

    • Was macht die Bundesregierung denn dann mit meinen verschlüsselten Mails, die bei mailbox.org liegen? 😉

      Habe ich bei der Bundesregierung mehr Mailspeicher? 🙂

    • und Du glaubst, dass es was bringt, das Land zu wechseln? Die meisten Mails landen doch sowieso auf „kompromittierten“ Mailservern.
      In meinem eigenen Land habe ich wenigstens verfassungsmäßig garantierte Grundrechte und die Möglichkeit, zu klagen.

  15. Wie willst Du denn den Transparenzbericht werten? Niemand weiß, ob die Angaben dort stimmen.
    Das kannst Du nie überprüfen. Diese tollen Phantasiezahlen, die Dir Sicherheit vermitteln sollen.

    • Tolles Argument, damit kannst Du alles totschlagen. Wenn Du per se niemandem vertraust, ist vielleicht das Internet als Vernetzungsmedium nichts für Dich. 😉

      Früher hat man bei solchen Kommentaren immer ein Bild einer Kneifzange gepostet, die ein LAN-Kabel durchschneidet. Unterschrieben mit „100%ige Sicherheit im Internet“.

      • Wie üblich splittet sich die Diskussion an dieser Stelle auf, weil es zwei Sorten an Erwartungshaltung an „Sicherheit“ gibt:
        1. Die einen bekommen gelegentlich eine Passwort-vergessen-Mail von Amazon gemailt und wollen nicht, dass die wer abgreift. Ende.
        2. Die anderen wollen nicht, dass der Mossad die Mail abgreifen und an die CIA weitergeben kann.

        Bei allem Verständnis für „Typ 2“-Bedürfnisse: Ihr seid hier in einem Homeuser-Forum im falschen Kontext. Das ist nochmal eine GANZ andere Hausnummer, und ehrlich gesagt, ich sehe nicht, dass das generell möglich ist.

        Mit „Geheimdienst auf den Chips“ und „Wer muss schon ein Passwort hacken, wenn es eine Knarre an der Schläfe ganz von allein rauskriegt?“ ist überhaupt nichts irgendwie sicher vor Schlapphüten.

  16. Ich bin schon viele Jahre Kunde bei mailbox.org und immer noch sehr zufrieden. Ich nutze aktuell wieder den alten 1-€-Tarif und habe mehrere eigene Domains als Catchall eingerichtet, sodass bei mir jeder Anlass bzw. jede Webseite eine eigene E-Mail-Adresse bekommen kann. Durch Filterregeln gibt es auch die Möglichkeit nicht verwendete E-Mail-Adressen abzuweisen, um die evtl. vorhandenen Nachteile von Catchall-Adressen (Spam, bisher aber noch keine Probleme gehabt) auszugleichen. Die Möglichkeit eigene Domains zu nutzen war für mich der entscheidende Grund für mailbox.org gegenüber z. B. Posteo.

    Sehr praktisch ist auch die Option eingehende, nicht bereits verschlüsselte Mails, mit dem eigenen öffentlichen PGP-Schlüssel verschlüsseln zu lassen. Das schützt zwar nicht davor, dass der E-Mail-Anbieter den Inhalt der Nachrichten vor der Verschlüsselung abgreifen kann, aber es schützt die auf dem Server bereits gespeicherten Nachrichten vor zukünftigen Angriffen (z. B. Sicherheitslücke beim Anbieter, siehe Cloudspeicher-Hacks).

    Die neuen Tarife finde ich ehrlich gesagt ziemlich unattraktiv und wäre ich aktuell auf E-Mail-Anbieter-Suche, würde ich mich wohl zuerst nach anderen Anbietern, mit der Möglichkeit eigene Domains zu verwenden, umsehen. Braucht man keine eigenen Domains könnte z. B. Posteo die bessere Wahl sein, da dort die Tarifmodelle in Bezug auf Aliase flexibler sind (0,10 €/Monat je Alias). Wenigstens werden Bestandskunden nicht zu einem Wechsel des Tarifes gezwungen.

    Hier mal ein Preisvergleich zwischen den alten und den neuen Preisen:
    3 eigene Domains: 3,00 € statt 1,00 €
    25 Aliase: 9,00 € statt 2,50 €
    5 GB Mailspeicher: 3,00 € statt 2,50 €
    25 GB Mailspeicher: 9,00 € statt 3,50 €
    100 GB Mailspeicher: 16,50 € statt 5,00 €

    • 25 GByte Mailquota sind 6€, nicht 9€. Mit Einzahlungsrabatt übrigens 5€. Mit Bestandskundenwechselrabatt 3€ auf 2 Jahre.

      [Wer das Paket nur zu 20 GB ausschöpft, hat 5€. Mit Einzahlungsrabatt 4,16€, Bestandskundenrabatt 2,50€. Bei 15 GB sind es 4€ (bzw. 3,30€ bzw. 2€).]

      25 Aliasse mit eigener Domain sind jetzt schon im 3,- EUR-Tarif + die 10 Aliasse für mailbox.org-Adressen.

      Aber:

      Wir hatten nicht vor, bei den Aliassen durch die neuen Tarife Einschränkungen einzuführen. Wir hatten nicht ganz im Blick bzw. haben es unterschätzt, wieviele User tatsächlich mailbox.org-Aliasse hatten; aus den Gesprächen der Vergangenheit haben wir nur mitbekommen, dass es viele Anfragen gab, die Aliasse für eigene Domains zu erhöhen, was die neuen Tarife ja ermöglicht haben.

      Wir werden hier morgen nachsteuern und morgen im Laufe des Tages das Limit der mailbox.org-Aliasse im Standard-Tarif wieder auf die 25 anheben. Macht dann 25 + 25 Aliasse im Standard-Tarif.

      Danke für Euer Feedback und Eure Rückmeldungen dazu an den verschiedenen Stellen.

      • Prima, dass die Anzahl mailbox.org-Aliasse wieder erhöht werden! Auch wenn es mich als Bestandskunde nicht betrifft und ich gerne weiterhin meine 4,50 Euro im Monat bei Euch zahle. Bin sehr zufrieden mit Euerm Produkt. Danke!

  17. Was haltet ihr von den angebotenen Videokonferenzen? Ist deren Jitsi-Server perfomanter als die freien Jitsi-Server?

    • Ich kann das nur soweit beantworten, dass wir hier ganz normal Konferenzen mit 35 Leuten (Schulen in Klassenstärke) bis hin zu 50 Leuten (Heinlein Team) durchführen.

  18. Eignet sich Mailborg.org auch für eine Sammelmailadresse? Sprich man kann zu zweit auf z.B. team@eigenedomain.de zugreifen, hat aber auch seine eigene Mailadresse (name@eigenedomain.de)?
    Und kann ich in dem Postfach auch Regeln erstellen? z.B. Mail von Newsletter1 geht direkt in den Ordner Newsletter1?
    Oder muss das Clienttechnisch gelöst werden?

    Was würdet Ihr für dieses Szenario empfehlen?
    Danke! 🙂

  19. Schade, dass man auf ein zeitgemäßes klassisches Emailprodukt nun verzichtet.

    2GB war vor 20 Jahren sicherlich was, heute, wo man PDFs und Fotos verschickt, ist das einfach unbrauchbar, wenn man seine Mails nicht regelmäßig löschen will.

    Bei den anderen Tarifen darf man dann für Bestandteile ordentlich zahlen, die man in der Regel privat nicht nutzen wird. Der Minicloudspeicher kann weggelassen werden und dem Mailkonto zugerechnet werden, damit wäre es halbwegs brauchbar.

    Auch die Officedienste und Webvideochats dürfte Privatnutzern egal sein. Zahlen muss man sie trotzdem.

    So darf dann auch hier der Privatkunde Dienste der Geschäftskunden subventionieren.

    Das ist dann auch für viele Kunden nicht mehr wirtschaftlich.

    • Alle Tarife sind Mischkalkulationen. Der eine nutzt mehr Video, der andere mehr Mail, der Dritte mehr Groupware, der vierte speichert viele Daten, der fünfte macht kaum was aber stellt 5 Support-Fragen. Am Ende zahlt jeder Nutzer für seinen Teil. Ein Nutzer, der alles ausnutzt, ist defacto immer ein Minusgeschäft in solchen Tarifen. Bei uns und anderswo auf der Welt.

      Haupt-Kostenpunkt ist übrigens der Supportaufwand, wo auch nur ein einziges Support-Ticket eines 1,-EUR-Kunden i.d.R. auf > 3 Jahre im Voraus zum Minusgeschäft wurde. Hier subventionieren übrigens die deutlich pflegeleichteren Geschäftskunden die Privatkunden und ermöglichen überhaupt erstmal, eine umfangreiche 24/7-Personalstruktur.

      Und auch sonst kann ich keinesfalls nachvollziehen, dass Privatkunden die Geschäftskunden subventionieren, das ist wirklich absolut unzutreffend. Im übrigen sehen wir, dass viele Privatkunden Office-Dienste und auch sehr fleissig Videokonferenzen nutzen.

    • > 2GB war vor 20 Jahren sicherlich was, heute, wo man PDFs
      > und Fotos verschickt, ist das einfach unbrauchbar, wenn
      > man seine Mails nicht regelmäßig löschen will.

      Ich erlebe das eigentlich komplett umgekehrt.

      Früher, als Mail das Austauschformat für alles und jedes war, haben wir alle fette Dateien damit versendet.

      Heute gibt es massenhaft Datei-Austausch-Tools, und in der Mail steht nur noch ein Link. Ausserdem wird nicht die fette ZIP-Datei im Anhang der Mail aufbewahrt, sondern ggf. die dekomprimierten Inhalte in einem Webdrive gelagert.

      Mag bei dir anders sein, soll auch kein Angriff auf dich sein — aber in meinem Umfeld sind die erlaubten Größen für Mail-Anhänge massiv RUNTERgesetzt worden, weil IMAP kein Fileserver sein soll. Ich kann beruflich praktisch nichts mehr versenden, was über ein paar Screenshots hinausgeht.

      • Früher, heute, später. Ist das relevant?

        Ich habe „früher“ auch schon gelebt und lebe auch „heute“ noch. Also habe ich auch E-Mails und deren Daten aus beiden Episoden. E-Mails nutze ich seit Anfang der 1990er. In meinem Hauptaccount habe ich zum Beispiel E-Mails von 1997 bis heute. Das sind zirka 2,5 Gigabyte an Daten. Insofern finde ich 2 Gigabyte als Einstiegsangebot für mich irgendwie suboptimal, 5 Gigabyte würden gut reichen und 10 Gigabyte sind fast überdimensioniert.

        Natürlich gibt es auch Leute, die ihre E-Mails ohnehin regelmäßig löschen. Oder die eben noch nicht so lange auf der Erde rumtappern. Für die reichen dann sicher auch die 2 GB. Letztlich sollen die Tarife eben verschiedene Bedürfnisse abdecken, wobei ich die meinen irgendwie nicht ganz abgedeckt sehe.

        Aber irgendwas ist immer.

        • Namenloser says:

          Wozu man nun 30 Jahre alte E-Mails online auf dem IMAP-Server erreichbar halten muss, kann ich nicht nachvollziehen.
          Ja auch ich wandel schon seit einigen Tagen auf der Erde und habe auch entsprechend alte Mails aus dem vorigen Jahrtausend. Aber ich kann mir kein Szenario im privaten Umfeld vorstellen, wo ich dringend auf eine 30 Jahre Mail mit dem Handy zugreifen muss. Sowas gehört, falls man die alten Teile wirklich unbedingt aufheben muss, in ein Archiv und gut ist. 🙂

  20. > Früher, heute, später. Ist das relevant?

    Ja klar.

    Weil die zur Verfügung stehenden Werkzeuge und Methoden sich ändern, und wenn das Auto erfunden wird, verschwindet das Pferd so nach und nach — und irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo der Saloon den Balken zum Anbinden wegmacht und einen Parkplatz baut.

    Seit der Erfindung von GoogleDrive&Co brauchen die allermeisten User halt kaum noch großen Mailspace.

    Ich bin selber auch noch so ein „Dinosaurier“, der lokale Programme für Mail und Kalender nutzt und drei fette Festplatten am Rechner hat und seine Fotos manuell sortiert. Es ist aber nunmal so, dass ein kommerzieller Anbieter mit „3-Euro-Lösungen“ sich nicht an mir Dinosaurier orientiert, sondern an 95% der Nutzer, die es anders machen.

    Ich habe deutlich mehr Emails als Du, auch ähnlich alte, aber ich halte einen IMAP-Server nicht für den richtigen Platz für ein Archiv. Die Mails des letzten Jahres habe ich im IMAP liegen, alles ältere liegt in einem lokalen Postfach, und alles über 5 Jahre geht dann ganz raus & in ein ZIP.

    • Verstanden habe ich lediglich, dass ich mein Auto nicht mehr am Balken vor dem Saloon anbinden kann. Warum auch immer. Und ich habe verstanden, was schon Brian gesagt hat: „wir sind alle Individuen“. Und dann kommst Du uns rufst: „ich nicht“. 😉

      Denn mir ist nach Deinen Ausführungen nicht klar, wieso Du mit „Ja klar.“ geantwortet hast. Wahrscheinlich hast Du schon mein grundsätzliches Argument nicht verstanden, das im Endeffekt war: jeder hat so seine eigene Methode, mit E-Mails umzugehen. Und die unterscheidet sich nicht durch „heute“ oder „früher“, sondern durch das Individuum. Eben die Schlussfolgerung, die man schon daraus ziehen kann, dass Lars und Du euch nicht einig seid. Und deshalb passt für Lars der Tarif nicht, für Dich wiederum passt er aus einem Grund, für den Nächsten aus einem anderen Grund. Und für wieder den nächsten aus noch einem anderen Grund wiederum nicht.

      Und wie Peer Heinlein geschrieben hat, ist das auch Absicht, da eine Mischkalkulation. Und Mischkalkulationen kennen kein „früher“ und „heute“, sie orientieren sich an so Dingen wie Kostenstrukturen, Deckungsbeitrag, Kundenbedarf, Quersubvention oder Kompensation.

      • > jeder hat so seine eigene Methode, mit E-Mails umzugehen.
        > Und die unterscheidet sich nicht durch „heute“ oder „früher“,
        > sondern durch das Individuum.

        Eben nicht. Früher gab es ein einziges Werkzeug, um Dateien zu übertragen, und das war de facto Email. Ausser man war in einen Goldtopf gefallen und konnte sich sowas teures leisten wie einen ftp-Server.

        Heute hat man viele andere Werkzeug, und die „alte“ Methode ist schlichtweg schlecht und falsch. Und zwar aus technischen Gründen: Das Speichern großer Dateien, konvertiert in 7-Bit-ASCII, verwaltet in einem Tool zum übertragen kurzer Texte ist unabhängig von persönlichen Vorlieben halt unsinnig und ineffizient.

        Nicht steht für sich als Insel, sondern immer im Kontext der Welt und der Alternativen. Ein Röhrenfernseher war 1921 genial und ist 2021 Schrott. Die Welt dreht sich weiter.

        • „Heute hat man viele andere Werkzeug, und die „alte“ Methode ist schlichtweg schlecht und falsch.“

          Und genau hier liegt meiner Meinung Dein Denkfehler, Du schließt von Dir auf andere.

          • Du bist komplett nicht auf den Teil eingegangen, in dem ich beschreibe, /warum/ dicke Mails früher richtig waren und heute falsch sind.
            Deine Argumentation „früher=heute“ halte ich für gewagt angesichts der Tatsache, dass technisch eigentlich nichts mehr so gemacht wird wie vor 100 Jahren. Da kann keine Rede mehr sein von „von sich auf andere schliessen“…

            • „Du bist komplett nicht auf den Teil eingegangen, in dem ich beschreibe, /warum/ dicke Mails früher richtig waren und heute falsch sind.“

              Es ist völlig irrelevant, weil beides kommt vor – auch heute. Dass Du das nicht siehst, habe ich als „von sich auf andere schließen“ gewertet. Treffend, wie ich meine.

              „…dass technisch eigentlich nichts mehr so gemacht wird wie vor 100 Jahren.“

              E-Mail gibt es in Deutschland seit Mitte der Neunziger. Was vor 100 Jahren gemacht wurde, ist für den Speicherbedarf tatsächlich irrelevant. Du hast in der Diskussion offenbar den Fokus auf das Wesentliche verloren. 😉

              • Ist OK. Nutz deinen IMAP als Fileserver. Dein Ding.

                Nur, bitte beschwer‘ dich dann nicht, wenn die anderen Mailserver „normal“ konfiguriert sind, sprich, wie die Mehrheit sie verwendet. Das bedeutet insbesondere, dass Du bei dir mehr als 20 MB möglicherweise noch einreichen darfst, die Gegenseite dein Dickschiff aber bounced. Und das kommerzielle Emailanbieter eben kein Handling mehr unterstützen, wie es früher mal üblich war, aber heute nicht mehr. Die Musik spielt da, wo die Leute sind.

                Man verschickt heutzutage keine großen Anhänge mehr, sondern Links auf einen Filetransfer-Anbieter, und da sich das soweit durchgesetzt hat, verscheuchen wir jetzt die Pferdefuhrwerke von der Fernstraße. Die Welt dreht sich nicht um einzelne Querulanten.

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