Linux-Client für Google Drive: Grive

Schon seit einiger Zeit gibt es den Onlinespeicher Google Drive mit seinen 5 Gigabyte kostenlosen Speicher. Ebenfalls bekommt ihr Apps für Android, iOS, Mac OS X und natürlich auch Windows. Was allerdings fehlt und von vielen gefordert wird, ist eine Linux-Ausgabe eines Clients. Hier springt Grive in die Bresche.

Google-Drive

Das Programm für Linux sorgt für eine Einbindung des Google Drives, kann allerdings nicht alle Funktionen nachbilden. Es werden Dateien hoch- oder heruntergeladen, auch werden neue Dateien erkannt. Was nicht funktioniert ist ein dauerhafter Sync-Prozess im Hintergrund, um die Synchronisation anzustoßen, ist ein erneuter Start des Programms nötig. Vielleicht dennoch für die Linux-Nutzer unter euch eine Hilfe.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Insync hat auch einen Linux Clienten (für alle grössere Linux Distributionen gibt es angepasste Pakete) der hervorragend funktioniert. Prinzipiell ist der Funktionsumfang mit Dropbox (für Linux) zu vergleichen und das synchronisieren passiert in (beinahe) echtzeit…
    …also auch echt Klasse.
    Zur Zeit noch gratis, da immer noch in der Beta Phase http://insynchq.com

  2. Das Tool gibts chon ein wenig länger und ist leider sehr rudimentär. Ich hatte da seinerzeit ein kleines Script improvisiert, welches einige der Nachteile umschifft und das Ganze komfortabler macht: http://www.gummada.de/2012/07/11/linux-und-google-drive-etwas-mehr-komfort-durch-ein-simples-script/

  3. Für alle, die eine NAS (z. B. wie ich von QNAP) haben oder einen Raspberry Pi, kann ich nur ownCloud empfehlen. Mit meiner TS-212 läuft das Tool super. Ich synchronisiere die Arbeitsfläche, Downloads, Musik etc. in seperaten Ordnern mit meinem Arch Linux Laptop und meinem Arch PC.
    Wenn ich auf meinem PC jetzt eine Datei auf dem Desktop ablege, dann habe ich die in wenigen Sekunden auch auf dem Desktop vom Notebook. Wenn ich dann schnell wohin muss/müsste, dann habe/hätte ich die Datei trotzdem dabei.
    Andere Tools wie Google Drive, Dropbox … können jeweils nur einen Ordner synchronisieren. Und: Wer hat schon kostenlos 2TB Speicherplatz (ohne Stromverbrauch)??

  4. Einfach einen kleinen 3-Zeiler mit inotify drum herumstricken, schon klappt’s auch mit dem Automatismus(inotify überwacht die Verzeichnisse/Dateien auf Zugriffe und Veränderungen).

  5. Insync ist funktional viel näher dran am echten Google-Client, ansonsten gibt es genug bessere Alternativen für Cloud-Speicher, nicht zuletzt die eigene Owncloud.
    Grive hat natürlich den dicken Pluspunkt freie Software zu sein. Und es könnte sogar unter *BSD lauffähig sein…

  6. Habe Grive getestet und auch lnsync – ersteres ist etwas „sperrig“. Hoffe, dass da noch weiter entwickelt wird 🙂
    Insnyc kann mehre Google-Acounts verwalten – das ist klasse 🙂
    Aber es wird definitiv Geld kosten – und zwar für jeden verlinkten Acount!

    Mittelfristig hoffe ich, dass Google sein Versprechen wahr macht und nen eigenen Client entwickelt!

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