Libratone meldet Insolvenz an

Das Unternehmen Libratone scheint pleite zu sein. Dies geht aus Berichten von Kunden hervor, die sich derzeit um Support bemühen. Libratone wurde 2009 in Dänemark gegründet und spezialisierte sich recht früh auf hochwertige Lautsprecher, die auch schon vor vielen Jahren Apples AirPlay unterstützten. 2014 wurde das Unternehmen an eine Investorengruppe verkauft, nun scheint die Luft ganz raus zu sein.

Schaut man sich öffentliche Zahlen des Unternehmens an, dann kann man den Abwärtstrend gut verfolgen. Kunden, die sich an den Support wenden, bekommen mitgeteilt, dass das Unternehmen insolvent sei. Infolgedessen sei man momentan nicht in der Lage, Garantie- oder Rückgabeanträge zu bearbeiten, aber man gehe davon aus, dass man innerhalb der nächsten Wochen einen neuen Eigentümer finden werde.

Sobald das Unternehmen einen neuen Eigentümer habe, wolle man die Kundenanfragen wieder regulär abarbeiten. In der Mail an Kunden wird dann auch ein Link zum Insolvenz-Bevollmächtigten erwähnt, hier kann man dann seine Forderungen anmelden.

  • Danke Andreas

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

16 Kommentare

  1. Schade. Ist die Marke umsatztechnisch nie abgehoben oder gab es andere Gründe wie z.B. die Übernahme durch die Investorengruppe? Letzteres führt ja gerne zu „Kostenoptimierungen“, was auf Deutsch auch „totgespart“ genannt wird.

    • Totsparen ist die eine Seite. Eine andere könnte aber auch sein, dass man sein Geschäft nicht großartig diversifiziert hat. Die gute Qualität hat natürlich auch ihren Preis. Teilweise bekommt man auch Konkurrenzangebote, die preislich günstiger, aber zumindest technisch dieselbe Qualität bieten. Sie unterscheiden sich dann nur äußerlich. Aber trotzdem schade um Libratone.

      • Genau das kann auch „totsparen“ sein. Wenn man es weder technisch noch preislich schafft, eine Alleinstellungsmerkmal zu generieren, so kann nur Sales oder Marketing helfen. Spezielle Sales-Deals und das Aufbauen einer Marke benötigen aber viel Kapital, das eine Investmentfirma eher abziehen will.

  2. B&O sind wohl auch nicht weit weg davon.
    Schade um beide … Audio und Design können die .

    • Da wundert es aber auch nicht. War man meiner Meinung nach die letzten Jahre mit der Marke Beoplay und solch tollen Lautsprechern wie dem A8 oder auch A9 noch ein Aushängeschild, kommt da seit 1-2 Jahren nur noch Mist zu völlig überzogenen Preisen, selbst das Design ist so belanglos geworden.

  3. Noch nie was von der Marke gehört O_O

  4. Ingo Podolak says:

    Gut das ich diesmal gewartet habe, nach den „Crazybaby-Air“ und „Doppler Labs-HereOne“ wollte ich es eigentlich nochmal mit den Libratone TrackAir+ versuchen.
    Das wäre dann eventuell der 3. Herrsteller gewesen der nach dem Kauf vom Markt verschwunden wäre.
    Scheinbar habe ich mit TrueWireless kein Glück.

    Dabei ist meine Anforderung garnicht mal so hoch
    USB-C, QI Laden, ANC und die möglichkeit die Umgebung lauter zu schalten.

    • AirPods Pro mit nem USB-C auf Lightning Kabel?

      • Ich hab selbst auch lange überlegt ob ich für die Airpods Pro soviel Feld ausgeben sollte.
        Aber ich habe bei einem guten Angebot zugeschlagen und was soll ich sagen, gerade dieser Transparent-Modus ist einfach nur genial. ANC funktioniert natürlich auch super.

    • Schade… Ich hoffe die App wird weiter funktionieren, da nur hier das ANC-Level eingestellt werden kann.
      Im Play-Store ist sie nicht mehr verfügbar…

      Auch das letzte Update war fehlerbehaftet und wurde zurückgezogen, woraufhin ein neues Update zeitnah kommen sollte. Ich hoffe das wird unter einem neuen Käufer nachgeholt.

  5. Eigentlich tolle Geräte. Allerdings war beim Thema Zwangsregistrierung bei mir schluss.

  6. Schade, ich bin sehr mit meinen Track Air+ zufrieden. Hatte mir diese für’s Homeoffice bestellt. Leider hab ich erst danach erfahren, dass schon zwei mal die Firmware für die Teile wieder zurückgezogen wurde weil man sich dadurch ordentlich Bugs mitreingepatcht hat. Downgrade? Fehlanzeige. Hilfe vom Support? Schweigen.

    Hätte ich nur mal nicht mit den 40€ geknausert und mir doch die AirPods Pro gekauft…

  7. HelloKicki says:

    Schade schade, hatte sehr lange im Auge, da mit die Apple-Teile zu teuer waren und hab gehofft, dass ein Angebot für 150€ mal auftaucht. Aber so lieber nicht.
    Hab mich jetzt für die neuen Honor Magic EarBuds entschieden, die gab es jetzt für günstige 76€ und die sollen gutes ANC bieten…mal gespannt.

  8. Guten Klang und gutes Streaming können viele , Libratone hat ja auch immer über exclusives Design punkten wollen. Das reicht aber m. E. nicht oder nur für die sog. Audiophilen die oft auch „optophil“ sind. Auch einfach aussehende Boxen , eben „Schachteln“. können nämlich brilliant und extrem gut klingen . Dazu braucht es weder Woll-Überzüge noch Schleiflack oder sonst was für exitotisches Aussehen. musik ist nun mal für die Ohren . Daher würde ich mir z. B. eher ne nubert oder andere eher etwas „hausbacken“ aussehende Hifi-Technik in die bude stellen anstatt Design-objekte . Denn auch wenn die Libratone -Zips gut klangen , man merkte am Preisschild daß man hier auch viel fürs Aussehen bezahlen sollte . für Klang gebe ich gern gutes Geld aus , aber nicht für einen Wollpräser auf der box smile Etwas weniger SchickiMicki , realistischere preisvorstellungen und die dinger wären gut verkaufbare Hifi-Speaker gewesen.

  9. Wider ein Kandidat für Samsung… glaub die haben so viele Marken schon aufgekauft…
    Komisch ist nur das Samsung selbst nicht so gut ist wie ihre aufgekauften Marken 😉 geht fast so schlimm wie Sony Hausintern mit ihren Cams die sie nie einabauen in eigenen Phones.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.