LG UltraFine OLED Pro 32EP950-B: Monitor wird nicht günstig

Anfang des Jahres hat LG einen neuen Monitor vorgestellt, den LG UltraFine OLED Pro. Bei ihm handelt es sich um einen Monitor mit 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) und einer Diagonale von 31,5 Zoll, der auf die OLED-Technologie setzt. Individuelles Dimmen für alle 8 Millionen Pixel ist so möglich. Dass man einen hohen Preis erwarten konnte, zeigte sicher schon das Vorhandensein des OLED, bislang war aber nicht bekannt, was das Gerät kosten soll. Auf der US-Seite von LG kommt der Monitor uns schon mit einem Listing und einer Preisaussage entgegen, knapp 4.000 Dollar werden da genannt.

Ein erster US-Händler nennt die Verfügbarkeit bereits im Juli. Der deutsche Händler Cyberport spricht von 3.249 Euro für den Monitor. Der LG UltraFine OLED Pro verfügt über USB-Anschlüsse, USB-C, HDMI sowie zwei DisplayPort-Anschlüsse. LG teilte zur Vorstellung mit, dass das Gerät zu 99 Prozent DCI-P3 und Adobe RBG farbgenau ist, dazu VESA Display HDR400 True Black bietet. Freilich: Man richtet sich mit diesem Modell nicht an den normalen Anwender, sondern an Profis aus den Bereichen Design, Video und Bild.

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7 Kommentare

  1. Wow, für den Preis bekommt man einen sehr gut ausgestatteten 27″ IMac. Ich sehe den Vorteil von OLED auch für die Creativ Branche nicht wirklich. Der Monitor wird ein Nischenprodukt und die Nische wird sehr klein sein.

  2. Bei dem Preis bekommt man schon 2x 65″ OLED vom selben Hersteller 😀 – welche dann sogar noch Empfangsteile und webOS haben.
    Die TV Geräte sind jetzt keine Alternative für den Schreibtisch, aber irgendwie hat man die mit dem Preis die Bodenhaftung verloren.

    Für den Preis müssen echte 12bit bei 60hz möglich sein.
    Auch eine Hardwareseitige Kalibrierung (Messgerät inklusive) und viele ergonomische Einstellmöglichkeiten.

  3. Einmal OLED, immer OLED. Ich lechze nach einem OLED Monitor. Diese IPS/VA Panel Lotterie macht keinen Spaß.
    Der Preis ist der Nische geschuldet. Aber es soll ja noch eine kleinere 27″ Variante folgen. Und meinem Wissen nach ein LG OLED TV kleiner als 48″.

  4. verstehe ich nicht ganz und das meine ich Ernst wenn ich es richtig verstehe ist doch das VESA Display HDR400 das unterste Siegel von VESA für HDR Wertigkeit also die schlechtesten Wert den man mit seinem Display erreichen kann, wen will man dann denn mit einem 3000 euro Display erreichen ?

  5. Das ist auch bestimmt sehr beeindruckend so ein Gerät, das möchte ich gar nicht klein reden.
    ich staune aber weiterhin:
    – 2014 kam Apple mit dem iMac 5K. Ein 27″ Monitor mit 5K Auflösung. Keine Pixel mehr erkennen am Desktop. Wow!
    – Korrigiert mich, wenn ich falsch liege: Es gab seither genau EINEN Monitor (von LG?) der bei ebenfalls 27″ 5K lieferte. Den gibt es aber soweit ich weiß auch nicht mehr.

    Heute, 2021, sieben Jahre später, gibt es weiterhin nichts vergleichbares auf dem Markt für den Fall, dass man keinen iMac sondern einen Monitor für einen Mini oder *hust* PC haben möchte

    Fast 32″ mit 4K … na gut, dafür OLED … Für einen Monitor wäre es mir trotzdem schon wieder „zu grob“ 😉

    • Hallo, nein es gab zwischenzeitlich mehrere 5K Monitore von HP, Iiyama, Dell und auch von LG.
      Inzwischen gibt es nur noch die von LG.
      UHD Panele sind offenbar gut genug und bieten aufgrund der Stückzahlen ein viel besseres Preis-/Leistungsverhältnis.

  6. Black Mac says:

    Da würde ich mir viel eher das Apple Pro XDR Display für 6500 Euro holen. Wer sein Geld mit Color Grading u.ä. verdient, wird über die Differenz locker hinwegsehen. Und wer sein Geld “nur” im grafischen Gewerbe verdient, kauft sich für das Geld einen hervorragend ausgestatteten 5K-iMac und verhurt die Preisdifferenz.

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