LG Minibeam Nano: 270 Gramm sorgen für 100 Zoll Bilddiagonale – auch ohne Kabel

LG hat bereits ein recht umfangreiches Beamer-Sortiment, das hält den Hersteller aber nicht davon ab, nicht noch ein weiteres Modell auf den Markt zu bringen. Beim neuesten Micro LED Projektor handelt es sich um den Minibeam Nano (PV150G). Der kleine Beamer bringt gerade einmal 270 Gramm auf die Waage, liefert aber dennoch eine Bildgröße von bis zu 100 Zoll Diagonale. Auf eine Steckdose ist der Projektor dabei nicht angewiesen, einen Spielfilm hält er auch mit dem eingebauten 3.800 mAh-Akku durch (2 Stunden).

LGMinibeamNano

Die im Minibeam Nano verwendeten LEDs haben eine Lebensspanne von 30.000 Stunden, das entspricht 10 Jahren – falls man das Gerät täglich 8 Stunden nutzt. Lediglich bei der Auflösung macht der kleine Projektor keine ganz so große Figur. 854 x 480 Pixel wirft das Gerät an die nächstgelegene Wand.

Die Hauptspezifikationen des LG PV150G laut Hersteller im Überblick:

Native Resolution: 854 x 480 (WVGA)
Brightness : 100 ANSI lumens
Contrast Ratio: 100,000:1 (Full On / Full Off)
Illumination: RGB LED (Lifespan: up to 30,000 hours)
Image Size: up to 100 inches (Wall-to-Lens Distance: 3.625m)
Throw Ratio: 1.64 (Normal Throw)
Battery : Built-in (Up to 2 hours)
Aspect Ratio: 16:9
Dimensions (W/D/H): 108 x 103 x 44mm
Weight: 270g
Sound : Built-in (1W Mono)
Screen Share: Wired and Wireless Mirroring with Smartphone / Tablet / PC
USB Support: HD DivX / Office Viewer
HDMI: Supports up to Full HD input
Power Source: 100-240V AC-DC Adapter / 3,800mAh Battery

Der Minibeam Nano PV150G wird noch diesen Monat – auch in Europa – verfügbar sein, einen Preis nennt LG allerdings noch nicht. Sicher kein Gadget, das den Fernseher zu Hause ersetzen kann oder soll, bei einem entsprechendem Preis aber durchaus für diverse Parties oder spontane Filmsessions super.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Hieß 100 ANSI Lumen nicht, dass man nen pechschwarzen Raum braucht? Dann ist so ein mobiles Ding unnütz, denn dann kann ich auch nen normalen Beamer mitnehmen und mir die mobile Dunkelkammer sparen. Heller, höhere Auflösung – dann wäre es auch brauchbar.

  2. 100 Zoll oder 100 inch?

  3. dernickel says:

    Manfred: Soll das lustig sein?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zoll_(Einheit)

  4. Bei 100 Zoll geht das bei dieser Auflösung doch in Richtung PacMan. 😉

  5. Pro qm Bildfläche braucht man für Tageslichprojektoren 400 lm. das bedeutet, mit 100 lm kann man locker eine Diagonale von 80cm bei normaler Sonneneinstrahlung beleuchten. Am Abend kann man auch entspannt Fußball drauf gucken mit einer richtig großen Diagonale. Zum Vergleich: ein Beamer mit 1000 lm kann das gleiche Bild doppelt so hell darstellen, ein Beamer mit 4000 lm stellt ein doppelt so großes Bild doppelt so hell dar.

  6. Ach ja, die Auflösung entspricht in etwa PAL oder VGA Auflösung. Ist natürlich kein Full HD, dafür hat man den Vorteil der Portabilität. Wenn man häufiger unterwegs ist, schlägt das Ding auf jeden Fall die allermeisten Hotel-Fernseher und für die kleine Präsentation zwischendurch taugt er auch. Auch Abends auf der kleinen Gartenparty macht sowas Spaß oder um beim Kumpel ohne Fernseher mal ein Filmchen zu gucken. 2 Meter Diagonale ist halt doch was anderes als der 80cm Fernseher, Full HD hin oder her. Wenn das Ding für einen schmalen Taler zu haben ist, auf jeden Fall einen Test wert.

  7. 100 Lumen bei 100 Zoll und 3,6m Abstand und SD Auflösung – man muss wohl lange im Marketing weisses Pulver geschnupft haben, um das für eine gute Idee zu halten.

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