LG startet Hi-Fi Musikverkauf in 70 Ländern, 2 Songs pro Monat gratis

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Während Musikstreaming im Moment die Welt bewegt, gibt es anscheinend auch noch Bedarf an Tracks zum herunterladen, am besten in guter Qualität. Hier setzt LG mit seinem neuen Hi-Fi-Musikservice an, der in 70 Ländern noch diesen Monat starten wird. LG bietet Musik in hoher Qualität (24 bit / 192 kHz), 2 Songs pro Monat erhalten Nutzer kostenfrei. Weitere Titel können mit einer Ersparnis von bis zu 50 Prozent gekauft werden, wie LG in der Pressemitteilung verlauten lässt. Unklar ist, ob der Dienst auch in Deutschland angeboten wird. Genannt wird Deutschland nicht explizit, eine Nachfrage bei LG brachte bisher kein Ergebnis hierzu. Sobald LG Deutschland selbst weiß, ob die Musik auch nach Deutschland kommt, werden wir es Euch wissen lassen. Genutzt werden können die Hi-Fi-Tracks auch mit einigen aktuellen LG-Smartphones (24 bit Playback-Möglichkeit), wie dem G4, G3, G2 und G Flex 2. Preise für das Hi-Fi-Angebot nennt LG indes noch nicht.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Das mit den gratis Songs hört sich interessant an. Wenn ich bei einem Spotify Abo z.B. pro Monat 5 Songs als MP3 erhalten und damit auch nach der Kündigung behalten dürfte fände ich die Streaming-Angebote auch interessanter…

  2. Abtast Rate von 16kHz? Schreibfehler?

  3. Lt. PM werden 24 bit/192 kHz angeboten. Also für Leute mit ganz besonderen Ohren. 😉

  4. @ Klausi

    Sagen wir für Leute mit dem richtigen Anlagen, dann wird da eher ein Schuh draus. Auf Deinen Kronkorken fürs Mobiltelefon hörst Du eher weniger den Unterschied. Auf dem Brüllwürfelset vom Tschibo mit Klingeldraht auch nicht. Letztlich ist das die moderne Studio Referenz Auflösung. Wer sich etwas vernünftiges zu Hause hinstellt, ohne HIFI Label „Klangfärbung“, hört am Ende mehr oder weniger exakt das was im Studio geplant war. Für den Konsumenten wurde es halt früher aufgrund von Speicherproblemen „runtergedithert“. Also nochmal, ja man hört einen Unterschied zur gemeinen Wald und Wiesen MP3, vorausgesetzt man hat entsprechendes Equipment. Letztlich ist das hier ja am Ende eine Kopie der Masterfiles.

  5. 24Bit / 192kHz ist kompletter Quatsch und reines Marketing. Die Begründung mit der Studioqualität ist schon lange obsolet, weil der Fertigungsraum beim Produzieren von Musik, Bildern oder Filmen immer höher sein sollte als der Publizierungsraum, weil das Datensignal manipuliert wird. Genau wie es zwar Sinn macht RAW Bilder zu schießen, weil man die noch bearbeiten möchte, aber für die reine Darstellung ein JPG mehr als ausreicht.

    Ein Unterschied zwischen MP3 und CD Qualität können noch etwa 20% der Menschen hören, von denen aber wiederum nur 20% (also 4%) das Gehörte als „besser klingend“ beschreiben würden. Den meisten Menschen sind die höheren Oberwellen sogar deutlich unangenehmer und es ist schlechter fürs Gehör. Ein berühmter Tontechniker vom NDR hat mal zu mir gesagt, dass das menschliche Gehör bei CD-Qualität sein Maximum erreicht. Alles darüber hinaus ist nur noch Marketing für Leute die meinen „Superohren“ zu haben. Die Hersteller und Vertreiber der Dienste machen sich auch häufig über solche Menschen lustig, weil sie wissen, dass man bei 24Bit / 192kHz einfach keine Differenzierung zu zB. 24Bit / 48kHz mehr hören kann. Ich habe bisher nur einen einzigen Tontechniker kennengelernt, der meinte, dass 24Bit Sinn macht, aber auch „eigentlich“ nur in der Produktion und nicht der Wiedergabe. Viele „Audiophile denken auch, dass flac Dateien schlechter klingen als das Original, bevor ihnen jemand sagt wie die Komprimierung funktioniert. Irgendwann endet man bei Menschen, die meinen über ihre Körperhaare auch Töne wahrzunehmen. Unfassbar.

  6. Das Gehör schneidet üblicherweise bei etwa 20 kHz ab. Um alles unterhalb dieser Frequenz zu rekonstruieren, benötigt man etwa die doppelte Frequenz (siehe: Nyquist-Frequenz). Mit den 44 kHz der Audio-CD („Redbook“) gelingt das also super.

    Alles darüber ist meines Erachtens Quatsch, selbst wenn die Lautsprecher das wiedergeben könnten, könnte man das nicht hören. Das wäre in etwa so, also würden „Visiophile“ darauf bestehen, dass auf deren DVDs auch das IR-Spektrum vertreten ist, weil das „voller und räumlicher“ aussieht… 😛

    Doppelt-Blindtest haben übrigens gezeigt, dass auch Menschen, die sich als audiophil bezeichnen und viel Geld in HiFi-Equipment angelegt haben, nicht in der Lage sind, hochaufgelöste Tracks von CD-Qualität zu unterscheiden. 50 – 50 halt. Zumindest ist mir kein Test bekannt, der was anderes zutage gebracht hat.

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