Keine Empfehlung: Logitech Circle: Neue Funktionen nur für Premiumkunden

logi-circle-bildIn diesem Testbericht beschäftigten wir uns mit der Logitech Circle, einer kleinen und mobil arbeitenden Überwachungskamera mit Cloud-Anbindung. Wusste zu gefallen, durfte sich aber auch einige Kritikpunkte von mir anhören. Einer war beispielsweise, dass es keine Erkennung von bestimmten Zonen gibt. Viele Kameras, auch die im günstigen Segment, erlauben es dem Nutzer, „Motion Zones“ festzulegen. Wird in diesen Zonen eine Bewegung festgestellt, so wird alarmiert. Dies bekommt nun auch die Logitech Circle-Sicherheitslösung spendiert. Auch bietet der Hersteller nun eine intelligentere Personenerkennung an, sodass nicht bei Haustieren oder ähnlichem gewarnt wird. Ist die Logitech Circle dadurch empfehlenswerter? Mitnichten, ich rate jetzt noch mehr vom Kauf ab.

Viele Hersteller von Cloud-angebundenen Kameras bieten Premium-Funktionen. Diese Premium-Funktionen sind auf die Aufnahmekapazität bezogen. Die meisten bieten X Stunden Aufnahmen oder X Stunden Abruf der Aufnahmen an. Wer mehr will, der zahlt dementsprechend. Noch halbwegs nachvollziehbar, wenn man eine solche Cloud-Lösung kaufen möchte.

Ankündigung Logitech:

Today Logitech (SIX: LOGN) (NASDAQ: LOGI) introduced enhanced security features for the Logitech Circle Home Security Camera including intelligent Person Detection through proprietary artificial intelligence and Motion Zones to monitor specific areas of home, exclusive to the Premium subscription.

Unverständlich die Handlungsweise von Logitech: Die eben erwähnten neuen Funktionen werden nicht allen Kunden zur Verfügung bereitgestellt, sondern nur denen, die für die Cloud-Speicherung namens Circle Safe Premium zahlen. Das sind dann 9,99 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr. Der Kunde kauft also eine Kamera für eine nicht gerade kleine Summe und bekommt dann noch nicht einmal alle Funktionen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

7 Kommentare

  1. Erschreckend. Und wenn dann am Ende die Cloudfunktion in 2 Jahren eingestellt wird, sitzt man auf nem Haufen Elektroschrott. Ich habe für 30€ ne reudige Chinakamera. Ist super und hat sogar nen SD-Karten-Schacht. Kalr, man muss Abstriche bei der Software machen (die ÜBersetzung ist nicht wirklich gut, aber es ist alles selbsterklärend).

    Und warum soll ich dann so eine Lösung erwerben, die für den Homeuser zu teuer und unpraktikabel ist und für den professionellen Einsatz ungeeignet?! Totes Produkt.

  2. Hat wer einen Tipp für ne günstige, halbwegs gute Cam um seine Haustiere zu überwachen? Idealerweise ohne externer Cloud.. Theoretisch würde mir auch ein Live-Bild reichen. Hab mir letztens eine dieser China-Cams gekauft, dann aber storniert als ich gelesen hatte, dass die Daten über China gehen müssen.
    Grüße

  3. Logitech wird es damit begründen, dass die Aufnahmen in der Cloud analysiert werden und daher dieses Feature die Cloud unbedingt voraussetzt. Und wie oben schon geschrieben: In 3 Jahren stellt Logitech die Cloud ein und dann sitzt man da und hat nix mehr.

  4. Ich bin absolut kein Freund von diesen Abomodellen und dass man auf eine Cloud o.ä. angewiesen ist.
    Was da in ein paar Jahren für Kosten entstehen.

  5. Das ist doch vollkommen legitim …
    Man kauft ein gewisses Leistungspaket für, mal angenommen, 200 Geld, will man mehr Leistungsumfang bekommt man den dann eben für z.B. 400 Geld ….
    Wo soll da jetzt ein Problem sein?
    Will damit nicht sagen, daß ich mir so n Quatsch kaufen würde, aber Jedem halt das Seine ….

  6. @Lucas versuch es mir einem Raspberry+Kamera und MotionEye

  7. Vorteil der Cloud ist: auch, wenn die Kamera gestohlen wird ist die Aufnahme vorhanden. Und für die letzten 24 Stunden ist die Cloud kostenfrei. Ich habe sie im Einsatz und bin insgesamt doch eher zufrieden.