Investcorp Technology Partners steigt groß bei Avira ein

 

Avira wird zu großen Anteilen von Investcorp Technology Partners (ITP) übernommen. Das hat Avria bereits offiziell per Pressemitteilung bestätigt. Der Gründer von Avira, Tjark Auerbach, teilt mit: „Mit Investcorp habe ich einen Investitionspartner gefunden, der meine Werte teilt und die Strategie des Managementteams, Menschen weiterhin langfristig zu schützen, mitträgt.“

Falls euch Avira wider Erwarten gar nichts sagt: Das Unternehmen bietet Virenscanner und andere PC-Optimierungs- und Schutzlösungen an. Profitables Wachstum in den Segmenten für sowohl Privat- als auch OEM-Kunden solle laut Avira weiterhin das oberste Ziel sein. Dank Investcorp Technology Partners würden sich die eigenen Möglichkeiten da nun deutlich erhöhen.

Investcorp investiert bevorzugt in mittelständische Technologie-Unternehmen aus den Bereichen IT-Sicherheit, Daten/Analytik und Finanztechnologie/Zahlungsverkehr. Frühere Investitionen beinhalten Utimaco, Sophos, Optiv, SecureLink, CoreSec, Nebulas, iT-CUBE, CSID, OpSec und Impero. Die Übernahme ist aktuell noch nicht ganz durch, denn sie unterliegt weiterhin der kartellrechtlichen Genehmigung.

Wie viel Geld da nun hin- und herschoben wurde, geben die beiden Firmen im Übrigen nicht öffentlich bekannt. Man sagte aber, dass der Wert von Avira auf ca. 180 Mio. US-Dollar geschätzt worden sei. Auch wenn ITP nun die Mehrheitsanteile an Avira halten soll, behält der Gründer Auerbach weiterhin einen signifikanten Anteil. Avira möchte sich nun unter der neuen Schirmherrschaft auch in weiteren Märkten ausbreiten, z. B. dem Mittleren Osten, wo Investcorp bereits aktiv ist.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Heisenberg says:

    Avira? Ach ja das benötigte kostenlose und werbefreie Windows XP Antivirus, da kommen Erinnerungen hoch, das es den ganzen virus Klingel rotz zu Windows 10 Zeiten überhaupt noch gibt xD

    • Fremdanwendungen, die mit Systemberechtigung laufen und alle Dateien permanent scannen. Früher hatte man einfach mehr Vertrauen oder besser gesagt, die Anbeiter waren weniger Evil.

    • Zumindest für Privatanwender gibt es mittlerweile keinen Grund mehr für einen Virenscanner Geld auszugeben.

      Und für Avira schon dreimal nicht, mit der verbugten Software hatte ich schon mal meinen Spaß und der Support hat einen selbst an zahlenden „Premium Kunden“ fast eine Woche warten gelassen bis man sich mal zu einer Antwort erbarmt hat.

      Schlechter geht es kaum.

  2. Benutze seit Jahren nur noch den Windows Defender und habe noch nie Probleme gehabt.

    Verstehe nicht wieso es solche Programme noch gibt.

  3. Danke für die Info, ich habe hier noch einen Rechner auf dem läuft aus alter Gewohnheit immer noch Avira Free, werde ich morgen endlich löschen.

    • Löschen…… ich hoffe, Du meinst damit die Deinstallation mit dem dazugehörigen Deinstallationstool und händischer Entfernung der letzten Überbleibsel in der Registry.

  4. Damit hat Herr Auerbach sein Projekt endgültig beerdigt.
    Ein Investment Fonds und IT Security schließen sich von vornherein aus.
    Wozu braucht man derart aufgeblähte Programme, die gleichzeitig AV-Tool sind, Backup-Tool, mir sagen, das ich bitte die automatische „Optimierung“ aktivieren möge, damit mein Schlepptop immer so schnell ist wie vor der ersten Inbetriebnahme.
    Und wenn der User vor dem Monitor auf alles klickt, wo klick mich drauf steht, nützt auch kein AV-Programm.

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