Instagram will das Zurückholen gehackter Konten erleichtern

Ein Albtraum für viele Nutzer: Das eigene Konto im sozialen Netzwerk der Wahl wurde gehackt. Leider passiert das dennoch regelmäßig. Wie einfach man dann sein Konto zurück erhält, hängt stark vom jeweiligen sozialen Netzwerk ab. Bei Instagram musste man bisher ein Support-Formular ausfüllen bzw. per E-Mail Kontakt aufnehmen. Sowohl für seine Mitarbeiter als auch Nutzer, möchte man das Zurückholen gehackter Konten aber in Zukunft vereinfachen.

Schwierig wird es grundsätzlich besonders dann, wenn die Hacker bereits eure E-Mail-Adresse und eure Telefonnummer ändern konnten. Genau an jenem Punkt will Instagram aber nun ansetzen. In den USA beginnt Instagram bereits damit, beim Login innerhalb der App den Hinweis „Need more help“ einzublenden. Dann lässt sich in der App die ursprüngliche Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse verwenden, um ein gestohlenes Konto wieder zurück zu holen.

Instagram schickt dann einen sechstelligen Code an die E-Mail oder aber Telefonnummer, die ursprünglich zur Registrierung verwendet wurde. Sollte das Procedere erfolgreich sein, dann löscht Instagram anschließend für alle anderen Geräte die Zugriffsmöglichkeit. Hacker an anderen Geräten werden dadurch ausgesperrt. Nachdem der Prozess der Wiederherstellung schließlich fertiggestellt ist, können Betroffene die E-Mail-Adresse und Telefonnummer natürlich wieder ändern.

Parallel achtet Instagram mittlerweile darauf, auch die Usernamen abzusichern: Sollten Hacker den Namen des Kontos auch noch geändert haben, besteht deswegen kein Grund zur Sorge. Der Name wird nämlich für eine Weile gesperrt, so dass ihr nicht plötzlich mit einem anderen Nutzernamen auskommen müsst, während womöglich ein Dritter euren ursprünglichen Namen verwendet. Stattdessen könnt ihr euren Namen dann ebenfalls wieder herstellen.

Generell empfiehlt Instagram seinen Nutzern aber vor allem zwei Sicherheitsmaßnahmen: Zwei-Faktor- Authentifizierung sowie möglichst sichere, individuelle Passwörter. Schon damit ließen sich laut dem sozialen Netzwerk nämlich die meisten Hacks verhindern.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Jonas Wagner says:

    spannende bei verkauften Accounts. Kommt ja auch oft vor. Kann man die dann einfach zurück holen?

  2. Vielleicht sollte diese Bastelbude erstmal damit anfangen, bei der Registrierung ganz ordinär per Double-Opt-In zu überprüfen, ob die angegebene Mail-Adresse überhaupt dem Benutzer gehört. Hätte mir persönlich jedenfalls den Ärger gespart, mich überhaupt mit diesem „Dienst“ beschäftigen zu müssen.

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