ID. ROOMZZ: Elektro-SUV mit drei Sitzreihen

Volkswagen hat die Studie eines neuen Elektroautos auf der Auto Shanghai gezeigt. Besonderheit: Der ID. ROOMZZ ist ziemlich groß. Die Serienversion wird als großes SUV mit drei Sitzreihen ab 2021 in China durchstarten, so der Konzern. Die 82-kWh-Batterie ermöglicht mit einer Akku-Ladung Distanzen von bis zu 450 km (WLTP), bzw. 475 km (NEFZ, China).

Die Studie lässt sich per Schnellladesystem mit einer Leistung von 150 kW (DC) innerhalb von gut einer halben Stunde auf 80 Prozent aufladen, so Volkswagen weiter. Die beiden E-Motoren können mit einer Systemleistung von 225 kW / 306 PS beide Achsen permanent antreiben.

Der ID. ROOMZZ beschleunigt in 6,6 Sekunden auf 100 km/h und ist bis zu 180 km/h schnell (elektronisch abgeregelt). Der ID. ROOMZZ soll auch über einen vollautomatisierten Modus verfügen (Level 4). Autonomes Fahren Level 4 bedeutet vollautomatisiertes Fahren, allerdings hat man hier immer noch einen Fahrer hinter dem Steuer, der eingreifen kann.

Ob und zu welchem Preis der ID. ROOMZZ in Deutschland durchstartet, ist bislang nicht kommuniziert worden.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Und die Namensgebung soll nun besonders hipp wirken oder was sollen die beiden Z hinten dran?!

  2. Heute früh fuhr ich eine Weile hinter einem Tesla S, VW hat eine Studie vorgestellt… That`s the difference!..

    • Volkswagen macht gute Gewinne, Tesla nicht. Ist auch ein Unterschied.

      • Wenn für dich Betrug statt Innovation ein adäquates Mittel zur Erwirtschaftung von Gewinnen ist…

        • Hinterfrag doch erstmal die Ursache des Betrugs. Aus „Spass“ mit gefakt niedrigen Abgas Werten angeben war nicht der Grund. Überhaupt hat den ottonormal Käufer vor der Einführung der grünen Plaketten die Abgas Werte nicht interessiert. Was mag also der Grund gewesen sein…. Man muss die Nachrichten auch ein bisschen reflektieren und nicht alles schlucken was einem vorgesetzt wird.

          • Hab ich. Bin zu dem Schluss gekommen, dass es weder VW noch den anderen Herstellern an den Mitteln mangeln dürfte, entweder technisch gesetzeskonforme Produkte herzustellen, oder die Politik mit diesen Mitteln zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Zumal gewöhnlich bei unangenehmen Gesetzen in der personell starken Autobranche gerne die Stellenabbaukeule geschwungen wird.

            Stichwort: Größere Harnstofftanks.

            Kann natürlich auch sein, dass ich was verpasst habe.

        • Erinnert mich ein bisschen an: „wozu Kraftwerke, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose.“
          Bei Tesla nur das fertige Produkt zu sehen und die Umstände, wie und mit welchen Umweltschäden die Herstellung der Batterien erfolgt, ist auch nicht richtig.

          • Florian Schmied says:

            Dann kläre uns gerne auf, welche Umweltschäden entstehen denn konkret?
            Angenehmerweise wächst aber ja Diesel und Benzin bei der Tanke ums Eck 😉

            • Mal so auf die Schnelle:
              https://www.3sat.de/page/?source=/makro/doku/198202/index.html

              Meines Wissens ist man noch nie ohne große Umweltschäden ausgekommen, sobald eine Produktion, eine Förderung o.ä. nennenswerte industrielle Ausmaße annimmt. Egal, ob das nun für Möbel, fürs Essen oder fürs Auto ist. Und nur weil es ein paar Bauern in Chile, ein paar Kinder in Indien oder Arbeiter der sogenannten dritten Welt betrifft und nicht vor unserer Haustür passiert, ist es trotzdem genauso so schlimm.

              • Florian Schmied says:

                Klar, Lithium-Ionen-Akkus, wie sie aktuell in jedem Laptop, Handy aber auch E-Auto vorkommen, sind was ihre Inhaltsstoffe betrifft nicht unproblematisch. Mich verwundert in der Diskussion nur immer wieder, warum das bisher bei den Laptops und Handys nie groß thematisiert wurde und jetzt bei den Auto-Akkus schon, zudem sich die Akkus, die z.B. Tesla einsetzt (18650 und 21700) sehr gut recyclen lassen, ganz im Gegensatz zu Handyakkus. Tesla als Hersteller setzt außerdem viel daran, die Akkus auch dahingehend zu verbessern, sei es durch weniger Kobalt in den Akkus (https://teslamag.de/news/tesla-akku-generation-kobalt-musk-19134) oder durch Kontrolle bei den Zulieferern (https://ecomento.de/2017/07/18/so-geht-tesla-mit-konfliktrohstoffen-um/)
                Du hast schon recht, wir dürfen diese Gefahren für Mensch und Umwelt nicht außer Acht lassen, es hat sich allerdings gezeigt, dass vergleichsweise wenig Menschen bereit sind, ihren Lebensstil zugunsten der Umwelt grundlegend zu verändern. Daher müssen wir neue Technologien erforschen und da zählt für mich auch das Elektroauto dazu. Verbote bringen am Ende nichts und verärgern nur die Leute, beispielsweise bei den Diesel-Fahrverboten.

              • Hi timido, nee ohne große Umweltveränderungen – um mal das negative Wort Schäden zu vermeiden – ist überhaupt keine menschliche Aktivität ausgekommenn seit Menschen aus der Jäger- und Sammnlergesellschaft zu seßahfte Kultur und Akerbaugesellschaften aufgestiegen sind. Auch die Städte der Antike kannten Abwasser- und Müllrpobleme . Nur daß die cholera und Co. irgendwann das problem übervölkerter Metropolen jener Zeit wieder „relativierten“. Will aber die Zeit nicht zurück , sorry. Lieber heute mit ein bisschen Stickoxyd in der Luft , nein sicher nicht gesund , aber wir leben dennoch länger als vor 300 Jahren , als es noch keine Autos gab … Also unterm Strich überwiegt der Nutzen des heute dessen Schäden , oder ?

          • Den Zusammenhang zwischen deinem und meinem Kommentar verstehe ich nicht.

            Mit meinem Kommentar wollte ich lediglich darauf hinaus, dass weder VW noch Tesla die Heilsbringer sind und keiner unfehlbar. Einzig hat Tesla einen Stein ins Rollen gebracht, der schon längst hätte eine Lawine auslösen können. Denn vielleicht wird aus der plötzlichen Entwicklung und zwanghaften Förderung von eAutos auch die Energiegewinnung und -speicherung Vorteile zugunsten der Umwelt ziehen können.

  3. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Für Deutschland bedeutet so eine Riesenkiste sicher zusätzlich Spass – bei unserer Ladeinfrastruktur kann man dann vermutlich ewig suchen denn ca. 50-60% sind vermutlich wg. der Größe eh nicht nutzbar, oder halb zugeparkt.

    • Das kommt darauf an, wie man den Wagen auslegt – durch den E-Motor kann man den Vorbau deutlich kürzer ausführen. Und gerade Volkswagen ist, was dieses Thema angeht nun wirklich „gebranntes Kind“; der erste Audi Q7 war nun definitiv zu groß…

  4. Zwei Elektromotoren und Allradantrieb.
    D.h. wieder irgendeine mechanische Form der Kraftverteilung (Antriebswellen, Differential, usw.).

    Wären 4 Nabenmotoren (elektronisch synchronisiert) nicht weniger aufwendig und effizienter als so ein Mischmasch aus alten und neuen Technologien?
    Aber vermutlich braucht man ja auch etwas, dass man in den nächsten paar Modellreihen sukzessive als Neuerung verkaufen kann. 😀

    • Zumindest bei Tesla und wohl auch hier sitzt ein Motor direkt auf der Vorderachse und einer auf der Hinterachse. Den vorderen kann man abschalten.
      Kraftverteilung und Getriebe wird nicht benötigt.

      • Dann braucht man aber immer noch irgendeine Art von Differential, da bei Kurvenfahrten die äußeren Räder eine längere Strecke zurück legen müssen als die inneren Räder, ganz ohne irgendeine Form der mechanischen Kraftverteilung wird es nicht gehen.

        Bei einem (Naben)motor pro Rad könnten die unterschiedlichen Drehzahlen elektronisch geregelt werden, aber vermutlich ist man mit der technischen Umsetzung noch nicht so weit.

        Grundsätzlich ist das Hauptmanko bei Elektroautos aber immer noch der Akku. Zu groß, zu schwer, zu wenig Reichweite und vor allem dauert das „Auftanken“ im Vergleich zu einem Benziner oder Diesel einfach viel zu lange.

        Wäre die Akkukapazität *deutlich* größer könnte man auch mit einem längeren Ladezyklus leben, bei einer Reichweite von 2.000 km und Aufladen über Nacht (~12 Stunden) könnte man das ignorieren.
        Aber Akkus mit erheblich größerer Kapazität werden seit Jahren immer wieder angekündigt, die tatsächlichen Fortschritte sind aber marginal.

        Ohne einen echten Durchbruch in der Akku-Technologie betrachte ich Elektroautos nach wie vor als Nischenprodukt.

  5. Was macht eigentlich so’n Ding, wenn es liegen bleibt, weil der Akku leer ist? Wer mit Sprit fährt, holt einen Kanister Benzin. Ein paar Kilowatt Strom kann man aber nicht so einfach holen. Hat jemand eine Idee?

  6. Wer braucht in Schland einen SUV?

    • Ich. Hab‘ keine Lust in so einem Go-Cart durch die Gegend zu rauschen, und jedes doofe Wildschwein nachts auf der Landstraße sorgt für mein Ableben. Je größer, je höher, je stabiler – desto besser (für mich). Plane den Umstieg von Jeep-SUV auf einen Dodge RAM.

      • Bei Heise würde ich Dir einen Fisch spendieren. Guter Versuch………

        • Wir wussten ja alle, das der gemeine (E-Auto) Heise Forist, generell nicht gerade als ein Musterbeispiel von Toleranz und Diskussionskultur gilt…
          Aber dennoch danke für die erneute Bestätigung.

  7. Der Steuersatz eines PKW sollte nach Gewicht, Flächenverbrauch, tatsächlichem Verbrauch und den durch dieses Model verursachten Schäden an anderen Verkehrsteilnehmern berechnet werden. Dann wäre das Thema SUV ganz schnell vom Tisch

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