Huawei Mate 20 offiziell vorgestellt


Nicht nur das Mate 20 Pro hat Huawei heute vorgestellt, sondern auch dessen kleinen Bruder, das Mate 20.

Neben dem Mate 20 lite ist handelt es sich nun um das dritte Gerät aus der Mate 20 Serie. Im Gegensatz seinem Vorgänger, dem Mate 10, soll das Gerät jedoch nach Deutschland kommen.

Wie der Name schon sagt, handelt es sich beim Mate 20 um eine abgespeckte Variante, die technisch über dem Mate 20 lite steht, aber noch lange nicht mit der High-End-Hardware des Mate 20 Pro mithalten kann.

Auf den ersten Blick sind könnte man das Gerät direkt mit dem Pro Modell verwechseln, doch es sind die kleinen Unterschiede, die die Geräte voneinander unterschieden, zum einen äußerlich und vor allem bei den Specs.

6,53 Zoll LCD Display mit Waterdrop Notch

Das Mate 20 verfügt über ein etwas größeres FHD+-LCD-Display, das im Vergleich zum Mate 20 Pro „lediglich“ mit 2244×1080 Pixeln auflöst. Auch der Notch ist etwas kleiner ausgefallen, da die entsprechenden Sensoren für den 3D-Face-Unlock eingespart wurden. Im Notch befindet sich lediglich die 24MP-Frontkamera.

Triple Cam mit LED Flash in 2×2 Matrix

Wenn wir die Glas-Rückseite betrachten, fällt ebenfalls das Kameramodul in seiner markanten 2×2 Matrix ins Auge, jedoch erkennt man einen kleinen Unterschied. Der LED-Blitz befindet sich beim Mate 20 in der rechten oberen Ecke, während er sich beim Mate 20 Pro in der linken oberen Ecke sitzt. Die 3 Kameramodule lösen mit 12 MP (F1,8), 16 MP (f 2,2) und 8 MP (f2,4) auf.

Unter dem Kameramodul wurde ebenfalls der Sensor für den Fingerabdruck angebracht, was der größte auszumachende Unterschied zwischen den beiden Modellen ist.

Kirin 980 mit 4GB RAM

Wie im Mate 20 Pro ist auch im Mate 20 ein Kirin 980 verbaut. Er soll über die gleiche Performance wie im großen Modell verfügen, auch an den neuen „KI Tricks“ wurde hier nichts eingespart. Wie sich der geringere RAM auf die Performance auswirkt wird sich allerdings wohl erst in einem Test zeigen, eventuell wurde ja auch ein langsamerer Flash-Speicher verbaut – man wird sehen.

EMUI 9 mit Android 9

Auch das Mate 20 kommt ab Werk mit Android 9 und der Oberfläche EMUI 9 zu euch. Wenn ihr dazu etwas mehr erfahren wollt, schaut einfach in den Artikel zum Mate 20 Pro, dort habe ich einige der neuen Funktionen bereits beschrieben.

Akku mit 4000 mAh, der für den ganzen Tag ausreicht

Auch beim Akku muss man ein paar Abstriche machen. Verfügt das Mate 20 Pro noch über einen Akku mit 4300mAh hat man beim Mate 20 nur 4000mAh zur Verfügung, das entspricht der Größe in einem P20 Pro. Zusammen mit guten Power-Management von Huawei sollte euch das locker über den ganzen Tag bringen. Leider könnt ihr das Mate 20 nur mit dem bekannten Supercharge laden, da das 40 Watt Supercharge 2.0 exklusiv für das Pro Modell ist.

Technische Daten Huawei Mate 20

Display 6,53 Zoll LCD mit FHD+ Auflösung (2244*1080 Pixel)
Android-Version Android 9 / EMUI 9
Prozessor Kirin 980 mit 2 NPUs (Octa-Core mit 2x 2,6 Ghz, 2x 1,9 Ghz, 4x 1,8 GHz)
RAM 4 GB
interner Speicher 128 GB erweiterbar per nanoSD (max. 256 GB)
Hauptkamera Leica Triple Cam
12 MP (f/1.8 Blende)
16 MP (f/2.2 Blende)
8 MP (f/2.4 Blende)
mit LightFusion Technologie
Frontkamera 24 MP
Fingerabdruckscanner Rückseite
Akku 4.000 mAh
induktives Laden
USB-Port USB Typ-C
IP-Zertifizierung IP53
Abmessungen 158,2 x 72,2 x 8,5 mm
Farben Black, Midnight Blue und Twilight (jeweils als Dual- und Single-SIM, je nach Anbieter)

Verfügbarkeit und Preis

Weniger Features = kleinerer Preis. Das Huawei Mate 20 kann für 799 Euro ab sofort vorbestellt werden. Vorbesteller erhalten zudem einen Amazon Echo Plus. Ausgeliefert wird dann ab Ende Oktober/Anfang November.

Über unseren Gastautor:

Torsten Schmitt

Baujahr 1976 – Früh im Internet, nie rausgekommen. Ein Ge.erd: Halb Geek, halb Nerd // Schreibt ziemlich viele Dinge ins Netz // tobt sich auf techkrams.de aus // Freelancer für alles Digitales.

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

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