HP Elitebook Folio: Auf Wunsch mit 4K-Display
Wer bereit ist ein paar Euro mehr auszugeben, der bekommt nicht erst seit heute wunderbare Notebooks. Immer leistungsstärker und dabei nicht dicker werden sie – und für fast jede Käuferschicht haben diverse Hersteller das Passende für den Kunden in petto. Offenbar an Business-Anwender richtet sich das neue HP EliteBook Folio. Das Notebook konnte gegenüber seinem Vorgängermodell – dem HP EliteBook 1020 – um 21 Prozent schlanker und 15 Prozent leichter gestaltet werden.Die Höhe beträgt dadurch lediglich 12,4 mm bei einem Gewicht von unter einem Kilogramm. Doch das hat auch seinen Preis, schaut man sich mal den Rahmen unten am Display an (und HP nennt das allen Ernstes rahmenloses Display in seiner Pressemitteilung).
Das Notebook verfügt über eine Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll, das Gehäuse ist aus Aluminium. Interessant sind nicht die diversen Konstellationen die machbar sind, sondern das optional erhältliche 4K-Display, welches eine 95-prozentige Ausnutzung der Adobe-RGB-Farbskala ermöglicht.
Das Notebook ist mit Windows 10 Pro sowie der sechsten Generation an Intel Core M-vPro-Prozessoren ausgestattet. Heißt: das Ganze richtet sich eher an mobile Arbeiter, nicht an Menschen, die damit besonders leistungsstark Spiele spielen wollen. Und bei 4K kommt mir dann auch wieder der Core M in den Hinterkopf…. 10 Stunden soll der Akku des HP EliteBook Folio halten, logo – je nach Anwendung bekommt man den auch wesentlich schneller klein.
Nutzer haben die Qual der Wahl, das Gerät im lüfterlosen Gehäuse (zwei USB-C-Anschlüsse mit Thunderbolt 3) bietet nicht nur das optionale 4K-Display an, es gibt auch verschiedene Konfigurationen mit PCIe Gen3 SSDs (bis 512 GB) sowie 8 GB DDR4 RAM verschiedener Größe.Die kleinste Konfiguration geht ab 999 Euro in Deutschland los und wird ab März 2016 zu haben sein.
Wir wissen alle, das es ein Krampf ist, Windows auf 4k zu bedienen. Es ist nicht für hohe Auflösungen gebaut. Nehmt Chrome-Os oder Mac-Os!
Sicher kein schlechtes Gerät. Aber wichtiger als die Dicke des Geräts sind mir in Bezug auf ‚portability‘ die Abmessungen. Ob das Ding in der Tasche 15 oder 17 mm dick ist, ist mir wurscht. Aber 2 oder 3 cm Unterschied in der Breite machen da schon was aus. Insofern: Dell XPS.
Naja, das XPS ist ziemlich exakt genauso groß, nicht kleiner. Der Rahmen ist ja an der Bildschlirm*seite* durchaus schmal. Die Artikel bemängelte Höhe (dass der Rahmen unten sehr breit ist) sehe ich eher als Vorteil, weil dadurch das Display einen Tick ergonomischer ist (weiter oben, man muss etwas weniger den Kopf senken).
Hier sind die Daten:
XPS 13: 30,4×20,0cm; 1226g; 13,3″
HP Folio 1020 (2016 ): 29,2×20,8; 998; 12,5
New MacBook: 28,1×19,7; 920g; 12,0
In der FHD-Version dürfen zusammen mit dem lüfterlosen Core M gute Akkulaufzeiten zu erwarten sein. Ich habe jedenfalls beschlossen, keine Geräte mit Lüfter mehr zu kaufen, weil Geräte mit Lüfter sich am Ende immer als Nervensägen entpuppt haben (Nerviger Laufender Lüfter bei Routine-Tätigkeiten mit leichter bis mittlerer CPU-Beanspruchung).
Wenn man sich die Benchmarks des 6Y75 Core m7-Prozessors ansieht und es mit den ordentlichen, bewährten Haswell i5-4200U-Modellen vergleicht, dann sieht man, dass man mit den Skylake Core M Prozessoren durchaus arbeiten kann. Außerdem gehören dann Themen wie Staub im Lüfter / potentielle mechanische Defekte/Geräusche der Vergangenheit hat. Als reinen Office/Internet-Laptop würde ich seit Skylake eigentlich nicht mehr zu den U-Modellen raten.