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„Halo Infinite“: Entwickler wollen die Grafik vor Release verbessern

Am 23. Juli fand das Xbox Games Showcase als Online-Event statt. Viele Gamer waren von der Präsentation enttäuscht. Insbesondere „Halo Infinite“ wurde viel kritisiert. So sah der Titel nicht unbedingt nach einem Next-Generation-Spiel aus. Die Entwickler von 343 Industries haben in einem Blog-Post nun zur Kontroverse Stellung bezogen.

So geben die Entwickler Protokoll, dass sie deutlich mehr positive als negative Rückmeldungen erhalten hätten, sich dennoch aber die Kritik zu Herzen nehmen würden. Zunächst erklärt man, dass man sich bewusst für eine Ästhetik entschieden habe, welche an die ersten Spiele der Reihe erinnere und weniger an neuere Titel wie „Halo 5“. Deswegen arbeite man mit einer knalligeren Farbpalette und Objekten sowie Charaktermodellen mit klarerem Design. Dieser Umbruch möge nicht jedem zusagen, man stehe aber zu dem Art Design.

Was wiederum die Kritik an der Grafikqualität betreffe, etwa dass die Beleuchtung fade aussehe, Pop-In zu erkennen sei und Objekte nicht detailliert genug aussähen, sei man sich bewusst, dass da noch Arbeit auf das Studio warte. Die Community sollte bedenken, dass es sich bei „Halo Infinite“ immer noch um einen in der Entwicklung befindlichen Titel handele. Man sei allerdings dankbar für die Anregungen und werde definitiv an Verbesserungen arbeiten, welche von der Spielerschaft gewünscht seien.

„Halo Infinite“ wird im Übrigen erneut einen Splitscreen-Modus für zwei Spieler im Couch-Koop bieten. Alternativ können auch bis zu vier Spieler online gemeinsam die Kampagne durchspielen. Auch haben die Entwickler klargestellt, dass es verschiedene Schwierigkeitsgrade geben werde. Man darf nun gespannt sein, was sich da noch so tun wird.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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4 Kommentare

  1. Bitte korrigieren. 23 Juli. 🙂
    VG und Schönes WE,
    Jurij

  2. Man kann es den Spielern (potentiellen Käufern) einfach nicht recht machen.
    Obwohl, vielleicht doch.

    Denn wenn man sie betrügt und belügt, dann jammern sie zwar kurz, kaufen das Spiel aber trotzdem. Da würde ich mir als Entwickler doch gar nicht mehr die Mühe machen, Videos zu präsentieren, die den aktuellen Entwicklungsstand zeigen. Den Hass kann ich mir dann sparen.

    Denn es ist doch so:
    Entspricht die Grafik in der Vorschau nicht der Erwartung, wird gehasst und beleidigt. Spiel wird mit dieser Grafik ausgeliefert, wird weniger gekauft, weil die Enttäuschung vorab schon überwiegt.
    Entspricht die Grafik der Next-Gen-Erwartung, wird gelobt. Wird das Spiel dann mit nur halb so guter Grafik ausgeliefert, wird zwar gemault, aber trotzdem gekauft, weil „die Experience doch gut ist“.

    Aus Sicht des Entwicklers ist es also besser, die Pharisäer mit Next-Gen-Grafik zu belügen, denn das führt zu weniger Arbeit mit Hass und das Spiel wird trotzdem verkauft. Ehrlichkeit wird einfach zu sehr bestraft, das ist nun mal so.

    • Next-Gen-Grafik ausliefern.
      Sollte auf der XBX möglich sein, oder?
      Meine Meinung: ms macht keine halben Sachen mit dem abo-modell und lässt die Entwicklungskosten auch in Zukunft da wo sie jetzt seit sieben Jahren sind: bei nahe null. Entsprechend langsam wird entwickelt und entsprechend unaufwendig ist das Produkt.

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