Google Tabellen mit Neuerungen für benutzerdefinierte Funktionen

Googles Tabellenkalkulationsprogramm Sheets / Google Tabellen hat neue Tricks auf Lager. Fortan erlaubt man das Benennen von Funktionen und das Erstellen von benutzerdefinierten Funktionen. Diese sollen den Nutzern Flexibilität und Lesbarkeit bringen. Komplexe Formeln können dadurch in verständliche, auch in neuen Tabellen wiederverwendbare Funktionen umgewandelt werden. Man baut damit auf die jüngsten Verbesserungen für die Formeln auf. Da brachte man intelligente Korrekturen und Vorschläge für Formeln mit.

named functions

Die benutzerdefinierten Formeln können im Menü: Daten > Benannte Funktionen > Neue Funktion hinzufügen > Details eingeben > Weiter > Erstellen eingerichtet werden und dann in die Zellen von Google Tabellen eingetragen werden. Die Formeln beschränken sich auf diese Datei. Wollt ihr die benannten Funktionen auch in einem anderen Arbeitsblatt verwenden, dann ist ein Import nötig (Datei über Daten > Benannte Funktionen > Funktion importieren > wählen Sie die benannten Funktionen, die Sie hinzufügen möchten).

Neben den benutzerdefinierten Funktionen bringt man auch eine Handvoll weiterer, vordefinierter Funktionen mit:

  • LAMBDA: Erstellt und gibt eine benutzerdefinierte Funktion zurück, die eine Reihe von Namen und einen formula_expression verwendet. Der formula_expression kann berechnet werden, indem die zurückgegebene Funktion mit so vielen Werten wie deklarierten Namen aufgerufen wird.
  • Lambda-Helferfunktionen – MAP, REDUCE, BYROW, BYCOL, SCAN, MAKEARRAY: Erweiterte Array-Funktionen, die ein wiederverwendbares Lambda als Argument zusammen mit einem oder mehreren Eingabe-Arrays akzeptieren.
  • XLOOKUP: Gibt die Werte im Ergebnisbereich basierend auf der Position zurück, an der eine Übereinstimmung im Suchbereich gefunden wurde. Wenn keine Übereinstimmung gefunden wird, wird die nächstliegende Übereinstimmung zurückgegeben.
  • XMATCH: Gibt die relative Position eines Elements in einem Array oder Bereich zurück, das mit einem angegebenen Wert übereinstimmt. XMATCH unterstützt erweiterte Such- und Abgleichsfunktionen und erlaubt Wildcard-Abgleiche mit einem Fragezeichen (?) oder Sternchen (*).

Die Neuerungen sind nicht nur auf Business-Accounts, wie Google Workspace begrenzt, sondern sind auch für Nutzer mit persönlichem Google Konto verfügbar. Der schrittweise Rollout soll in den kommenden beiden Wochen erfolgen.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Lehrer. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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Ein Kommentar

  1. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Danke für die Infos. Gebe ich gleich mal an unser Team weiter. Scheint mir ganz nützlich zu sein. Wobei ich mir eher wünschen würde, dass Google die Sprach-Syntax an gängige Programmiersprachen anlehnt, anstatt an die vermurksten Excel Formeln.

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