Google setzt bald neuen Kompressions-Algorithmus „Brotli“ für Chrome ein

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Google arbeitet stets an neuen Methoden, um beispielsweise seinen Browser Chrome zu beschleunigen. Jetzt will man zu diesem Zweck den neuen Algorithmus „Brotli“ einsetzen. Vorgestellt hatte Google Brotli bereits im September 2015. Laut Google handele es sich dabei sogar um ein neues Dateiformat. Durch Brotli“sei es im direkten Vergleich mit dem Vorgänger „Zopfli“ möglich um bis zu 26 % effizienter zu komprimieren. Brotli soll aber nicht nur mehr Daten bei weniger Speicherplatzbedarf bündeln, sondern gleichzeitig trotzdem beim Entpacken keine Geschwindigkeitseinbußen verzeichnen. Für Anwender könnte das beim Browsen mit Chrome spürbare Vorteile haben.

Als Ergebnis der Verwendung von Brotli könnten Websites schneller laden und weniger Datenvolumen beanspruchen. Trotzdem hat Brotli gegenüber Zopfli auch einen Nachteil: Das Verpacken der Daten dauert länger. Regulär bewerkstelligen Entwickler dies bei statischen Website-Elementen aber ohnehin vorab.

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Laut Google soll Brotli natürlich vor allem mobilen Nutzern von Chrome helfen, da sich für sie nicht nur Ladezeiten und Datenvolumen reduzieren könnten, sondern auch der Akku durch den neuen Algorithmus geschont werde. Lange sollte es nun nicht mehr dauern, bis Brotli für Chrome zum Einsatz kommt. Der Status ist bereits auf „Intent to Ship“ gesetzt. Eventuell könnte also bereits die nächste Chrome-Version auf Brotli setzen. Googles Mitarbeiter Ilya Grigorik hat jedenfalls angekündigt, dass Brotli schon bald seinen Dienst antreten werde.

(via Engadget)

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Ist heute der erste April?

  2. Wenn die Unterstützung in Chrome eine Erwähnung wert ist, dann sei auch erwähnt, dass Firefox Brotli bereits ab kommenden Dienstag (Firefox 44) unterstützt. Und das nicht nur eventuell. 😉

  3. Und wer hats erfunden?

  4. Nächste Version wird dann „Röstili“ genannt.

  5. „Just like Zopfli, the new algorithm is named after Swiss bakery products. Brötli means ‘small bread’ in Swiss German.“
    Ich lache mich gleich kaputt. Wer kommt denn auf solch geniale Namen?

  6. „Brotli soll aber nicht nur mehr Daten bei weniger Speicherplatzbedarf bündeln,… “
    Wenn ein 100m Läufer statt 10 Sekunden nur 9 braucht, heißt das ja nicht, er braucht weniger Zeit, bei kürzerer Strecke.

  7. FlutterRage says:

    @Em-a-il: Google-Mitarbeiter. Jyrki Alakuijala hat an beiden Algorithmen gearbeitet.

  8. Eigentor. Weniger Zeit bei (theoretisch) längerer Strecke muss es heißen.

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