Google One: VPN-Dienst startet nun auch auf iOS

Nutzer von Googles Abo-Dienst „Google One“ können seit längerem auf einen VPN-Dienst des Unternehmens zurückgreifen, seit August 2021 auch in Deutschland. Google One ist ein Mehrwert-Angebot von Google. Enthalten sind einige Dinge abseits des reinen Onlinespeichers.

Das integrierte VPN soll besonders sicher und verschlüsselt sein – und es ist in Abos ab 2 TB Speicherplatz (9,99 Euro im Monat, knapp 100 Euro im Jahr) mit drin.

Heute beginnt Google damit, das VPN auf iOS-Geräte zu bringen. Ähnlich wie bei Android wird das VPN für Google-One-Mitglieder mit Premium-Tarifen (2 TB und mehr) über die Google-One-App auf iOS verfügbar sein. Außerdem können Mitglieder ihr Abo und das VPN mit bis zu fünf Familienmitgliedern ohne zusätzliche Kosten teilen, sodass sie alle das VPN nutzen können, egal ob sie ein Android- oder iOS-Gerät verwenden.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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20 Kommentare

  1. Thomas Müller says:

    Google wäre wirklich der letzte Dienst den ich für einen VPN Zugang nutzen würde.

    • Meta oder Amazon wäre es bei mir

    • Kann ich verstehen. Wer eh grundsätzlich viele Google Dienste nutzt, der kann diesen Dienst dann aber auch nutzen, ohne Bedenken. Ist dann auch egal. Sicherheitstechnisch werden die das schon gut machen, aber Datenschutz wird’s da wohl kaum geben.

      • „aber Datenschutz wird’s da wohl kaum geben.“

        Und ist gerade mitunter das, nicht eines DER relevanten Punkte bei einer VPN?

        • Defintiv nein, aussser du nutzt einen eigenen, privaten VPN. Sonst ist es eh ein Witz.

          • Richtig, ist leider ein viel verbreiteter Irrglaube das man mit einem VPN sicherer oder „unter dem Radar“ im Internet unterwegs ist.
            Wenn, dann sollte man TOR nutzten.

    • Unter iOS würde ich zustimmen. Für Android User ist es aber ein interessantes Angebot, wenn man denn so viel Speicher braucht.
      Wer Android als Betriebssystem vertraut, kann sicher auch diesem Dienst vertrauen. Google giert zwar nach allen Daten die sie bekommen können, halten sich aber so weit man weiß auch an das was sie in Ihren AGB zusagen. Und inzwischen kann man viele Dienste von Google so einstellen das nur wenig Daten für die Bildung eines Userprofil genutzt werden.
      Ob ich einen Anbieter wie NordVPN mit Sitz irgend wo in Panama o. ä. mehr vertraue als Google muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Auch ob ein VPN Anbieter mit Gerichtssitz in einem der Five Eyes Staaten vertrauemsvoll ist. Hängt wohl sehr davon ab was ich mit dem VPN Schützen will.

  2. Würde den VPN mal gerne im Test sehen von Tarnkappe. Ich denke man versteckt was vor der Seite und dem ISP aber gibt gleichzeitig alles google was denke ich mal genau so ungeschützt ist am Ende. Der VPN läuft bestimmt nicht auf einem RAM und auch rechtlich mit Sitz in den USA alles andere als Sicher da auch direkt zum Google Konto verbunden.

  3. Verstehe ich auch nicht, genau wegen u.a. Google nutzt man doch einen VPN. Erinnert etwas an den Facebook VPN.

    • Nicht zwingend. Manche nutzen auch einen VPN um Geo-Blocking von Streaming Anbietern zu umgehen, in ausländischen online Shops einzukaufen, Flüge aus anderen Ländern zu buchen oder sich in einem öffentlichen WLAN zu schützen. Das geht alles auch gut mit VPN-Servern von BIG-Tech.

    • Möglich, dass ich was nicht mitbekommen habe, aber unter den vielen Gründen, ein VPN zu nutzen, ist mir noch nie „wegen Google“ aufgefallen.

    • Wie schütze ich mich denn durch ein VPN gegen Google?

      • Gar nicht.

        Allein der VPN reicht nicht.

        Das Problem ist das Google im Grunde überall ist, WebAnalytics, etc.

        Einfach kein Internet nutzen und Google kennt dich nicht.

  4. Da nutze ich lieber meinen kostenlosen VPN über meine FritzBox und lasse meine IP zusätzlich über den Dienst, den Apple in iOS integriert hat, verschleiern. Für meine Zwecke ist das hinreichend sicher und kostet garnichts.

    • Private Relay funktioniert tatsächlich aktuell nur in Safari. Habe das nämlich auch gedacht, aber eine App hatte dennoch die „echte“ IP. Das lässt mich, ohne viele weitere Tests darauf schließen, dass Appls Private Relay nur im Browser funktioniert. Das hatte ich mir bei der Formulierung in der Erklärung schon gedacht, dort wird nämlich auch nur Safari erwähnt.

      Wer wirklich ein gutes VPN will, nutzt IVPN.net mit integrierter Anti-Tracker Liste. Läuft super.

  5. VPN von Google… ich komm aus dem Lachen nicht mehr raus. Die loggen dann schön mit, was der DNS-Server so auflöst, nehme ich an. Also echt… ist genauso lächerlich als wenn Facebook morgen ein total sicheres VPN anbietet.

    Sicher ist für mich da nur, dass alle Daten dann nur noch Google sehen und loggen kann und ich somit den Ast abfreut.

    • Grumpy Niffler says:

      Ist halt die Frage was dein Ziel ist. Wenn es „möglichst unsichtbar für Werbe-Tracking sein“ ist, dann sollte man natürlich einen großen Bogen um Google machen, aber dann sollte man auch kein Chrome, kein Android, keine Google-Suche, kein Google DNS, kein Google Safe Browsing etc. verwenden – diese Dienste können dich zumindest in ihrer Standard-Konfiguration genau so gut auch ohne VPN tracken.
      Interessant ist der VPN für Nutzer, die sich ohnehin im Google-Kosmos bewegen und gerne Anonymität und Absicherung in unsicheren Netzen (z.b. „Free Wifi“ in Cafés usw.) oder potentiell überwachten Netzen (WLAN beim Arbeitgeber) haben wollen. Diesen Zweck dürfte das Google VPN gut erfüllen.
      Um sich vor Tracking oder gar Strafverfolgung zu verstecken, ist es natürlich nicht das richtige Tool.

  6. Ich nutze das Google One VPN gerne in öffentlichen Netzen. Es gibt ja haufenweise freie und offene Netze, sei es in Kaufhäusern, Firmen, etc. Dort ist man durch das Google One VPN sehr einfach und sicher unterwegs. Manchmal vergesse ich sogar, es wieder auszuschalten, was für mich immer ein Hinweis darauf ist, dass das Ding echt schnell ist.

    VPNs dienen ja unterschiedlichsten Zwecken. Das von Google ist schlicht eine bequeme und einfach Art, die Sicherheit zu erhöhen. Mehr will das Ding gar nicht.

  7. Hat Google mittlerweile wie angekuendigt auf WireGuard gewechselt, oder gurken die immer noch mi OpenVPN rum?

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