Google: KI-Tool kann beim Erkennen von Hautkrankheiten helfen

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist kein neues, bleibt aber für die nächsten Jahre weiterhin ein spannendes. So erklärte Google nun beispielsweise im Rahmen der I/O 2021, wie man mit KI-Features dabei helfe, Hauterkrankungen durch ein Kamera-gestütztes Tool auf Smartphones zu erkennen. Dabei setzte das Tool auf die gleichen Technologien, wie sie bei der Erkennung von diabetischen Augenerkrankungen oder Lungenkrebs in CT-Scans zum Einsatz kommen. So ließe sich beispielsweise ein Hautausschlag über das webbasierte Tool deuten. Und so soll es funktionieren:

Sobald Sie das Tool gestartet haben, nehmen Sie einfach mit der Kamera Ihres Telefons drei Bilder von der Haut, den Haaren oder den Nägeln aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Dann werden Ihnen Fragen zu Ihrem Hauttyp gestellt, wie lange Sie das Problem schon haben und andere Symptome, die dem Tool helfen, die Möglichkeiten einzugrenzen. Das KI-Modell analysiert diese Informationen und greift auf sein Wissen über 288 Erkrankungen zurück, um Ihnen eine Liste möglicher passender Erkrankungen zu geben, die Sie dann weiter untersuchen können.

Image of a phone showing you each step of using the AI-powered dermatology assist tool.

Ihr erhaltet zudem Informationen zu den gefundenen Erkrankungen, die von Dermatologen begutachtet sein sollen. Google erwähnt aber auch ganz klar, dass es sich hierbei keinesfalls um ein Diagnosetool handelt, ihr also im Zweifelsfall immer einen Experten aufsuchen solltet. Berücksichtigt würden in dem vom Tool genutzten Modell Faktoren wie Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit und Hauttypen. Eine klinische Validierung habe das Tool zudem bereits bestehen können und dafür auch eine CE-Kennzeichnung der Klasse 1 in der EU erhalten, so Google weiter.

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3 Kommentare

  1. top! gerade für ängstliche patienten prima 🙂

  2. Frederic Balcewic says:

    Wo finde ich das Tool denn genau, oder ist das lediglich eine Ankündigung?

  3. Klingt interessant.
    Mal schauen ob und wie das integriert wird.

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