Google Glass: Enterprise Edition 2 wird eingestellt

Google Glass war damals Googles Versuch, eine AR-Brille an den Start zu bringen. Nach der Vorstellung vor mehr als 10 Jahren ging die Brille 2014 in den Handel und scheiterte dort so sehr, dass Google sie 2015 wieder aus den Stores verbannte. Seitdem lebt aber die Enterprise Edition 2 weiter, bis heute.

Google hat gegenüber The Verge bestätigt, dass man den Verkauf der Brille ab sofort einstellen wird. Der Support wird noch bis 15. September dieses Jahres weiterlaufen, danach wird es keinerlei Softwareupdates mehr geben. Die Brille soll aber weiter funktionieren. Die Meet-App und der Reparaturservice wird auch ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verfügbar sein. Google wird jedoch Geräte austauschen, solange noch Lagerware verfügbar ist. Ein Support-Dokument beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.

Bisher haben viele versucht, sich in dem AR-Brillen-Segment einzunisten. Es gibt aber bis heute keinen Kandidaten, der es wirklich in die Masse der Endverbraucher geschafft hat.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail

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9 Kommentare

  1. Ich hab immer noch eine der ersten Generation und benutze sie auch gelegentlich … schade eigentlich das es eingestellt wurde.

  2. Uebrigens spannend zu sehen, wie erfolgreich die in der Industrie war und wie lange man hier die Hardware supportet hat. Habe immer noch die Gen 1 der Enterprise Edition und die funktioniert tadellos. Beim Daimler haben wir die u.a. in der Ausbildung an neuen Maschinen und Produktionsprozessen eingesetzt und das wirklich sehr umfangreich

    • Dich hier zu treffen, ich bin echt sprachloss… Ich habe damals dein Blog über Netbooks intensiv gelesen und du hast über die Brille auch berichtet. Es ist gefühlt 15 Jahre her :D.

  3. Am besten gleich das Holo-Deck entwickeln!

  4. Jemand Anders says:

    schade, ich hätte mir eine gekauft, wenn es genügend private anwendungsfälle gäbe

  5. Im Grunde finde ich es erstaunlich wie schwer es diese Technologie (VR/AR etc) hat. Was eigentlich ein faszinierender technologischer Traum ist, kann offenbar nicht massentauglich produziert/vermarktet werden. Ich frage mich ob es in 50 Jahren anders aussieht oder das ganze Thema als Nischentechnologie in die Geschichte eingeht.

    • Der tot von Google Glass für die Masse war doch das Problem mit dem Umgang der aufgenommen Videos und Fotos. Jeder hatte angst vor der Omnipräsenz/Veröffentlichung in sozialen Medien und der damit verbundenen ständigen Überwachung.
      Das wird sich wohl auch so schnell außerhalb der eigenen 4 Wände nicht ändern.
      Ich als Brillenträger fände so ein Gerät, dass mir Benachrichtigungen oder Navigation vom Smartphone einblendet nicht schlecht. Für AR-Anwendungen braucht es aber die problematische Kamera.
      Ob da Beteuerungen, dass die Bilder der Kamera nicht gespeichert oder anderweitig verwendet werden, reichen, mag ich bezweifeln.
      Wobei ich denke, dass VR schon gut angekommen ist. Das Interesse an der Quest und PSVR ist nach meiner Wahrnehmung schon recht groß.

      • Sicher spielen auch soziale Gründe eine Rolle (Privatsphäre etc.), aber auch die Technologie selber ist ziemlich lahm: Preis, Miniaturisierung, Leistung… da gehts meinem Gefühl nach nur sehr schleppend voran. Und ich glaube wenn die Technologie vorlegt, würden die sozialen Bedenken schnell verfliegen (man schaue sich nur mal an was auf TikTok & Co alles bedenkenlos gezeigt wird).

        Und das das Interesse an VR groß ist, würde ich anzweifeln. Die PSVR2 verkauft sich eher schleppend (lt. Sony waren die Vorverkaufszaheln bescheiden) und das Startaufgebot an spielen ist auch nicht prall. Allgemein ist VR immer noch da, wo es vor 5 jahren war: in der Nische. Selbst Meta mit seinen fast unbegrenzten Geldmitteln kommt da nur schleppend voran, trotz des „Enthusiasmus“ den Zucki an den Tag legt.

  6. Ich könnte mir vorstellen, daß AR oder VR viele menschen einfach überfordert. Schon heute geht es menschen wie mir, die nicht mit PC, Smartphone und Tablet aufgewachsen sind so daß ich mich oft vom „Geflimmer“, „Gebrabbel“ und „überall online, erreichbar, bernetzt“ überfordert fühle. Mal das Smartphone ein paar Stunden nicht nur weglegen sondern ausschalten. Musik zwar über einen Streaming-lautsprecher hören, aber eben ohne daß jederzeit eine mail oder Wahtsapp das hörvergnügen unterbricht … immer noch zeitgemäß aber nicht zeitgetrieben. e-Book-Reader der nicht gleichzeitig mail und Wahtsapp wiedergibt. Und dann soll ich mir vorstellen jetzt noch ein Device mit mir herumzutragen daß Augen und Ohren ständig bolldröhnt, zuflackert, die echte Welt überlagert oder mit zusätzlichen, generierten unechten Reizen vollstopft? Aufmerksamkeitsintervalle bei den sog. „Digital natives“ sind im Vergleich zu den Spannen, über die Menschen wie ich, die in den 60ern aufwuchsen sich konzentrieren konnten zusamemngeschnurrt. AR-Brille als Arbeitsmittel hat sich länger erhalten können – klar ist ein Arbeitsgerät. Aber kein handwerker nimmt seinen Akkuschrauber mit in den Wald oder die Disco. Warum soll ich mein handwerkszeug auch noch in der Freizeit , wenn auch mit anderen Inhalten, unbedingt weiter nutzen wollen? Ist m. E. nicht eine technologische , sondern eine psychologische oder villeicht sogar philosophische Frage warum diese Geräte bislang keinen Platz im Leben der meisten menschen gefunden haben.

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